• Dave Gahan (Depeche Mode) - Chart-Stürmer

    31. Okt. 2007, 12:09

    Mit seinem zweiten Solo-Album hat Depeche Mode-Sänger Dave Gahan die deutschen Album-Charts gestürmt. Auf Anhieb landete er mit «Hourglass» auf dem zweiten Platz und verdrängte den deutschen Swing-Star Roger CiceroBeziehungsweise») auf Platz fünf.

    Das teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control mit. Unangefochtener Spitzenreiter ist der deutsche Comedian Mario Barth mit «Männer sind primitiv, aber glücklich». Auf Platz drei hält sich Katie Melua mit «Pictures». Die alte und neue Nummer vier ist James Blunt mit «All The Lost Souls».

    Zweitbester Neueinsteiger ist das Album «Bastard» von Subway to Sally auf Platz sieben. Die erste Solo-CD von System of a Down-Sänger Serj Tankian «Elect The Dead» springt auf Platz zehn.

    Wenig Bewegung gibt es in den Top Ten der Single-Hitparade. Einzig Neueinsteiger Alex C. feat. Yass steigt mit dem Song «Du hast den schönsten Arsch der Welt» auf Platz drei ein. Auf dem ersten Platz behaupten sich die Newcomer der vergangenen Woche Plain White T'sSpielenHey There Delilah»), gefolgt von Rihanna mit «SpielenDon't Stop The Music». Culcha Candela verharrt mit «hamma!» an vierter Stelle. «Junge» von den Ärzten rutscht von Platz drei auf fünf. Die kompletten Charts werden offiziell an diesem Freitag veröffentlicht.

    (Quelle: http://www.musiknews.de)
  • Mika: Shootingstar feiert bunte Party

    31. Okt. 2007, 11:59

    Bunte Ballons, Lollipops, ein Haufen Hits und ansteckende gute Laune - mit diesen Zutaten brachte der britische Shootingstar Mika beim Auftakt seiner ersten Deutschlandtour seine Fans zum Ausflippen.

    Es war ein Einstand nach Maß für den 24-Jährigen am Dienstagabend in der nicht ganz ausverkauften Frankfurter Jahrhunderthalle. Fans feierten mit dem Sänger, Pianisten und Songschreiber eine bunte Pop-Party voller Überraschungen.

    Schon beim zweiten Song gab es kaum jemanden, der nicht ausgelassen tanzte, mitklatschte und mitsang. Auf der Bühne wurde Mika, der schon mit Elton John, Freddie Mercury, Prince und David Bowie verglichen wurde, seinem Ruf als Entertainer gerecht. Wenn er nicht gerade an seinem mit Plastikblumen geschmückten Klavier saß, tanzte, sprang und tobte er wie ein hyperaktiver Kasper über die Bühne. Mit kindlicher, naiv erscheinender Fröhlichkeit eroberte er die Herzen im Sturm.

    Live präsentierte er seine eingängigen Songs mit starker Band im Rücken um einiges rockiger als auf CD. Jaulende Gitarrensoli und wuchtige Drums begleiteten Mika, der seiner Fünf-Oktaven-Stimme hohe bis höchste Töne entlockt. Herzzerreißende Balladen wurden von Gekreische und lauten «Miiiiiika»- und «I love you»-Rufen begleitet. Seine gut gelaunten Ansagen absolvierte der frenetisch gefeierte junge Mann, der Berichten zufolge eine schwere Sprachstörung mit Gesangsunterricht kurierte, zum Großteil auf Deutsch - zur Freude seiner Fans, die sich keineswegs überwiegend aus Teenies, sondern vorwiegend aus Anfang-Zwanzigern bis Mittdreißigern rekrutierten.

    Mika wurde am 18. August 1983 in Beirut als Sohn einer Libanesin und eines Amerikaners geboren. Seine Familie floh vor dem Bürgerkrieg nach Paris, später nach London. Das Studium des Sprösslings am Royal College of Music trug zunächst eher dürftige Früchte. Er komponierte Werbesongs für Kaugummi und für die Telefonwarteschleife einer Fluggesellschaft.

    Seine Popmusik erreichte aber auf Anhieb die Massen. Gleich die erste Single «SpielenGrace Kelly» stürmte die Charts, das Debütalbum «Life In Cartoon Motion» verkaufte sich allein in Großbritannien fast eine Million Mal. So knallbunt wie das Cover der Scheibe, das seine Schwester gemalt hat, gestaltete der als Michael Holbrook Penniman geborene wuschelköpfige Wirbelwind auch seine Show.

    In 90 Minuten wechselte Mika sowohl sein Outfit - von feinen Anzügen über Oben ohne bis zu einem Krokodilskostüm - als auch das Bühnenbild mehrfach. Eine riesige Gummipuppe spielte beim Song «Big Girls» mit, bunte Riesenballons, Konfetti und Luftschlangen wurden ins ausgelassene Publikum geschossen. Passend dazu wiederholte Mika als letzte Zugabe den Auftaktsong mit seiner vielleicht wichtigsten Botschaft: «SpielenRelax, Take It Easy» - (Entspann' dich und nimm's leicht). Mikas Songs und Auftreten machen das Umsetzen dieses Ratschlags zum Kinderspiel.

    Weitere Tourdaten Mikas, der am 1. November bei den MTV European Music Awards in München mit zwei Nominierungen antritt, sind in München (2. November), Düsseldorf (3.11.) und Berlin (5.11.)

    (Quelle: http://www.musiknews.de)
  • Morrissey: Sex-Kommentar kostet Band Job

    31. Okt. 2007, 11:53

    Der britische Sänger Morrissey feuerte auf US-Tour seinen Supportact, weil deren Sängerin seine sexuelle Orientierung auf der Bühne kommentiert hatte.

    Morrissey versteht keinen Spaß, wenn es um Anspielungen auf seine sexuelle Orientierung geht. So feuerte er jetzt den Supportact seiner US-Tour, Kristeen Young, weil deren Frontfrau Kristeen eine Bemerkung über seine sexuellen Vorlieben fallen lies.

    Der Vorfall ereignete sich Fanberichten zufolge vergangenen Dienstag während des Auftritts im New Yorker Hammerstein Ballroom, als Kristeen auf die Morrissey-Chöre des Publikums mit folgenden Worten reagierte: "Morrissey bläst gut, äh, ich meine er leckt gut".

    Der Sänger konnte darin keinerlei Komik erkennen und ersetzte die Band kurzerhand durch die Rockgruppe Girl in a Coma. Die überraschte Sängerin äußerte sich nun auf der Myspace-Seite Kristeenyoungs: "Meine Band wurde aufgefordert die Morrissey-Tour zu verlassen. Obwohl man mir gesagt hat, besser nicht zu reagieren oder ein Statement abzugeben, muss ich es doch tun".

    Man habe ihre Aussage als profan oder verleumderisch bezeichnet: "Obwohl ich eigentlich bei einem der zwei Wörter, um die es geht, den korrekten wissenschaftlichen Begriff verwendet habe, und der andere, wie die meisten zustimmen müssen, leichter Slang ist", fügte sie in Klammern hinzu.

    Zudem betont sie, die Brisanz des Gesagten vielleicht verkannt zu haben. Trotzdem habe sie niemanden beleidigen wollen. "Ich liebe Morrissey von ganzem Herzen, mit all meiner Seele, meinem Körper, meinem Geist, bis zum Kern meiner Existenz und für immer", verstieg sie sich sogar.

    Doch Morrissey zeigte sich von derlei Liebesbekundungen unbeeindruckt. Die Fans im Morrissey-Forum scheinen zum größten Teil hinter der Entscheidung ihres Idols zu stehen, auch wenn einige Mitleid für KristeenYoung bekunden und den Sänger als "Rock-Diva" bezeichnen.

    Gerüchte über Morrisseys angebliche Homo- bzw. Bisexualität gibt es schon lange. Bis heute hält sich der Ex-The Smiths-Sänger bei diesem Thema aber bedeckt.

    (Quelle: http://www.laut.de)
  • Duran Duran: Reha-Video mit "Britney" zensiert

    31. Okt. 2007, 11:47

    Das Video zur Single "Falling Down" zeigt beispielhaft eine junge Frau in einer VIP-Entzugsklinik, die Britney Spears verdächtig ähnlich sieht. Anrüchige Szenen führten laut Daily Mirror zu einem Sendeverbot in England.

    Das Video zur neuen Duran Duran Single "SpielenFalling Down" gleicht einem Kurzfilm, der mächtig Aufruhr mit sich brachte. Aufgrund expliziter Inhalte darf das Video laut Daily Mirror nicht in seiner ursprünglichen Version im britischen Fernsehen gesendet werden.

    Gezeigt wird beispielhaft eine junge, scheinbar prominente Frau auf ihrem Weg in eine Entzugsklinik, prall gefüllt mit jungen Models, die für das britische Fernsehen wohl etwas zu leicht bekleidet sind. Das war anscheinend auch der Grund für eine Zensur in Großbritannien.

    Die Hauptdarstellerin ähnelt Britney Spears sehr. Sie wird in einer Luxuslimousine zur Klinik gebracht und betritt diese nicht freiwillig. Am Ende des Videos greift sie, wieder auf freiem Fuß, erneut zum Alkohol. Ein Sprecher des von SONYBMG erklärte gegenüber laut.de, die Ähnlichkeit zwischen der Darstellerin und Madame Spears sei ein Zufall. Jedoch könne jeder dieses Video interpretieren wie er wolle.

    Das Label habe vorhergesehen, dass in manchen Ländern ein Verbot drohe. Daher produzierten Duran Duran zusammen mit ihren Co-Producern Justin Timberlake und Timbaland gleich zwei verschiedene Versionen, wobei bei der weniger anrüchigen einfach manche Szenen gestrichen wurden. Welche Version in Großbritannien zensiert wurde und welche im deutschen Fernsehen erscheinen wird, ist unklar.

    "Die Band ist sehr verärgert über das Verbot, weil sie das Video als eines ihrer besten ansahen. Es hat einen hohen Kunstwert und ist dunkel. Es betrachtet den ganzen Rummel um die Stars und ihre Entzugsversuche", zitiert der Daily Mirror einen Sprecher der Band.

    Die Single "Falling Down" befindet sich auf dem im November erscheinenden Longplayer "Red Carpet Massacre". Schon der Titel lässt vermuten, dass Duran Duran sich auch auf Albumlänge kritisch mir der Welt der "Reichen und Schönen" befassen.

    Das Video zur neuen Duran Duran-Single "Falling Down":
    http://www.youtube.com/v/3LPiPOm-Xdw&rel=1

    (Quelle: http://www.laut.de)
  • Mick Hucknall (Simply Red): Band-Auflösung 2009

    26. Okt. 2007, 10:14

    Der Frontmann von Simply Red will die Band 2009 auflösen. Das im März veröffentlichte Album "Stay" sei definitv das letzte gewesen, erklärte Mick Hucknall (47). Man werde zusammen noch eine Tour unternehmen und sich dann, pünktlich zum 25-jährigen Band-Jubiläum, trennen. Ein Vierteljahrhundert sei genug, so der Musiker, er wolle sich jetzt auf Solo-Projekte konzentrieren.
  • The B-52's: Neues Album

    26. Okt. 2007, 9:18

    Fünfzehn Jahre nach ihrem letzten Album 'Good Stuff' veröffentlichen The B-52's Anfang 2008 ein neues Album. 'Funplex', so der Titel, steht vermutlich im Februar in den Läden, die Inspiration zu den Songs kam Gitarrist Keith Strickland während seines Urlaub in Maui: "Auf einmal waren die Ideen da und ich wusste, welche Richtung wir nehmen sollten. Zum ersten Mal seit langer zeit war ich inspiriert, Musik für ein neues B-52's-Album zu schreiben.". Ein weitere Inspiration war das 'Get Ready' Album von New Order, dessen Produzenten Steve Osbourne er sogleich für 'Funplex' engagierte.
  • Björn Dixgård (Mando Diao): Solo-Tour

    26. Okt. 2007, 9:15

    Björn Dixgård, einer der beiden Köpfe von Mando Diao, ist gemeinsam mit "special friends" auf Solo-Tour durch Deutschland. Man darf gespannt sein, welche Kumpels der Schwede dabei hat. Hier die Termine:

    18.11.07 Hamburg, Grünspan
    19.11.07 Berlin, Kesselhaus
    20.11.07 Frankfurt, Batschkapp
    29.11.07 Mannheim, Alte Feuerwache
    01.12.07 München, Backstage Halle
    02.12.07 Köln, Gloria

    (Quelle: http://www.intro.de)
  • Thimo Velling: CD kostenlos zum Download

    26. Okt. 2007, 9:10

    O-Ton von der Homepage des Pianisten Thimo Vellig:
    Ich habe ein paar Tracks für euch eingespielt. Ladet sie euch kostenlos (wenn ihr mögt mit CD-Cover zum Ausdrucken) runter,legt sie in den CD-Player oder schmeißt sie auf euren MP3-Player, und lehnt euch zurück und genießt sie... oder auch nicht ;-) Nein, ich hoffe, dass sie euch gefällt.

    Also, wer Interesse an der Musik des deutschen Komponisten (geb. am 15.06.1985 in Gummersbach) hat, der sollte sich unter http://pianosounds.de/improvisation_album.html das Album "Improvisation" herunterladen.
  • Jackie Chan: Action-Star singt Olympia-Song

    26. Okt. 2007, 8:31

    Der chinesische Hollywood-Star Jackie Chan singt den offiziellen Countdown-Song zur Olympiade in Peking. Komponiert hat das Lied Peter Kam, der auch eine englische Version nicht ausschließt.

    Jackie Chan, eigentlich bekannt für seine Actionkomödien, kann offenbar auch singen. So greift er für den offiziellen Countdown-Song "We Are Ready" bei der Olympiade in Peking 2008 Jahr zum Mikro.

    Komponiert hat den Titel Peter Kam, der letztes Jahr auf der Berlinale einen Award für die beste Filmmusik erhielt. Kam sagte in einem Interview mit der Associated Press, dass es wahrscheinlich auch eine englische Version des Liedes geben werde.

    In einem Blog-Eintrag auf seiner Homepage erzählt Jackie, dass er den Track innerhalb von drei Stunden während eines Aufenthalts in der chinesischen Hauptstadt aufnahm. Begeistert berichtet der Schauspieler von dem chinesischen Text, bei dem es in einem Refrain heißt: "Nach jahrelangem Warten können wir die Zukunft sehen. Zusammen, durch harte Arbeit und Schweiß schufen wir fünf verschiedene (Olympia-)Farben".

    Jackie Chan stand für die Aufnahme aber nicht zum ersten Mal hinter einem Mikrophon. Er veröffentlichte mehrere Alben und beteiligt sich stets an den Soundtracks seiner Filme.

    Doch dieses Stück stellt für ihn trotzdem etwas besonderes dar, wie er in einem früheren Blog-Eintrag im August schreibt. Beim offiziellen Fest am Tag des Countdown-Starts bekam er eine Gänsehaut.

    "Während der Zeremonie wurde ich sehr emotional und dachte: Das ist unser China, das ist unser Tag", beschreibt er seine Gefühle.

    (Quelle: http://www.laut.de)
  • HIM: Ex-Freundin verprügelt Ville Valo

    26. Okt. 2007, 8:28

    Gewalt gegen Männer ist nach einer Pilotstudie des Bundesministeriums für Familie ein unterschätztes, weil oft aus Scham verschwiegenes Problem. Der HIM-Frontmann Ville Valo musste 2004 nach einem Angriff seiner Ex-Freundin fast seine erste Amerikatour absagen.

    Ville Valo wurde von seiner ehemaligen Partnerin so verletzt, dass er fast die erste große Amerikatournee von HIM absagen musste. Den Klatsch-Reportern von WENN zufolge hat der 30-jährige Sänger nach einer tätlichen Auseinandersetzung im Jahr 2004 nicht nur ein blaues Auge, sondern auch einen Riss im Trommelfell davongetragen.

    Ville: "Sie war ein starkes Mädchen und hatte auch keine Angst das zu zeigen. Sie schrie so laut in mein Ohr, dass mein Trommelfell riss und mein Ohr von innen zu bluten begann. Wenn das Loch im Trommelfell nur etwas größer gewesen wäre, hätte ich es operieren lassen müssen und unsere Band hätte ihre erste große Amerikatour verpasst."

    Die Pilotstudie "Gewalt gegen Männer", die 2005 vom Familienministerium veröffentlicht wurde, ist die erste Studie in Deutschland, die Männer als Opfer statt Täter von Gewalt untersucht. "Als ein übergreifendes Ergebnis lässt sich festhalten, dass nicht alle Gewalthandlungen gleichermaßen wahrgenommen und erzählt werden." Gewalterfahrungen würden tabuisierten, weil sie als "unmännlich" gelten. Auch Ville Valo ist der Zwischenfall sichtlich unangenehm: "Gewalt ist immer schlimm, aber schlimmer als von einem Mädchen zusammengeschlagen zu werden, geht es wohl nicht, oder?"

    Dabei steht Ville Valo mit seinen Erfahrungen nicht allein da. Von den etwa 200 zu häuslicher Gewalt interviewten Männern haben ungefähr fünf Prozent mindestens einmal eine Verletzung erlitten. "Der gleiche Anteil von Männern hat bei einer oder mehreren dieser Situationen schon einmal Angst gehabt, ernsthaft oder lebensgefährlich verletzt zu werden. Kein einziger der Männer, die angeben, häusliche Gewalt durch die Partnerin erfahren zu haben, hat die Polizei gerufen, obwohl einige der Meinung waren, dass die Partnerin dafür bestraft werden sollte", heißt es in der Pilotstudie weiter und die Autoren rufen dazu auf endlich offen über das Thema zu sprechen.

    (Quelle: http://www.laut.de)