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Vorerst letzte Tour
13. Dez. 2009, 11:57
Sa., 12. Dez. – Deichkind
Die Thematik Deichkind polarisiert, keine Frage. Die einen hassen sie, für das was sie machen, die anderen empfinden das Ganze als ein künstlerisches Konzept, eine Art Kritik, mit Songs, die eine Reflexion der Gesellschaft symbolisieren. Man sollte vielleicht auch nicht zu viel interpretieren, wer weiß, ob die Deichkinder selbst das noch wissen, was sie darstellen wollen. Fast hätte ich die dritte Gruppe vergessen, die Lieder wie “Hört ihr die Signale” (welches, wie letztes erfahren, den Künstlern selbst doch eher unangenehm ist) in vollem Maße verkörpern und exzessiv abfeiern.
Auch an diesem Abend bleiben Fragen unbeantwortet, aber eventuell gibt das geplante Theaterstück im nächsten Jahr Aufschluss darüber. Wie genau die Shows 2011 dann aussehen werden, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Fest steht, dass dieser Superlativ an verballerter Feierinszenierung auf der Bühne, welcher wirklich Spass macht, sein Ende gefunden hat.
Zur gestrigen Veranstaltung: Das äußerst atmosphärische ca. 10-minütige Intro-Video, leider konnten Teile des Publikums die Stimmung mit ihrer permanenten Abfeierei etwas zerschlagen.
Vorhang fällt – Arbeit nervt – Masken von jeglicher Tierart, die ein Zoo zu bieten hat – Pyramiden – Stargate – Fahrräder mit Mikrophonen – Pferd – Aufstand im Schlaraffenland – Wasserpistolen – E.S.D.B. - Riesiges Schlauchboot inkl. Absturz eines Crewmitgliedes ins Publikum – zerissene Kissen – Regenschirme – Solo des selbsternannten Galeristen zu Power of Love – Gratisalkohol von der Bühne (dagegegen Bar: 0,4l Bier für 3 Euronen, was soll das?!) – selbstgebastelter Riesentruck – diverse Fitnessgeräte – Komm Schon & Bon Voyage als Relikt alter Zeiten – Ferris mit Reimemonster – Trampolin – Hüpfeburg – Bungeeseile – Finale mit der Hassliebe RemmiDemmi und dem krönenden Abschluss Limit inkl. Banquet (bloc party?!) und No Limit.
Verglichen mit dem Auftritt vor eineinhalb Jahren wurde die Komplexität noch einmal gesteigert.
Aufgrund des hohen Eintritts hätte ich diese Veranstaltung wahrscheinlich verpasst, doch ich muss sagen, für diesen Preis wird einem große Unterhaltung geboten.
Fazit: eine Stunde und 45 Minuten Rauminstallation in seiner Perfektion.
Die Thematik Deichkind polarisiert, keine Frage. Die einen hassen sie, für das was sie machen, die anderen empfinden das Ganze als ein künstlerisches Konzept, eine Art Kritik, mit Songs, die eine Reflexion der Gesellschaft symbolisieren. Man sollte vielleicht auch nicht zu viel interpretieren, wer weiß, ob die Deichkinder selbst das noch wissen, was sie darstellen wollen. Fast hätte ich die dritte Gruppe vergessen, die Lieder wie “Hört ihr die Signale” (welches, wie letztes erfahren, den Künstlern selbst doch eher unangenehm ist) in vollem Maße verkörpern und exzessiv abfeiern.
Auch an diesem Abend bleiben Fragen unbeantwortet, aber eventuell gibt das geplante Theaterstück im nächsten Jahr Aufschluss darüber. Wie genau die Shows 2011 dann aussehen werden, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Fest steht, dass dieser Superlativ an verballerter Feierinszenierung auf der Bühne, welcher wirklich Spass macht, sein Ende gefunden hat.
Zur gestrigen Veranstaltung: Das äußerst atmosphärische ca. 10-minütige Intro-Video, leider konnten Teile des Publikums die Stimmung mit ihrer permanenten Abfeierei etwas zerschlagen.
Vorhang fällt – Arbeit nervt – Masken von jeglicher Tierart, die ein Zoo zu bieten hat – Pyramiden – Stargate – Fahrräder mit Mikrophonen – Pferd – Aufstand im Schlaraffenland – Wasserpistolen – E.S.D.B. - Riesiges Schlauchboot inkl. Absturz eines Crewmitgliedes ins Publikum – zerissene Kissen – Regenschirme – Solo des selbsternannten Galeristen zu Power of Love – Gratisalkohol von der Bühne (dagegegen Bar: 0,4l Bier für 3 Euronen, was soll das?!) – selbstgebastelter Riesentruck – diverse Fitnessgeräte – Komm Schon & Bon Voyage als Relikt alter Zeiten – Ferris mit Reimemonster – Trampolin – Hüpfeburg – Bungeeseile – Finale mit der Hassliebe RemmiDemmi und dem krönenden Abschluss Limit inkl. Banquet (bloc party?!) und No Limit.
Verglichen mit dem Auftritt vor eineinhalb Jahren wurde die Komplexität noch einmal gesteigert.
Aufgrund des hohen Eintritts hätte ich diese Veranstaltung wahrscheinlich verpasst, doch ich muss sagen, für diesen Preis wird einem große Unterhaltung geboten.
Fazit: eine Stunde und 45 Minuten Rauminstallation in seiner Perfektion.
