RSS
  • Ein gechilltes grooviges Konzert mit schlechtem Sound und ohne Zugabe.

    11. Mai. 2012, 8:59

    Do., 10. Mai. – The Whitest Boy Alive

    Das Durcheinander war groß, nachdem unsere 7 köpfige Gruppe ihre Karten gegengelesen hatte: 3 verschiedene Preise, auch wenn es nur um 1,00 bis 0,30 € schwankte, auf der einen Karte stand Einlass 20 Uhr Beginn 21:00 Uhr, auf der Nächsten Einlass 19:30 Uhr Beginn 20:00 Uhr.

    An einem angenehmen Maiabend mit satten 24 Grad ein paar Bier zischen und zu guter Musik lauschen, das war das ansinnen.

    Leider mußten wir 30 Minuten bis 21:30 Uhr warten, bis wir endlich rein konnten, da die Leute vor der Tür standen und alles blockiert war. Also haben wir nur die beiden letzten Lieder der zweiköpfigen Band gesehen, deren Namen leider nicht auf der Karte stand und Sie selbst sich auch nicht nochmals vorgestellt haben.
    Dann wurde umgebaut für die 4 Jungs von The Whitest Boy Alive

    Während der Umbauphase wurde ohrenbtäubende Housemusik aufgelegt die dann noch so laut war das man Sie nachdem der DJ Sie langsam runterfuhr die Ohren noch nachhallten und die erste Jam-Session von The Whitest Boy Alive nur halb bei uns ankam.

    Ab ca. 22:30 Uhr spielte WBA und zwar bis ca. 23:45 Uhr also grad mal 1:15 h.
    Was soll ich sagen, der Sound war gelinde gesagt egal, die Halle tanzte, auch wenn mal ein schräger Ton dabei war und ehrlich gesagt die Stimme teilweise zu sehr dominierte. Erlend Øye wirkte irgendwie Naturstoned und groovte sich selbst durch die Songs.
    Hier meine Wertung:

    Rhytmus: 5 Sterne
    Sound: 3 Sterne
    Tanzbarkeit: 5 Sterne deluxe
    Partizipation: 5 Sterne
    Licht: 5 Sterne
    Location: 5 Sterne
    Band: 5 - 3 Sterne (da keine Zugabe gegeben wurde, obwohl die Menge 10 Minuten gröhlte. Das ist beschämend und kein guter Abgang. Warum das so war, weiß niemand außer der Band selbst. Vielleicht hätten ein paar Worte dazu die Menge besänftigt. So hat man ein unterhaltsames Konzert mit einem schlechten Nachgeschmack verlassen.

    Insgesamt: 4 Sterne mit Geschmäckle wie der Schwabe zu sagen pflegt.

    Links zum Thema:

    Foto von dem Abend: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=406276562738413&set=a.100724146626991.1544.100000682181315&type=1&theater
  • Der Winter und die Festivalplanung.

    20. Dez. 2010, 10:56

    Sa., 11. Dez. – Fest van Cleef

    Vorab, respekt vor dem Grand Hotel van Cleef, der Ablauf des Festivals war gut durchorganisiert. Der Zeitplan war straff und hat geklappt, sehr zu meinem Leidwesen.

    Anreise: Von Stuttgart über Hockenheim nach Mainz. Ankunft 17:00 Uhr rechtzeitig zur ersten Band. Wir laufen rein, lesen den Zeitplan, und sehen Kettcar 23:20 Uhr. "AUA" wenn die erst um 23:20 beginnen wirds bis 1 Uhr gehen. Und dann zurück nach Stuttgart bei dem Sauwetter. Egal, ich hab ja Eintritt bezahlt. Also nix wie rein. Karte abreisen lassen, Location inspizieren.
    Juchhe, in der großen Halle gibts Sitzplätze und noch ein Juchhe Rauchverbot. IN der kleinen Halle leider keine Sitzplätze, und dazu Raucherlaubniss. Nee nee nee, das ist nix für meine Exrauchernase.
    Dann unsere Entscheidung, wir gehen erstmal was Essen irgendwo anders, da die ersten Bands nicht unsere Kragenweite waren. HIer die erste Überraschung an der Pforte von einer jungen Dame: "Du darfst nicht raus." Ich: "Wie bitte? ich will was essen gehen und komm dann wieder, ich hab doch bezahlt?" Sie: "Geht nicht, wenn du jetzt raus gehst darfst du nicht mehr rein!" Soso, das hab ich ja noch nie erlebt. So ein Bockmist, ich bin gezwungen die miesen kalten Fleischkäsebrötchen zu essen, die zwar billig aber ehrlich gesagt nur sättigten, von Genuss kann man nicht reden. Die Brezeln gingen, aber irgendwie zu kurz gebacken. Die Getränke auch zu sozialen Preisen. Irgend was warmes leckeres hat gefällt. Frikadellenbrötchen oder sowas. Von Wienerle und kaltem Fleischkäse allein wird mein Magen aggressiv.

    Egal Augen zu und durch.

    Band 1. BEAT! BEAT! BEAT!- zu laut, keine Interaktion mit den Zuschauern. Ergo zu unerfahren, auch wenn Sie wirklich gute Lieder haben und ich mir vorher schon einige gekauft hatte.

    Band 2. Tim Neuhaus im Nebensaal hab ich ausgelassen, man kann ja nicht alles hören, außerdem hatte ich keine Lust den Platz aufzugeben. Ich weiß ich bin ein Ignorant.

    Band 3. Young Rebel Setin der Haupthalle, rockten das Haus. Ehrlich gesagt freute ich mich auch besonders auf die Jungs aus Stockport. Und Sie haben wirklich ein tolles Konzerterlebniss draus gemacht. Obwohl ich mit meiner Bandscheibe auf dem Stuhl saß, hab ich die Atmosphäre genossen. Nicht zu laut, sehr rythmisch und qualitativ sehr hochwertige Musik. Eine Mischung aus Folk, Country und Rythmus. Das ist meine Welt. Sehr geil.

    Band 4. Nils Koppruch auch im Nebensaal, hab ich auch ausgelassen. Ignorant die ZWeite ;-)

    Band 5. Gisbert zu Knyphausen in der Haupthalle. Naja, ich mag solche Musik nicht. Mir definitiv zu depri. Er spielt in einer Liga mit Philipp Poisl und Co. Sehr geil für anspruchsvolle Textliebhaber die Hand-gitarrenmusik mögen.

    Band 6. An Horse im Nebensaal. Die wollte ich auf jedenfall hören, da ich die Platte mit meinem Visionsabo bekommen hatte und sie mir sofort gefielen. Eine australische Band, ähnlich wie White Stripes nur ein Drummer und eine Gitarre. Diesmal aber die Frau als Stimme an der Gitarre. Und die Stimme ist gut. Nur in der Atmo in der Halle zu laut und verraucht. Dazu kam das ich nicht lange stehen konnt. Also Tinithus vorbeugen und nach 3 Liedern ab auf den Sitzplatz.

    Band 7. Thees Uhlmann und Freunde. Der Thees führt ehh schon die ganze Zeit durch den Aband und war gut gelaunt. Der erste Song mit dem Mundharmonika Spieler von Young Rebel Set, war sehr gut vorgetragen. OK, ich steh nicht auf Fußball oder ST. Pauli, der Song war aber gut.
    Der Rest kam auch gut an. Sehr gute Performance, mit dem richtigen Klang. Gute Leistung vom Tomte Sänger mit Freunden.

    Band 8. Kettcar meine Lieblingsband. Allerdings muß ich sagen der Sound war mir zu schlecht abgemixt. Die Songs waren gut performed, auch die beiden neuen. Der eine gefiel mir besser als der andere, was schon damals beim Nullsummenspiel und Graceland anno 2008 bereits der Fall war. Ich freu mich auf neues von Kettcar in 2011. Der neue Drummer wurde gut integriert. Die Jungs waren gut drauf und rockten das Haus, auch wenn mir es einen Tacken zu laut und dröhnend war. Ich werd wohl doch alt. Nach einem Snow Patrol Desaster in Berlin im Tempodrom, da hab ich nur Krächzen und Schmerzen auf den Ohren, diesmal ging es gerade so gut, war aber irgendwie auch nicht richtig.
    Vielleicht liegt das and den Mischern, die immer meinen das Lautstärke nie genug sein kann, Ich höre lieber alles heraus und habs lieber ein bisschen leiser.

    Egal egal egal, UM kurz nach EIns gings ab ins Auto und auf die Autobahn, damit ich irgendwie noch nach Hause kam um den nächsten Tag noch zu erleben. Im Bett lag ich um kurz nach 3. Der Morgen begann um 10 Uhr, also nur 7 h Schlaf.

    Zusammengefasst hat es sich gelohnt, den wo bekommt man für 32 €uronen 8 Bands zu hören. Allerdings wünsche ich mir zum nächsten Mal eine frühere Uhrzeit zum Beginn vielleicht schon um 14 Uhr anfangen, dafür schon um 23:30 Uhr Feierabend, vielleicht mit dem Angebot einer Aftershow PArty für die Hartgesottenen.

    Und vorallem an die intolleranten Raucher unter euch Kackbratzen, ich hab auch geraucht, aber nicht wenn es andere gestört hat. Ihr könnt auch mal für ein paar Stunden eure Sucht im Griff haben.

    Der Sven
  • Kettcar in der Ringkirche

    10. Nov. 2009, 11:47

    Mo., 9. Nov. – Kettcar akustisch auf Tour

    Einen Bericht findet ihr hier auf meinem Blog:

    Blog von Glueckspilzz
  • Familiäre Atmosphäre im Zelt

    14. Sep. 2009, 8:26

    Sa., 12. Sep. – Kettcar @ 3Sat Festival

    Man sollte vielleicht den Leuten beim Fernseh sagen das man nicht vor einem Kettcar Konzert fragt ob Kettcar Fans anwesend sind - ok ich will nicht streiten was ein Fan ist - Ich unterscheide aber schon zwischen einem hysterischen Fan und einem einigermassen Erwachsenen Kettcar Fan im besten Alter.
    Wer fragt ob Kettcar Fans anwesend sind sollte damit rechnen das die Antwort nicht in ein überschwengliches Gekreische für einen Soundcheck endet.
    Wer hingegen nett ansagt, Leute macht mal Lärm, damit wir den Soundcheck für die Aufnahme machen können, wird belohnt. Diese Lehre konnte der Ansager auch machen nach seinem kläglichen Versuch ein Fangekreische a la "Tokio Hotel" zu bekommen.
    Das tat der Stimmung mit Beginn des Konzerts keinen Abbruch. Schon vorab bekam man mitgeteilt das eine Stunde gespielt wird und dann ein Umbau erfolgt und der letzte Teil mit Streichern der neuen Philharmonie Frankfurt begangen wird.
    Was für ein Glück, somit bekamen wir einen Vorgeschmack auf die Akkustik Tour im November.
    Der Setliste könnt ihr entnehmen welche Songs gespielt wurden. Die Stimmung war hervorragend, was auch an der nicht zu großen Menge an Zuhörern und der doch sehr tollen Zeltatmosphäre lag. Bis es los ging saß ich auf der Tribüne Reihe 2 dann stand ich aber auf und ging nach vorne. Ich machte den taktischen Fehler in der Nähe des Ausgangs zu stehen so das ständig irgendwelche durstigen Menschen mit vollen und leeren Gläsern vor mir vorbeihuschten um nachzutanken.
    Nach dem dritten Song ging ich weiter nach vorne in die Mitte und konnte in Ruhe tanzen und das Konzert genießen. Keine 7 m von der Bühne weg, die sowieso nicht allzu hoch war, erlebten wir Kettcar hautnah.
    Die Akkustik war, da es fürs Fernsehen aufbereitet wurde, genial. Ähnlich wie in Heidelberg im Karlstorbahnhof benötigte ich keinen Ohrenschutz und kam nach dem Konzert auch ohne Piepsen im Ohr aus dem Zelt.
    Marcus, Reimer und die anderen waren super drauf. Marcus lies sich sogar dazu verleiten einen kleinen sarkastischen Seitenhieb gegen das Fernsehgartenfeeling ab zu lassen, nachdem uns Reimer aufgefordert hatte beim Song zuvor mit halber Geschwindigkeit des Taktes zu Klatschen, mit seinem allseitsbeliebten umgebauten Kleiderbügelinstrument. (an Reimer: zwei Löffel tun es auch.).

    Der zweite Teil offenbarte uns dann das Streicherfeeling der Akkustiktour. Von "Balkon gegenüber" das begann im Stile eines "Apokalyptika"-Songs, bis Balu das mit Cellos begleitet wurde, war es bunt gemischt und kein, was man vermuten konnte, Schmusesongstreichabend. Das macht Lust auf Wiesbaden, die Ringkirche und den Rest der Akkustiktour.
    Gerne würden wir auch weiter im Süden ein Akkustisches Erlebnis genießen können, denn als Badener bzw. Wahlschwabe ist Wiesbaden mit einer 200 km Anreise ein Stückchen ab vom Schuss. Aber wir kommen gern, und freuen uns auch auf die Kampnagel DVD die es dann zu erstehen gibt ab November.

    Und da erwünscht nehmen wir die Ansage der Abendgarderobe wahr. Uneinig sind wir noch über die Farbe der Hemden, da Marcus des öfteren mit schwarzen Hemden auf Konzerten anzutreffen ist, sind wir im Moment bei komplett in Schwarz.

    Insgesamt war das Konzert sehr entspannt, eben im familiären Rahmen, jeder hatte Spaß, ich konnte mich austoben, mein Freund auch, danach haben wir noch kurz im Vorzelt gechillt und sind die Heimreise mit einem wohligen Kettcarfeeling angetreten.

    Schön wars ihr Hamburger Jungens - Danke -. ;-)

    P.S. Vorschlag an Kettcar: Wie wärs mal mit einigen B-Seitensongs auf Konzerten, die haben auch Ohrwurmpotential, wie zum Beispiel: "Die längste Zeit, die du verbringst" oder "Strangeways"!

    Grüßle vom Glueckspilzz
  • Karts sind Nebensache

    29. Jul. 2009, 2:34

    Di., 28. Jul. – T-Mobile Street Gigs
    Ein tolles Event, gesponsert von T-Mobile und MTV, Karten konnten nur gewonnen werden. insofern war das Publikum bunt gemischt. Sometree waren meiner Meinung nach nichts besonderes, aber ich war ja auch wegen Snow Patrol da.
    Klasse Konzert, nach dem LKA in Stuttgart das zweite Snow Patrol Konzert für mich in diesem Jahr. Endlich mit Lichtwänden im Hintergrund die im LKA fehlten.
    Geniale Show, super, weiter so, eine der besten Lifeacts die ich kenne.
    Schaut euch die Bilder an, da bekommt man was von der Atmosphäre mit.