fischyou

NAVEL, 11, Schweiz
www.facebook.com/Navelband

250 gespielte Titel seit 10. Jun. 2007

104 Lieblingslieder | 15 Beiträge | 1 Playlist | 57 Shouts

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Über mich

NAVEL

„You can trust a man with a good, big heart.“ (The Sun For Me)

Navel in its 10th year. The fourth band line-up is anchored in guitarist and singer Jari Antti. Line-up changes also mean a new orientation, something which you can clearly hear stylistically through the second guitar and organ. And that’s how it went in July after a furious festival performance (amongst others at Orange Blossom and Montreux Jazz Festivals), in the band- owned ‘1000 Watt’ studio, to record the band’s third album. For the first time, it is a summer album, which suits the songs and clearly shines through. The previous album, ‘Neo Noir’, was clearly a darker, abrasive Blues-Noise-Bastard which was feverishly recorded in winter and mainly at night. The album title ‘Loverboy’ alone suggests love, light and sun; oscillating also optically from black tones to a rather earthy colour palette.
Switzerland is a small country where creativity quickly goes up in smoke and where insanity cannot grow. So no wonder Navel from the start escaped forward travelling to Europe, having international thoughts and happily carried their musical creativity to Austin and New York, where they played the big music festivals. The dust of great American musical history has always wafted out of the cracks of their albums. Also the album ‘Loverboy’ exudes this aura. Blues, Americana; here the remains of Noise Rock and now and then Supermuff is touched on. Bluesy bass lines, the keyboard grooves, sound and songwriting become more transparent and clear, and throughout, Jari plays his part as Master of Ceremony in a charismatic and confident manner.
‘Loverboy’ is surprising, goes in new directions and yet sprays the Navel character scent. It’s still brash and distanced, but more light shines into the deep abyss this time, and hope and warmth spread themselves out. The title song is radio-worthy, catchy and full-on Pop. ‘Hollow Sky’ grooves and rocks. ‘I Bury My Luck In This Town’ could emanate from ‘My Mother ́s Hmyn Book’. ‘Shine On’ keeps the album true to the classic Navel style. One album: It demands and gives a lot, when you get into it.
That the band focuses always on independence is known. Do it yourself in its purest form. The mood during the recording was accordingly relaxed, and one had time for oneself, for songs and sounds. Only when the mixing and mastering started did the time pressure and nervousness rise. Appointments and plans were postponed. But when you do everything yourself – songwriting, lyrics, recording, arrangements, mixing, producing, mastering and artwork – it’s your own fault. And you can be proud of it!
New to the band are Marco Näf (bass, vocals), Massimo Tondini (keyboard, guitar), and Martin Huber (drums) who previously helped out with Navel. Also new is the entourage, management and booking – only the label remains the same.
New and somehow unusual is also the artwork. For ‘Loverboy’, a photo by the young American photographer Hilary Hulteen was used. This was an intuitive decision, because with Navel it’s always about feelings and gut decisions - just as with all other artistic decisions that the band makes. It all comes from deep down in the heart. ‘Typical Navel,’ as Jari gladly says. No conscious denial, refusal, ignorance or obstinacy, rather, one wants to merely let the music speak for itself. And it speaks in ‘Loverboy’ once again in its own distinct and haunting language.


---german---

„You can trust a man with a good, big heart.“ (The Sun For Me)

NAVEL im zehnten Jahr. Die 4te Besetzung um den Fixpunkt, Gitarrist und Sänger Jari Antti (voc, git). Umbesetzung heißt auch Neuorientierung, was stilistisch durch eine zweite Gitarre und Orgel deutlich zu hören ist. Und so ging es im Juli, nach furiosen Festival-Auftritten (u.a. beim Orange Blossom und beim Montreux Jazz Festival), ins bandeigene „1000-Watt“-Studio, um das dritte Album einzufangen. Erstmals ein Sommeralbum, was den Songs gut zu Gesicht steht und klar zu hören ist. War der Album Vorgänger „Neo Noir“ noch ein dunkler, kratzender Blues-Noise-Bastard und im Winter unter Fieber und vornehmlich nachts entstanden, so suggeriert allein der Titel „Loverboy“ schon Liebe, Licht, Sonne und wandelt auch optisch von Schwarztönen in eine eher erdige Farbpalette.

Musikalisch wurde der Rütlischwur nie erneuert und der Blick ging stets über den großen Teich. Die Schweiz ist ein kleines Land, wo Kreativität schnell verpufft und der Wahnsinn schlechte Erde findet. Kein Wunder, dass Navel seit Beginn die Flucht nach Vorne antreten und Europa bereisen, international denken und gerne musikalische Eulen nach Austin oder New York tragen, wo sie die großen Musik-Festivals bespielten. Es staubt schon immer die große amerikanische Musikgeschichte aus allen Ritzen ihrer Alben. Und auch „Loverboy“ verströmt diese Aura. Blues, Americana, hier noch alte Noiserock-Reste und ab und zu wird auf den Supermuff getreten. Bluesige Bassläufe, das Keyboard groovt, Sound und Songwriting werden transparenter und klarer und Jari spielt seine Rolle als Zeremonienmeister charismatisch und souverän.

„Loverboy“ ist überraschend, geht neue Wege und doch versprüht es den NAVEL Charakter. Immer noch spröde und distanziert, aber es kommt mehr Licht in die tiefen Abgründe und Hoffnung und Wärme macht sich breit. Der Titelsong ist großes Radio, catchy und voller Pop. „Hollow Sky“ groovt und rockt. “I Bury My Luck In This Town” könnte aus “My Mother´s Hmyn Book” entsprungen sein. “Shine On” läutet das Album im klassischen Navel-Stil aus. Ein Album. Das fordert und viel gibt, wenn man sich darauf einlässt.

Dass die Band immer schon auf Eigenständigkeit setzt und alles allein macht, ist bekannt. Do it yourself in Reinform. Die Stimmung während der Aufnahmen war entsprechend relaxt und man hatte Zeit für sich und für Songs und Sounds. Erst als es auf das Abmischen und Mastering zuging, stieg der Zeitdruck und die Nervosität, Termine und Pläne wurden verschoben. Aber wer alles selber macht - Songwriting, Lyrics, Einspielen, Aufnehmen, Arrangieren, Mixen, Produzieren, das Mastering und das Artwork – der ist selber Schuld. Und kann stolz darauf sein!

Neu in der Band sind Marco Näf (bs, voc), Massimo Tondini (keys, git) und Martin Huber (dr), der schon vorher bei NAVEL ausgeholfen hatte. Neu ist auch das Umfeld, Management Booking, nur das Label ist immer noch dasselbe.

Neu und irgendwie ungewohnt ist aber auch das Artwork. Für „Loverboy“ wurde ein Foto der jungen amerikanischen Fotografin Hilary Hulteen verwendet, auf die Jaris Freundin zufällig im Internet gestoßen war. Eine intuitive Entscheidung, denn es geht bei Navel doch immer um Gefühle und Bauchentscheidungen. Genau wie bei all den anderen künstlerischen Entscheidungen, die die Band trifft. Es kommt alles tief aus dem Herzen. „Naveltypisch“, wie Jari gerne sagt. Keine bewusste Verweigerungshaltung, Ablehnung, Ignoranz oder Starrsinn, sondern man will einfach die Musik sprechen lassen. Und die spricht auf „Loverboy“ wieder in einer eigenen Sprache und dennoch deutlich und eindringlich.

--what was--

2003 gegründet während eines Ferienjobs in einer Fabrik in Laufen. 2007 mit Queens Of The Stone Age auf Tour. 2008 das Debut «Frozen Souls», gefeiert vom Punk-Fanzine bis zu den Musikseiten im Feuilleton. Touren durch Europa bis hin zum SXSW Festival in Austin/Texas und zuhause mit dem Basler Pop-Preis ausgezeichnet. Anfang 2010 hatten NAVEL ihr zweites Album fertig aufgenommen, bevor das Label seine Insolvenz bekanntgab. NAVEL standen vor dem Scherbenhaufen – kehrten ihn zusammen und nahmen alles komplett neu auf. Songs wurden in Finnland aus den Seen gefischt, Texte aus dem Wald ausgegraben. Alles unter eigener Regie und unter Fieber, körperlich am Ende selber produziert und gemischt. Der ewige Mythos Rockmusik neuerweckt, die bekannte Geschichte frisch erzählt - für sich selber und aus der Not. Und plötzlich scheinen es beste Voraussetzungen. 2011 kommt nun „NEO NOIR“. Neu und schwarz. Neonlicht und Film Noir. Geburt und Tod. Fieber und Finsternis. Rückblick und vorausschauend. Retro und zeitgemäss. Durch alle Ritzen schimmern die Vorbilder, Zitate und Hinweise. Und letztendlich spiegelt das Artwork auf perfekte Weise die Musik wider: Für das hochwertige Artwork konnte NAVEL den Tessiner Fotografen und Künstler Reto Rigassi gewinnen. Er hebt die Grenze zwischen Motiv und Fotografie, Foto und Kunst, Künstler und Kunst auf, indem er die Motive das Foto direkt bearbeiten lässt. Landschafts-Fotografien lässt er vom Mondlicht entwickeln oder wie auf dem Coverbild, überlässt er die Fotos des untergehenden Venedigs dem salzigen Lagunen-Wasser zur «End-Bearbeitung». Ein alchemistisches, dunkles, morbides und zerstörerisches Szenario, künstlerisch und gegen den Strom. Eigenständig und anders. Wie NEO NOIR. Enjoy! Aufdrehen.

Video about Photographer & Artist Reto Rigassi, Ticino, Switzerland (in german language)
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f09a7c4b-2144-4591-b9b8-1ec8990c96c4

NAVEL are: Jari Antti (git, voc.), Marco Näf (bs) since 2012, Martin Huber (dr) since 2011, Massimo Tondini (git, keys) since 2012

Michi Christ (bs) September 2008 till Nov. 2011, Steve Valentin (dr.) 2006 till Feb. 2012
Eve (bs, voc.) May 2005 till August 2008

Record Label: Nois-O-Lution Berlin, Germany
http://www.noisolution.de

Websites:
http://www.myspace.com/navelofswitzerland
http://www.mx3.ch/artist/navel_2
http://www.youtube.com/navelofswitzerland
http://www.sonicbids.com/epk/epk.aspx?epk_id=168800
http://www.facebook.com/navelband
http://www.lastfm.de/music/navel
http://navel.restorm.com
http://navelofswitzerland.mevio.com
http://www.ilike.com/artist/NAVEL+(Switzerland)



Discography: Free Download «Rockin’ In The Free World» live, on mx3 (http://www.mx3.ch/artist/NAVEL_2 ), 09.2010. Single «John Q Public / Here's A Song», 11.09.2009 on Louisville Records / Roadrunner Records / Cargo Records (Vinyl). digi-Single «Keep Me Dry / Doll», 04.07.2008, Louisville Rec. CD/DO-LP «Frozen Souls», 11.04.2008, Louisville Rec./13.09.2009, Roadrunner Records Europe. Single «Somehow», 29.02.2008, Louisville Rec. CD-M «Vomiting» 4-Tracks, 2007, Louisville Rec. 7inch «Vomiting», 2007, Louisville Rec. 7inch «Forsaken Speech», 26.11.2006, Louisville Rec.

DVD: Kingpin Skateboarding Europe Magazine 2006, 20 Jahre Etnies Film: «Stadt als Beute», Berlinale 2005, Berlin.

Navel opened stage for:
Queens Of The Stone Age (Germany Tour 2007)
Wolfmother (Köln)
Eagles Of Death Metal (Winterthur CH)
Turbonegro (Winterthur CH)
The Thermals (Basel)
Fu Manchu (Germany Tour 2010)
Juliette & The Licks (Greenfield CH)
Sonic Youth (Greenfield CH)
... Trail Of Dead (Mannheim)
Sparta (Zürich)
The Young Gods (Paris)
Trans Am (Paris)
The Staggers (Austria)
Naked Lunch (Leipzig)
The Fratellis (Zürich)
Triggerfinger (Holland 2009)
Goose (Berlin)