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  • (MUSIKER 4/2006)

    3. Nov. 2006, 12:38

    Der seitenverkehrte ostdeutsche Ampelmann auf dem CD-Cover ist wohl überlegt, er stimmt mit Tobias Biederts musikalischem Inhalt überein: der Übergang über die Straße ist frei, aber wohlgeordnet und diszipliniert soll er sein. Tobias Musik hält sich an diese Regeln, transparente Produktion mit „ohren-scheinlich“ deutscher Pop-Musik-Attitüde, aber Gewohntes muss nicht schlecht sein, im Gegenteil, Groove und Texte sind extrem party-verdächtig. Ein bisschen frech geht es auch gegen den Strich, das deutet uns schon das seitenverkehrte Ampelmännchen an. Gut gemischt serviert, da lockt der Tanzboden!!
  • (Rock & Metal Heaven 9/2005)

    30. Okt. 2006, 18:23

    "Alle Zeichen Steh’n Auf Sieg"... Hatten wir doch schon mal, oder? Stimmt, aber songtechnisch hat das hier vorliegende Album von TOBIAS BIEDERT nicht mehr viel mit der gleichnamigen 2002er Demo-Scheibe gemein. Lediglich der pfeilschnelle Titeltrack (1, 2, 3... Punk!) und "Reich Mir Deine Hand", das sich bassschwanger-melodisch wie ein gedämpfter U2-Schauer über den geneigten Zuhörer ergießt, sind von damals nun – natürlich neueingespielt – zu offiziellen Debüt-Ehren gekommen. Der fulminante Opener "Dreh Dich Nicht Um", der an die härteren Momente von STEINWOLKE erinnert, hingegen stammt wie die weiteren Highlights aus der letztjährigen Single. Das wäre zum einen das hitverdächtige "Ich Möchte Popstar Sein", das der inspirationslosen „DSDS“-Gesellschaft ganz rotzig-ungeniert den Spiegel vorhält und mit feurigen Flamenco-Gitarren überrascht, sowie zum anderen das gesellschaftskritische "Nur Gespielt" und die Riffattacke "Amerika", die das sehnsüchtige Flair von grenzloser Freiheit in sich trägt. Des weiteren sind das zackige "Was Ist Bloß Passiert" und "2 Dinge" als Anspieltipps zu nennen. TOBIAS BIEDERT und seine Mannen haben hier eine Scheibe an den Start gebracht, die den zeitgemäßen Deutsch Rock ganz zwanglos mit einer ordentlich rotzigen Portion Punk und einem zarten NDW-Hauch aus den glorreichen 80ern verbinden. Mit der richtigen Promotion und ein bisschen Glück dürften für TOBIAS BIEDERT wirklich alle Zeichen auf Sieg stehen. Die musikalischen Voraussetzungen sind mit diesem starken Debüt auf alle Fälle gegeben.
  • (BASS PROFESSOR 3/2006)

    30. Okt. 2006, 18:21

    Schon etwas älteren Datums ist die CD des Singer / Songwriters Tobias Biedert, der auf „Alle Zeichen steh’n auf Sieg“ nicht nur die Musik, die Texte und die Arrangements geschrieben hat, sondern auch noch Gitarre und Bass eingespielt und die Vocals eingesungen hat. Heraus kam flockiger Pop-Punk-Rock mit witzig-bissigen, zuweilen rotzfrechen Texten. Ach ja, den Bass zupft bei einigen Stücken ein nicht näher vorgestellter Mensch namens DEGO – wir wissen nicht, wer sich hinter diesem Namen verbirgt?! Jedenfalls klingt die CD mehr als rund und gut produziert und wir fragen uns, ob es nicht vielleicht sogar mal ein Track in die Charts schaffen wird. Von dem Mann werden wir sicher noch hören!
  • (inMusic Nr. 50)

    30. Okt. 2006, 18:20

    Der Titel ist bezeichnend für Tobias Biedert, der in zahlreichen Projekten gestartet, jetzt endlich seine musikalische Heimat gefunden hat. Jetzt endlich hat er mit einigen alten Kumpels aus den "Biedert Band"-Tagen ein Album eingespielt, bei dem alles zu stimmen scheint. Knalliger Party-Sound zum Abrocken, Mitgröhlen oder einfach nur Zuhören steht auf dem Programm. Songs wie "Ich möchte Popstar sein", "Schön" oder "Reich mir deine Hand" zeigen Biedert nicht nur, was das Songwriting angeht, gereifter, auch die Arrangements sind griffig, kompakt und pumpen einen Gute-Laune-Sound in die Wohnstube. (FZ)
  • (Rock It! 06/2005)

    30. Okt. 2006, 18:18

    Die größte Überraschung auf dem deutsprachigen Pop/ Rock-Sektor ist eine CD mit dem unscheinbaren Ampelmännchen. Hinter der bieder(t)en Verpackung kommen zwölf überragend produzierte, kleine Ohrwürmer zum Vorschein. „Die Zeichen steh’n auf Sieg“ begeistert mit ironisch - bissigen und zugleich intelligenten Texten, die selbst einem STEFAN STOPPOK zu Ehren reichen würden. In einer gerechten Welt würden zumindest „Amerika“, „2 Dinge“ oder „Nur gespielt“ die Charts stürmen. Dann wäre der gute Mann allerdings „Popstar“. Und das kannst du dir abschminken, Tobias. Dafür bist du einfach zu gut! (8, AH)