Neue Alben

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28. Okt. 2007, 13:37

Dieses Jahr hatte ich persöhnlich eine derartige Anhäufung neuer Alben meienr Lieblingskünstler durch zu hören - das mir jetzt langsam die Ohren bluten!
1)

Es fing Harmlos an mit der neuen Foo Fighters Platte Echoes, Silence, Patience & Grace. Sehr gut durchstrukturiert, ruhig und gleichzeitig äußerst gut wieder zu erkennen. Den Opener The Pretender kannte ich bereits vorher. Der Song gehört mitlerweile zu meinen Favoriten ihre Werke im Allgemeinen. Auch Track 2 Let It Die durfte in diese Liste. Der Wechsel von sehr ruhuig zu sehr hart ist das Herzstück des Songs - Einfach genial! Auch der Acoustic/Instrumental Song Ballad of the Beaconsfield Minersist irgendwie lustig gestaltet wie ich finde. Die Melodie ist auf ihre Weise sehr lustig und sitz schnell im Ohr fest.
Mein Lieblingslied des Abums ist neben Let It Die jedoch Long Road to Ruin.

2)

Nach diesem ersten, in meinen Ohren erfolgreichem, Album folgte As I Lay Dyings 4tes Studioalbum An Ocean Between Us. Was mich sehr gestört hat war das Intro Separation welches ich, wie die meisten Intros, völlig unbrauchbar finde und nach dem ersten mal hören eh jedesmal überspringe und gleich bei der ersten Single Nothing Left einsteige, die auch als Video auf last.fm vorhanden ist:
[video artist=As I Lay Dying]Nothing Left[/video]
Der Sound ist ja ganz ok, doch ist mir der Song doch etwas zu simpel strukturiert. Einzig die Clean-parts im Refrain machen den Song für mich irgendwie wertvoll.
Das gilt jedoch nicht für den 3ten track, der dem Album seinen namen gibt. Guter Refrain, die Strophen geben aufs Ohr - habe nichts dagegen einzuwenden.
Meine Lieblingslieder finden sich doch eher in den letzten Minuten. The Sound Of Truth, Wrath Upon Ourselves und This Is Who We Are glänzen heraus aus dem ganzen. Die Refrainzeilen die die einzigen Clear-Parts hier sind geben dem ganzen einen gewissen Höhepunkt welchen die harten Strophen versuchen anzusteuern. Den besten Job macht da Wrath Upon Ourselves welches die harten Strophen mit einem ebenso harten Refrain verbindet und dadurch einfach nur dazu anregt irgendwas kaputt zu schmeißen.

~The Sound of Truth
"We have all heard what we wanted to hear, truth that sounds right to our ears"

~Wrath Upon Ourselves
"We would see hope in our last days - Inside this dying world. For there is still beauty inside this dying world"

~This is Who We Are
"Now, this is who we are.
I'll never know the answers and I'll always wonder why. But You have let me start again! - I'd rather be called weak than die thinking I was strong"

This Is Who We Are lässt das Album mit einem kleinen Klavierstäntchen enden und klingt dort gekonnt langsam aus wo Separation versucht hatte gekonnt einzuleiten.
Alles im Allem - spitzen Sound, super feeling aber man sollte Track 1 überspringen um nicht vor den eigentlichen Songs einzuschlafen.

3)
Sonic Syndicate. Eine Band die beim ersten hören klignt wie Soilwork wurde mir empfohlen.
Only Inhuman nennt sich die Scheibe - na dann los.
Track 1 - man hört ein sehr prägnantes Keyboard, der erste Eindruck ist hin.. doch dann entpuppt sich der Song zu einem meiner Lieblingssongs Aftermath nennt sich das Stück.
Track 2. Blue Eyed Fiend macht mir Bewusst das es kaum besser geht.
Der Refrain ist einfach nur genial. Ohrwurmfaktor³.
Auch sehr schön ist die Ballade Enclave die es schafft auch ohne typisches Metal-geshoute gut in das Album reinzupassen. Gefolgt wird dies von Denied mit einem ebenfalls sehr ordentlichen Chorus, der text ist etwas stumpf jedoch der Sound ist genial:
"A situation like this should never exist"

Auch der allerletzte Bonustrack Freelancer reiht sich ein in die Liste. Ein sehr gelungenes Debut-Album! Schade nur das die songs sich noch sher stark ähneln.
In zukunft kann ein bisschen mehr Abwechslung rein. Aber auf jeden Fall - WEITER SO!

4)

Als letzes folgt das kürzliche erschienene Sworn To A Great Divide.
Die Jungs von Soilwork können es nicht lassen gute Musik zu machen. Auch wenn sie sich mitlerweile Soundtechnisch weit von meinem persöhnlichen Lieblignsalbum A predators portrait entfernt haben, so glänzen sie doch weiter in einem Style den sie mit ihrem letzten Album Stabbing the drama eingeführt haben, parallel zu der In Flames Platte Come Clarity

Der Titelsong Sworn To A Great Divide lässt sich kurz und gebündelt als NewMelodeath-Song beschreiben. Er hat keine Besonderheiten die ihn von anderen Songs abheben würde, was nicht heißt das er scheiße ist.
Die erste Single Exile dagegen weißt lange Clean-Parts in den Strophen auf welche schnell zu gebrülle werden bist der Refrain dasselbe wieder von vorn aufrollt. So gut wie sich dieser Song anhört so kann man doch schon etwas den Stilwechsel spüren und ich hoffe das Soiwlork diesen Weg nicht weitergehen weil sonst bald keine Metalbands mehr übrig sind.
Your Beloved Scapegoat macht dort weiter wo Sworn To A Great Divide aufgehört hat. Auch wenn ich keine Ahnung hab was der Titel bedeuten soll so hat der das Stück doch einen super Songtext.

"So the idol you preached has turned to nothing. It was making your way through the dust when searching. You never thought it would give you up - Your beloved Scapegoat - You never though it would interupt - Your sweet Escape..."

Nach diesem Knüller folgt ein weiterer. The Pittsburgh Syndrome, welches schon auf der Online-Single Exile vorhanden war, knallt mit einer derart schnellen Abfolge von Wörtern und Riffs durch meine 5.1 Anlage und endet pro Refrain mit einem sehr eleganten shout der den Titel des Songs lang und brutal rüberbringt.
Ein weiterer Song den ich noch nennen möchte ist 20 More Miles. Ohrwurmfaktor³. Geshoutete Strophe abgerundet mit einem super Pre-Chorus und Chorus. Was soll ich da noch sagen - Ein super Abschluss!

OR IS IT....NEIN
Martyr - Ein auf meiner Special Edition vorhandener Bonus Track lässt von sich hören. Dann schließt halt der ab. Zwar nur Ohrwurmfaktor² aber trotzdem spitze!
Auf jeden Fall gut genug das ich sagen kann das sich der €uro mehr gelohnt hat!
Ok - Es waren 3,00 €.
Aber dafür versteckte sich unter der CD noch eine nette DVD mit dem Video zur Single Exile Studioaufnahmen und Live-Footage.
Wozu ich mit bedauern sagen muss das die Live Videos eher an Handy-Videos auf Youtube erinnern als an Live-Videos auf einer Bonus-DVD - nicht wegen der schlechten Bildqualität sonder der Tonqualität, welche dem Hörer Song für Song die Frage stellt - "Was für'n Song spielen die da denn jetzt?"
Im Vergleich zu Stabbing the drama hängt Sworn To A Great Divide wie ich finde ein wenig hinterher, aber es ist ein durchaus gelungenes Album was seine 15 €uro wert ist!

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