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  • Pink Cream 69 - Electrified (1998)

    31. Mai. 2010, 12:42

    Nachdem sich Ex-Pinkie Sänger Andi Deris 1994 Richtung Helloween verabschiedet hatte, befanden sich PC'69 eine Weile lang im musikalischen Niemandsland ohne so genau zu wissen wohin die Reise eigentlich gehen soll. Schon das letzte mit Andi Deris eingespielte Album "Games People Play" war um einiges düsterer und ernster als seine beiden Vorgänger ausgefallen. Ein Zustand der sich 1995 mit dem Album "Change" (ab sofort mit dem Engländer David Readman am Mic ) noch um einiges verstärken sollte.

    Vorbei waren die Zeiten als Pink Cream 69 für sehr eingängigen melodischen Hardrock standen, auf dieser Scheibe gings sehr alternativ-like und grungig zu. Von Seiten der Fans kam es wie es kommen musste - das Werk floppte bei einem Großteil der Anhängerschaft (und an den Verkaufskassen) monumental. Zu allem Überfluss verlor die Band dann auch noch den Majorvertrag mit Epic/Sony und nicht wenige (mich mit eingeschlossen) gaben auf der Band keinen Pfifferling mehr.

    1997 dann die kommerzielle und vor allem künstlerische Wende. Ausgestattet mit einem neuen Plattenvertrag nahmen die Jungs das gute bis sehr gute "Food For Thought" - Album auf. Genretechnisch war das Material auf der Scheibe immer noch ein wenig in modernere Rockgefilde anzusiedeln, allerdings gab es nun auch wieder verstärkt die zwingenden Melodien und Hooklines die man vor allem auf "Change" noch so vermisst hatte. Ein Jahr später dann der ganz große Knall in Form von "Electrified".

    Was auf diesen Album gezockt wird, ist kaum zu fassen. Allerbester Heavy Rock, vom Härtegrad her oft an der Grenze zum Metal, ganz große Melodien, arschgeile Soli, göttlicher Gesang von David Readman (Andi Deris? Kennsch net!) und Hits,Hits,Hits! Tut euch einen Gefallen und hört einfach mal rein!
  • Warrant - Dog Eat Dog (1992)

    31. Mai. 2010, 12:41

    Warrant – für viele DIE Verkörperung der typischen 80er Jahre Hair Metal Band. Mit ihren ersten beiden, mehrfach platin-ausgezeichneten Alben „Dirty Rotten Filthy Stinking Rich“ und „Cherry Pie“ avancierten sie zu Glam Metal Superstars und nebenbei noch – neben Winger – zu einer der meistgehassten Bands des Genres. Wie kann man es auch wagen mit Spaß in den Backen über „Kirschkuchen“ zu singen, wenn man doch auch über den kleinen Jeremy singen könnte der wie Teen Spirit müffelt und sich im Geräuschgarten von Alice gerne in Ketten legen lässt?

    Drauf geschissen, wer damals auf Warrant nicht klar kam war:
    a) entweder eh kein Freund des Genres
    b) ein zukünftiger Schrotkurti – Jünger ...oder
    c) true meddl as fuck.


    Vom musikalischen Standpunkt aus waren Warrant meiner Meinung nach eh schon immer besser als ihr Ruf. Es gab und gibt im Genre Bands die für Knallersongs wie „Uncle’s Tom Cabin“ oder „Mr. Rainmaker“ töten würden. Stichwort „Knallersongs“ – von eben jenen hat ihr 92er Output „Dog Eat Dog“ ebenfalls mehr als genug zu bieten.

    Von der Gesamtstimmung her sehr viel düsterer als seine beiden Vorgänger – kein Wunder, es war 1992, Seattle was calling – geht man gleich beim ersten, für Warrant Verhältnisse sehr heavy gehaltenen „Machine Gun“ richtig schön in die Vollen und legt damit die komplette Marschrichtung für das Album fest.

    Treibend-hymnische Heavy Rocker wie „Hole in my Wall“, „Bonfire“ oder „Quicksand“ schlagen in die gleiche Kerbe wie „Machine Gun“ . Mit „Andy Warhole was Right“ und „Bitter Pill“ haut man mal eben schnell quasi im Vorbeigehen die zwei besten Songs der Bandgeschichte raus und „Hollywood (So Far, So Good)“ und „All My Bridges Are Burning“ bedienen vor allem die Fans der ersten Stunde.

    Ich weiss nicht wie oft ich dieses Album in den letzten 18 Jahren inzwischen schon gehört hab, aber ich weiss das diese Band verdammt nochmal 1000 mal besser als ihr Ruf ist/war.
  • Kiss - Creatures Of The Night (1982)

    31. Mai. 2010, 12:40

    Wir schreiben das Jahr 1982, seit KISS’ letztem großen Klassiker „Love Gun“ sind mittlerweile fünf Jahre ins Land gezogen. Seitdem hat sich die Musik von KISS als auch die Band selbst sehr verändert. 1979 der erste größere Schock – die Jungs releasen „Dynasty“ und betreiben mit den beiden erfolgreichen Discoheulern „I was Made for lovin’ you“ und „Sure know something“ doch glatt musikalischen Ausverkauf – für viele Fans quasi ein Verrat an den guten, alten Hardrock vergangener Tage.

    Ein Jahr später – „Unmasked“. Hier wird der Discotrend komplett auf die Spitze getrieben – das musikalische Bild auf dem Album wird von halbärschigen, drucklos produzierten Weichspülern a’la „Shandi“ und „She’s So European“ bestimmt – aber mit dem Unterschied dass der Longplayer auch an den Verkaufskassen durchfällt und erstmals seit langer Zeit nur eine Goldauszeichnung für die Band heraus springt.

    1981 versuchen sich KISS mit (Music from) The Elder an etwas für sie vollkommen neuen: ein ambitioniertes, untypisches Konzeptalbum, produziert von „Destroyer“ – Mastermind Bob Ezrin. Im Studio völlig orientierungslos, verkommt das Album zum vielleicht größten Rohrkrepierer in der Bandgeschichte und spätestens ab diesem Zeitpunkt gibt kaum noch jemand einen Pfifferling auf KISS.

    Zurück ins Jahr 1982:

    Mr. Simmons und Mr. Stanley fassen sich ein Herz und gehen mit „Creatures of the Night“ endlich wieder back to the Roots. Ohne die beiden Gründungsmitglieder Peter Criss und Ace Frehley und mit den beiden Neuzugängen Eric Carr (Drums) und Vinnie Vincent (E-Gitarre) nehmen sie neun Songs auf die man durch die Bank weg nur als eines bezeichnen kann: GEIL!

    Schon der Albumopener „Creatures of the Night“ knallt rein ohne Ende – keine Spur mehr von Disco, Keyboard und Tralala – das ist erstklassiger Hardrock an der Schwelle zum Metal. „Killer“ setzt mit seinem Klasse-Anfangsriff nochmal einen obendrauf, das Ding ist keinen Deut langsamer als davor die „Kreaturen der Nacht“. „Keep Me Comin’“ – das selbe Spiel, Riffing, Bridge, Chorus – perfekter Hardrockstoff.

    Drei Songs später - „I Love It Loud“ – ich glaub den Song brauch ich hier niemanden mehr vorzustellen – den kennt man einfach. Klassiker hoch 10, hätte ohne Probleme auch jederzeit auf „Destroyer“ oder „Love Gun“ seinen Platz gefunden und auch dort zu den klaren Highlights gehört. Auf dem bis heute drölf mal gecoverten, nach vorne gehenden „War Machine“ gibts dann nochmal einen mit der Metalkeule und die Megaballade „I Still Love You“ ist live auch heute noch fester Bestandteil einer jeden KISS Setlist.


    Fazit:

    Hammergeile „Comeback-Scheibe“ und Gene Simmons ist Gott. Over and out...
  • Europe - Out Of This World (1988)

    31. Mai. 2010, 12:40

    „Out Of This World“ war 1988 bereits das vierte Studioalbum von Europe und ist für mich bis heute auch ihr bestes geblieben. Nachdem die Band zwei Jahre zuvor mit „The Final Countdown“ ihren großen internationalen Durchbruch feierte und weltweiten Superstar-Status erreichte, lastete auf dem Nachfolgealbum natürlich ein besonders großer Druck.

    So kam es dann auch, wie es kommen musste: das Album konnte zwar nicht mehr an die enormen Verkaufszahlen seines Vorgängers anknüpfen aber war nichtsdestotrotz mit über einer Millionen verkaufter Exemplare alleine in den USA immer noch ein Erfolg.

    Und wie ich schon in meinem Anfangssatz angedeutet habe, rein vom musikalischen Standpunkt her ist „Out Of This World“ sowieso eine Klasse für sich. Songs wie „Superstitious“, „Open Your Heart“ oder „More Than Meets The Eye“ sind absolute Melodic Rock Championsleague und gehören in die Sammlung eines jeden Genrefans und mit „Tomorrow“ gibt es am Ende des Albums eine Killerballade die sogar den Oberschlüpferstürmer „Carrie“ vom Vorgängeralbum ganz weit hinter sich lassen kann.
  • Kane Roberts - Saints & Sinners (1991)

    31. Mai. 2010, 12:39

    1991, das Jahr in dem "Saints & Sinners" von Kane Roberts das Licht der Welt erblicken durfte. Kane Roberts war in den 80iger Jahren Gitarrist auf diversen Alice-Alben und dort teilweise auch Co-Songwriter (u.a. auf "Raise your Fist and Yell"). Nachdem er Anfang der 90iger die Alice Cooper Band verlassen hatte nahm er also im Jahr 1991 sein zweites Soloalbum auf. Im Gegensatz zum selbstbetitelten Debüt von 1987, das mehr durch belanglosen 08/15 Hair Metal als durch Qualität glänzen konnte, stimmt auf "Saints & Sinners" alles. Hier herrscht 45 Minuten lang allerbester melodischer Hardrock, No Fillers, Just Killers.

    Egal ob "Wild Nights", "Twisted", "Fighter" oder die (später von Cher intonierte) Megaballade "Does Anybody Really Fall in Love Anymore" - hier jagt ein Klassiker den nächsten. Besonders alte Alice Cooper Fans, die mit dem Output des Meisters nach "Trash" und "Hey Stoopid" nicht mehr sonderlich viel anfangen konnten, sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren!
  • Mr. Big - Lean Into It (1991)

    31. Mai. 2010, 12:38

    „ Du hörst Mr. Big? Waren das nicht die mit dieser kitschigen „To Be With You“ – Ballade? Die find ich aber doof!“

    So oder so ähnlich hab ich das inzwischen schon oft erlebt, wenn ich mich mal mit Freunden über die Band unterhalten habe. Dabei tut man der Supergroup um Sänger Eric Martin, Gitarrist Paul Gilbert, Bassgenie Billy Sheehan und Drummer Pat Torpey großes Unrecht wenn man sie allzu eilig auf ihren größten Singlehit reduziert.

    Die 1989 von Sheehan und Gilbert gegründete Band gilt seit ihrem Bestehen als eine der am härtesten arbeitenden Combos im ganzen Business und hat sich durch ihre immer wieder mitreissenden Livegigs einen fantastischen Ruf unter Genrefans erarbeitet. Nachdem ihr selbstbetitelte Debüt 89 an den Verkaufskassen leider floppte, schafften sie 1991 also mit „Lean Into It“ ihren kommerziellen Durchbruch – und der hat ganz sicher nicht nur mit erstklassigen Balladen wie „Just Take My Heart“ oder eben das besagte „To Be With You“ zu tun. By the way: ich liebe den letztgenannten Song ja – für mich eine der schönsten Rockballaden ever. Ausserdem verbind ich damit einige sehr persönliche Erinnerungen.

    Weitere Highlights auf dem Album sind energiegeladene Rocker wie „Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill Song)“, das bluesrockige „Voodo Kiss“ und das mitreissende „My Kinda Woman“. Bester Song des Albums ist für mich „Road To Ruin“ – rockt ohne Ende, die Gitarrenarbeit von Paul Gilbert ist zum niederknien und der Chorus einfach nur ganz groß.

    Fazit:

    Auch wenn alle anderen Veröffentlichungen der Jungs alles andere als schlecht sind, bleibt „Lean Into It“ ihr bis heute bestes Werk. Handwerklich top gemachter Hardrock mit einem der besten Sänger die das Genre zu bieten hat.
  • Def Leppard - Adrenalize (1992)

    31. Mai. 2010, 12:37

    „Adrenalize“ markierte 1992 sowas wie einen Wendepunkt - nicht nur in der Karriere von Def Leppard, die mit diesem Album ihren letzten großen Megaseller landen konnten, sondern auch im Hardrock allgemein – der Longplayer gehört nämlich mit zu den letzten Genrevertretern, die es in den US Billboard Charts bis ganz an die Spitze schafften, bevor noch im selben Jahr Schrotkurti, Vedder-Eddie und Co. von Seattle aus den großen Grunge-Aufstand probten und damit ein ganzes Genre für den Rest des Jahrzehnts fast komplett in den Abgrund rissen.

    Die Produktion des Albums , die sich von 1989 bis 1991 dahin streckte, stand von Anfang an unter keinem besonders gutem Stern. Die beiden Vorgänger „Pyromania“ und „Hysteria“ verkauften zusammen weit über 30 Millionen Tonträger und zählen selbst heute noch zu den meistverkauften Alben aller Zeiten. Also ein schier fast unmögliches Unterfangen da nochmal einen draufzusetzen. Für die Aufnahmen kam noch erschwerend hinzu, dass Gitarrist Steve Clarke bereits seit einiger Zeit an der Flasche hing, mehrere abgebrochene Entziehungskuren hinter sich hatte und dann letzten Endes Anfang Januar 91 von seiner Freundin tot in seinem Haus in London aufgefunden wurde.

    Umso erstaunlicher ist es das sich „Adrenalize“ im Endresultat musikalisch kaum hinter „Hysteria“ verstecken muss. Es gab damals zwar nicht wenige Musikkritiker, die der Band beginnende musikalische Einfallslosigkeit attestierten, weil sich der Longplayer nur in Nuancen von seinen Vorgängern unterscheiden würde, aber das war damals einen Großteil der Def Leppard Fans vollkommen egal. Über 7 Millionen verkaufte Exemplare weltweit sprechen da eine ganz klare Sprache.

    Songs wie „Let’s Get Rocked“ , „White Lightning“ oder „Personal Property“ sind Leppard Uptempo Hymnen allererster Güte und balladentechnisch konnten die Jungs mit „Have You Ever Needed Someone So Bad” und „Miss You in A Heartbeat“ ebenfalls komplett punkten. Alles in allem also ein typisches, verdammt starkes Def Leppard Album.
  • Tigertailz - Bezerk! (1990)

    31. Mai. 2010, 12:37

    Für mich neben The Sweet die beste Glamband, die das vereinigte Königreich jemals hervorgebracht hat. Stilistisch irgendwo zwischen Poison, Mötley Crüe und Ratt angesiedelt, sorgten die Tigertailz mit ihrem Album "Bezerk!" in Szenekreisen und in den Charts Anfang der 90iger (3 Singles in den UK -Top 40) für Furore. Der Videoclip zu "Love Bomb Baby" war ein gerngesehener Gast auf MTV und lief dort mehrmals täglich in der Heavy Rotation. Letztgenannter Song und Gassenhauer wie "Noise Level Critical", "I Can Fight Dirty Too" und "Love Overload" sollten auf keiner ernstzunehmenden Sleaze und Glam Party fehlen.

    Die Band nahm nach "Bezerk!" noch einige Alben auf, trennte sich zwischenzeitlich und hat sich inzwischen sogar wieder re-formiert, aber so gut wie auf diesem Album waren sie meiner Meinung nach nie wieder. Für mich in einer Reihe mit Klassikern wie Poisons' "Open Up and Say Ahh" oder Crües' "Dr. Feelgood" !
  • Age Of Evil - Living A Sick Dream (2007)

    29. Dez. 2008, 13:46

    Ja leck mich doch einer fett, was ist denn das für eine geile Scheisse? Auf ihrem eigenproduzierten Debütalbum zocken die vier 15 bis 18 - jährigen Jungspunde von AGE OF EVIL rattenscharfen US-Power Metal der oftmals knapp die Grenze zum Thrash ankratzt.

    Es ist wirklich erstaunlich, wie weit die Herrschaften musikalisch für ihr junges Alter bereits sind. Da gibt es schnell vor sich hinbratende Gitarren, ohne Ende geile Soli und ein tightes, genau auf dem Punkt gespieltes Riffing. Die Songs gehen ohne Umwege direkt ins Ohr und sogar die Produktion von "Living A Sick Dream" knallt druckvoll und edel aus den Boxen. Kaum zu glauben, daß das Werk hier in Eigenregie enstanden sein soll.

    Gestartet wird das knapp 42 Minuten lange Album mutigerweise mit einer Coverversion. Das nach vorne gehende "Call Me Evil" stammt im Original von den bis dato leider größtenteils unbekannt gebliebenen BALLISTIC, einer Band die ihr Dasein leider immer noch fast unbemerkt fristen muss. Der einzige klitzekleine Kritikpunkt der hier angebracht werden muss, ist der teilweise noch etwas schwache Gesang. Ich bin mir aber sicher das die Jungs das bis zu ihrem nächsten Longplayer auch noch hinbekommen werden - Thema Stimmbruch und so... ;)

    Ansonsten ist diese Eigenproduktion aber ein richtiger Killer - vor allem wenn man dran denkt das ein Großteil der Band noch minderjährig ist. Hier besteht definitive Reinhörpflicht!

    Anspieltipps: "Call Me Evil" und "Living A Sick Dream".

    8,5 ganz dicke Punkte! (Reviewer: Wizz21)

    (Quelle: http://the-rock-dungeon.blogspot.com )
  • Cream Pie - Dirty Job (2008)

    28. Dez. 2008, 22:43

    Cream Pie? Dirty Job? Hm...sind das nicht die Namen der beiden neuen Jenna Jameson Filme? Nope, weit gefehlt. Cream Pie heisst die Band und "Dirty Job" ist der Name ihres Debütlongplayers. Dazu vorab noch ein kleines Quiz: die fünf Jungs sind Italiener, sehen so aus wie per Zeitmaschine frisch aus den Eighties 'gewarpt' und haben Songtitel wie "Whore", "Zip It" und "Tokyo Nightz" in ihrem Repertoire. Welches Genre spielen sie also? Richtig, Sleaze!

    Und das sogar ziemlich gut. Die elf Tracks auf "Dirty Job" bieten eine Mischung aus Glam, Sleaze und einen leichten Backyard Babies Punkeinschlag. Beim Hören fallen einen da auf Anhieb Bands wie Faster Pussycat, die L.A. Guns, Vain oder Mötley Crüe ein. "Leave in Coma", "Long Leader" oder das bereits erwähnte "Whore" sind extrem eingängige, sich schnell ins Ohr und die Beine rockende Uptemposongs die richtig Laune machen. Leider hat die Band darüber hinaus aber vergessen, dass Tempo ihres Songmaterials ein wenig mehr zu variieren. So ähneln sich auf Dauer leider einige der Lieder etwas zu sehr, was dann doch ein wenig auf Kosten der Abwechslung geht.

    Trotzdem haben Cream Pie mit ihrem selbstproduzierten "Dirty Job" einen vielversprechenden Karrierestart hingelegt. Wenn sie bis zum nächsten Album noch ein wenig mehr an ihrem Songwriting feilen, könnte da echt was Großes auf die Sleaze - und Glamgemeinde zukommen!

    7,5 Punkte (Reviewer: Wizz21)

    (Quelle: http://the-rock-dungeon.blogspot.com )