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  • Band = Album

    22. Jul. 2008, 6:18

    Just noticed recently: band are in my head usually associated to one certain and single album. Even if a band has quite a few very good albums, I tend to listen to just one a lot or on a repeating basis.

    Some examples:

    BoySetsFire - Tomorrow Come Today
    Killing The Dream - Fractures
    Sparta - Threes
    Minus the Bear - Menos El Oso
    Hopesfall - Magnetic North

    Just to name a few. It's not that I do not like their other releases, or find them crap. For example, I absolutely love Porcelain, but Threes just took over and stuck. Most bands to me are in fact just one single album. Which is kinda sad, as it reflects a wrong image of my appreciation for bands and their music. You could get the impression that I do not appreciate the other musical output of a band or artist, which is (as I hope) not the case.

    There are exceptions though. Hot Water Music for example, where I listen to all albums I own on a more or less equal basis. Still, the "One-Album-Bands" dominate the scene in my library. Kinda weird, I guess...
  • Metal Melusha - and so it begins...

    11. Dez. 2007, 9:48

    Sa., 8. Dez. – Metal Melusha Vol I

    Die erste Auflage von Metal Melusha, und man darf jetzt schon sagen: der gelungene Auftakt einer Konzertserie.

    Gegen 19 Uhr öffneten sich die Tore des Streiffelder Hofs in Herzogenrath-Merkstein für die Besucher, die pünktlich um 19.30 Uhr den Auftakt von Company Of Heroes sahen. Das Quartett spielte zwar nur ein kurzes Set, dafür aber ein knackiges, das wenig bis keine Wünsche offen lies. Mit viel Energie und Hingabe präsentierte die Band eigene Songs und Interpretationen bekannter Stücke.

    Scheinbar mit weniger Energie, da nicht so rasant, aber mit viel Emotion spielten die Jungs von Age Are Ihren teils verträumten aber immer straighten Alternative Rock. Alle anwesenden Musiker wahren sich einig: diese Performance war unglaublich auf den Punkt, und lies sich auch durch Hindernisse wie gerissene Seiten nicht stoppen oder aufhalten.

    Mit My Decadence enterte eine junge aufstrebende Band aus Aachen die Bühne. Trotz des jungen Durchschnittsalters von rund 17 Jahren spielen diese Jung-Metaller auf, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Da die Band noch nicht lange besteht, ist das Set kurz. Aber, das was man jetzt hört macht Lust auf mehr, und man kann nur gespannt sein, was diese Jungspunde noch für uns bereit halten.

    Inari spielen als einer der beiden Merksteiner Lokalmatadore auf. Vom ersten Moment an gibt es eigentlich nur eine Marschrichtung: nach vorn. Mitgerissen vom Publikum und den super Performances der Bands vor Ihnen, spielen die sechs Mannen von Inari eine Show, die in der bisherigen Bandgeschichte Ihres gleichen sucht. Und das zurecht.

    Doch von dieser phenomenalen Performance lässt sich der Headliner susp.act nicht beirren. Da wo Inari aufgehört haben, knüpfen susp.act nahtlos an. Denn immerhin gilt es den Abschied von Gitarrist Christoph Budny zu gestalten, der sein letztes Konzert mit der Band spielt. Und das Publikum zieht wacker mit. Obwohl es schon bei den vorherigen Bands unglaublich Gas gegeben hat, wird hier noch mal richtig aufgedreht. Von Müdigkeit keine Spur. Und so kann sich auch der letzte Künstler über volles Engagement freuen, bis das um 23.30 Uhr die letzten Lichter ausgehen, und die Gäste wie Bands sich auf den verdienten Weg nach Hause machen.

    Eins ist gewiss: dies war sicher nicht das letzte mal, das Metal Melusha hier halt macht. See ya in the pit in 2008!


    susp.act bei MySpace
    Inari bei MySpace
    MyDecadence bei MySpace
    Age Are bei MySpace
    Company of Heroes bei MySpace
  • Retrospektive aufs VAINSTREAM 2007 (Teil 2)

    2. Jul. 2007, 9:09

    Sa., 30. Jun. – Vainstream Rockfest 2007

    Nach Chimaira folgt wieder mehr Punk-lastige Musik. Auf der Jolt-Stage spielen Against Me! auf, die bekomme ich nicht direkt vorne vor der Bühne mit, aber was ich aus der Ferne vernehme ist gar nicht übel. Auf Empfehlung eines Bekannten habe ich da öfters mal zu Hause rein gehört, aber so punkig kamen die mir auf Platte nie vor... Seis drum, schien ne gute Performance gewesen zu sein.

    Was mich im Nachhinein richtig, RICHTIG ärgert ist, das ich die folgende BAnd nicht richtig mitbekommen habe. Statt mich am Riemen zu reißen und zur Mainstage zu dackeln, habe ich mir Heaven Shall Burn nur aus Distanz angehört. Und das, obwohl die eigentlich mit ein Grund dafür waren, das ich überhaupt vor Ort war... Sehr ärgerlich. Was ich aber gehört hab, hat mir gut gefallen. Schien ein guter Mix aus den Krachern von Antigone und den besseren Liedern der Deaf To Our Prayers gewesen zu sein. Das neue Album ist für mich jetzt nicht so die Offenbahrung gewesen, aber die guten Songs wurden hier gespielt, sehr geil. Sehr sympathisch: am Vortag ist der riesige Banner der Band abgefackelt worden. Als Ersatz ziert ein HSB T-Shirt den hinteren Teil der Bühne. Nur teilweise etwas zu lange Ansagen zwischen den Songs. Sonst aber sher gut. Ich hätte vorne stehen sollen...

    Aus logistischen Gründen (kurzfristige Planänderung was die Rückfahrt anging, und ich habs auf mich genommen das zu organisieren), habe ich dann auch Unearth nicht in voller Pracht sehen und hören können. Ein Kollege schwärmte allerdings die ganze Rückfahrt noch von dem Auftritt, also müssen die ziemlich gut gewesen sein.

    Letzte Band aufgrund früher Abreise für uns: Hatebreed. Wie man unschwer an den vielen T-Shirts erblicken konnte, viele waren vor allem wegen der Truppe rund um Jamie Jasta hier aufgelaufen. Wir waren uns relativ einig: Hatebreed ist die Zelt- und Saufmusik der Metalcoreler und Hardcoreler, die Punchlines in fast jedem Zustand wiederzugeben. Erste Reihe? NIcht wirklich nötig. Ich hab meine Hatebreed-Phase soweit hinter mir gelassen, daher reicht es mir, das Geschehen aus der Ferne zu beobachten. Was auffällt: einer der Gitarristen hat keinen Hals. Da wo der Hals sein sollte, sind einfach nur die Schultern eines Stieres. Sieht spannend aus. Auch wenn die Songs teilweise etwas plakativ wirken, und für manchen Gag auf der Hinfahrt herhalten mußten: die Jungs machen Stimmung. Direkt vom ersten Song an nehmen Sie die Leute an die Hand, Jamie geht aufs Publikum ein, freut sich über das "family reunion" wie er es nennt. Sind ja schon einige gut befreundete Bands vor Ort. Die üblichen Verdächtigen wie I Will Be Heard fehlen natürlich nicht. Ich denke die Band hat die Erwartungen der Fans erfüllt, Stimmung war auf jeden Fall gut.

    Danach war für uns allerdings Heimreise angesagt, bis in unser Provinzstädtchen wars ja doch noch ein Weg mit der Bahn. Zusammenfassend kann man aber sagen:

    Vainstream war geil. Manche Bands enttäuschten, dafür überraschten andere um so mehr. Das Publikum war interessant, und relativ gemischt. Vom jungen Asi-Punk bis zum Avantgarde-Rockabilly war eigentlich alles vertreten. Grund für Lacher gabs auch, skurrile Gestalten gabs durchaus auch. Meine persönliche Heldin aus dem Publikum: ein Mädel, zwei Köpfe kleiner als ich, mit Gesicht genau auf Ellbogenhöhe. Hat bei Converge gut mitgemosht, die ganze Zeit auf die Fresse bekommen. Immer wieder aufgestanden, und weiter gemosht. Als Krönung sogar als menschlicher Schlagstock genutzt worden, als irgend so ein Typ sich die unter den Arm packte, und mit den Beinen die Leute vermöbelte. Respekt, die Dame hat ne Menge eingesteckt, und anscheinend trotzdem irren Spaß gehabt.

    Nächstes Jahr wieder? Wenn das Line-up stimmt, klar. Aber dann bitte mit besseren Einlasslösungen!
  • Retrospektive aufs VAINSTREAM 2007 (Teil 1)

    1. Jul. 2007, 9:53

    Sa., 30. Jun. – Vainstream Rockfest 2007

    War ziemlich geil, Wetter hat auch mitgespielt, kein/kaum Regen. Vielleicht etwas zu gut, hab Sonnenbrand im Gesicht... Nach Angst vor der Bändchenausgabe waren wir erleichtert, das das doch erfreulich schnell ging. Dieses Jahr gabs auch Stoffbändchen a la Rock am Ring, letztes Jahr waren das wohl so Paperdinger. Leider war der Einlass scheiße geregelt, und es hat fast eine Stunde gedauert, bis wir drinnen waren. Danke an die Securitas das die ersten beiden Bands vor einem leeren Festivalgelände gespielt haben. Die Strategie am Einlass sollte man doch noch mal überdenken... Übrigens auch noch mal Danke an die beiden Bullifahrer. Wir konnten uns alle sicher nix besseres vorstellen als von Vans angefahren, fast überfahren und genötigt zu werden. Danke für nix, Ihr Arschkrampen!

    Das Gelände selbst war eigentlich gut unterteilt, man konnte gut zwischen den beiden Bühnen pendeln, der Sound war in der Regel gut. Unsere Wunschband war leider etwas enttäuschend. Parkway Drive kamen etws verspätet und wie es schien leicht übernächtigt aus England. Setlist war ok, leider beim letzten Song gut verkackt. Beim Tapping Part von Romance Is Dead war die Gitarre übel verstimmt, der Höhepunkt des Songs leicht versaut. Schade. Trotzdem souverän vorgetragen, wenn auch ein etwas kurzes Set.

    Born from Pain kannte ich jetzt nicht so direkt, haben aber ne solide Performance hingelegt. Der Sänger hatte ein T-Shirt vom lokalen Tattoo-Shop-Hero an, das fand ich allerdings sehr geil.

    Die folgende Band hinterließ eigentlich recht gemischte Gefühle. Die Musik von Smoke Blow is an und für sich ganz cool gewesen, aber der Lead-Sänger war ein ziemlicher Pimmel. Der kam recht unsympathisch rüber, hat das Publikum beschimpft etc. Da hab ichs nich so mit... Seis drum, wie gesagt, musikalisch sonst recht solide. Die Ska-Helden von Less Than Jake nutzten wir zum verschnaufen für einige meiner musikalischen Helden...

    Wenn ich auf eine Band richtig gespannt war, dann war es Converge. Und das zu recht. Zu Beginn entert nur der Gitarist die Bühne und schrammelt für sich allein den Opener zu Plagues. Es hat schon fast was lustiges, aber wirkt auch unheimlich und verheißungsvoll. Immerhin steht der Mann fast 2 Minuten alleine auf der Bühne und spielt seine schrägen und teils dissonanten Riffs. Die Performance ist vom ersten Moment als die komplette Band auf der Bühne steht bis zum letzten Ton top. Auch wenn die Jungs wie ein zusammengewürfelter Haufen daher kommen, die habens einfach drauf. Einige meiner Lieblingssongs waren dabei, andere leider nicht, aber das Set war trotzdem super. Womit die Band einfach punktet, egal ob man die Band mag oder nicht: trotz seiner leicht freakigen Statur ist Sänger Jacob Bannon einfach unheimlich sympathisch. Er bedankt sich beim Publikum, erkundigt sich ob alle Spaß haben (für manchen vielleicht Phrasendrescherei, aber andere könnten sich da mal ne Scheibe von abschneiden... *hust hust* Chimaira *hust hust*...), sagt immer zwei drei Worte zum kommenden Song und wovon er handelt. Und direkt danach rastet er wieder total aus, pünktlich zum ersten Ton des nächsten Song. Sehr geil. Von denen war jeder aus der Reisegruppe angetan. Ich ärgere mich das ich doch kein Shirt oder CD von denen gekauft habe... wird nachgeholt. Dafür gabs aber ein Shake-Hands mit Jacob, sehr geil.

    Die Nachfolger von The Bones waren wieder eine Regenerationspause, aber ich muss sagen das mir der StreetPunk mit Rockabilly-Attitüde ganz gut gefallen hat. Für viele war sicher As I Lay Dying einer der Favoriten. Ich hätte mir ein paar neue Songs versprochen, weil mich der neue Weg der Band interessiert. Schade. Dafür gabs Klassiker wie Confined oder Forever. Großer Minuspunkt: etwas starre Performance. Besonders vom Front-Shouter. Wirkte alles steif. Da wäre mehr gegangen. Trotzdem, sehr gute Darbietung, war gut und genehm.

    Zeit für ein Treffen mit meinen Rockabilly-Kollegen aus Aachen. Die Möglichkeit die Broilers mal live zu sehen lassen die sich nicht entgehen. Die kleinere Jolt Stage scheint auch die schlechtere Wahl gewesen zu sein, den die ist hoffnungslos überrannt. Der Street-Punk gefällt, der Sänger ist aber immer wieder sichtlich beeindruckt von dem Ansturm und den Sing-alongs der Zuschauer. Da hatte er wohl nicht so viel Unterstützung erwartet. Freut mich aber für die Truppe, hamse sich verdient. Ich wünschte auch ich wäre länger da vor Ort geblieben, anstatt mich für Chimaira zur Mainstage durchzukämpfen...

    Bitterste Enttäuschung des Abends. Chimaira waren eigentlich nicht übel, wer es für mich komplett versaut hat war der Sänger. Ja, es gab ein paar Leute rechts und links die lieber mit dem Kopf nickten als in den Mosh-Pit zu springen. So what? Ist das ein Grund diese Leute zu beschimpfen? Ich finde nicht, oder darf ich mir den Kram nur ansehen und hören wenn ich moshe wie doof? Da halfen auch Klassiker wie Power Trip nicht. Nach der Hälfte der Performance war das Ding für mich gelaufen, lieber was essen gehen, da hab ich mehr von.


    DER ENDSPURT FOLGT...
  • I'm gonna see fuckin' Thrice and Coheed & Cambria!

    22. Nov. 2005, 21:40

    Yay, this was good news today indeed. Thrice will stop in Cologne together with Coheed and Cambria in January. And tickets will only be around 20 bucks. Probably less. Thinking about Limp Bizkit charging you about 50 bucks for a ticket, thats awesome value for money.

    So far, our singer/guitarist and his brother will probably tag along for sure. Lets see who wants to go as well. =)
  • Woe is me... I missed THE concert =(

    29. Aug. 2005, 11:49

    Ok, so yesterday was a Coheed and Cambria concert in cologne. It was (as far as I know) the only concert of the band in the near region this year. When I heard this, I started to gather folks to tag along, but it was already sold out...

    The price was sensationally low IMO, only 13 Euro.I could have got a glimpse on the new songs from the forthcoming album. I almost forgot, but my calendar reminded me yesterday...

    Bad, real bad.

    Oh well, I'll do the next best thing, and party hard this weekend. Our favorite rock and metal club has initiated a new bus shuttle service, which we will make use of next saturday. I hope it's gonna be good, as they finally kicked out RnB, House and Hip-Hop, and replaced it with live music. Good stuff.

    BTW, check out the new Silverstein album, "Discovering the Waterfront. It's not groundbreaking new stuff, but for The Used-like music it's very solid. It's really growing on me. :)
  • So AS now has blogging...

    10. Aug. 2005, 18:58

    are we turning into the music related alternative to Blogger.com now? ;)

    If it's here, we might as well use it, right? So Sparta is on a rampage through my playlist again. Somehow I can't get away from Wiretap Scars and Porcelain. But it's no bad music, so it's all good.

    Tomorrow I'll start a small session with the guitarist from my band. He has some stuff flying around that he would like to test with some bass backup. Looking forward to it. Thank god we play at his place. If we would play here, this mad lady from the neighbourhood would be all mad as hell again. She left a message on my answering machine, that I should turn down the music. I was not even home to hear music... >_<

    Well, I'll see if I can get my hand on the new Split LP by Heaven Shall Burn and Caliban, the "Split Program II". I read on the internet that the Caliban part really blows, but that the HSB part is ace. Not so bad, as I like HSB better anyways. Just have to find a place where they sell it for less then 18 bucks... >=(

    So much for that, later!