Die Anfänge

Die Anfänge des Hip Hop in Los Angeles bildeten auf der einen Seite frühe Gangsta Rapper wie King Tee, Toddy Tee und Ice-T sowie Künstler wie World Class Wreckin’ Cru, Egyptian Lover und Arabian Prince, die einen Stil hervorbrachten, der als Electro Hop bezeichnet wurde. Electro Hop war als eingängige Tanzmusik konzipiert und wurde entsprechend von den meisten Musikern der Hip-Hop-Szene kritisiert. Es konnte sich jedoch auch im Mainstream nicht etablieren.

Der Hardcore Gangsta Rap aus Los Angeles wurde national bekannt durch erste Erfolge in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre, etwa die Single Batterram (1985) von Toddy Tee oder die LP 6’n da Mornin’ (1986) von Ice-T. Sein Nachfolgealbum Rhyme Pays (1987) wurde das erste Westcoast Album, das von den Kritikern ernsthaft wahrgenommen wurde und es verkaufte sich unerwartet gut. Das im gleichen Jahr erschienene Album N.W.A and the Posse der Band N.W.A verhalf dem Westcoast zu weiterem Erfolg, beschleunigte zugleich aber auch das Ableben des Electro Hop, der nicht mehr beachtet wurde.

1988 erschien N.W.As Erfolgsalbum Straight Outta Compton und damit der erste große Erfolg des Gangsta Rap von der Westcoast. Das Album zeichnete sich durch bis dahin unbekannte Hardcoreelemente aus, die stark beeinflusst waren von Ice-T, Kid Frost und Cypress Hill, außerdem durch eingängige Musik im Stil von MC Hammer und Humoreinlagen wie bei Digital Underground. Die Mischung wurde ergänzt durch sparsame Beats und sehr offene und brutale Sozialkritik. Besonders der Song Fuck tha Police sorgte für Aufregung und Erfolg zugleich.

Bearbeitet von cellytwentyfive am 25. Feb. 2011, 7:07

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