Biografie

YARD, das sind Selda Kaya, Florian Grell und Suntke Garbe. Ein Trio in einer für moderne Popmusik durchaus gängigen Besetzung: Sängerin vornweg im Rampenlicht, die beiden Soundtüftler aus dem Hintergrund agierend. Ein lässiges Grundtempo, ausgefeilte Arrangements und eine Stimme zum Dahinschmelzen. „Pastime“ („Zeitvertreib“) nennen sie ihr enorm bezauberndes und wohltemperiertes Debütalbum: Hamburger Gelassenheit trifft auf Berliner Lifestyle. Souverän und betörend changieren die Songs zwischen Ambient, TripHop und Pop-Phantasmagorie. Assoziationen mit Portishead, aber auch mit Björk dürften nicht ausbleiben. Yard offerieren eine musikalisch gefühlstrunkene Welt, warm und ein wenig melancholisch. Musik für die tagträumerischen Momente im Leben.

Die drei trafen sich im Frühjahr 1998 zu einer ersten Session. Im Hamburger Slow&Low-Studio wollte man zunächst nur ein paar Tracks aufnehmen. Die Kombination war jedoch so fruchtbar und effektiv, dass man beschloss, künftig unter dem Namen YARD fester zusammenzuarbeiten. Der Name YARD wurde als Symbol für den Hof einer Hausgemeinschaft gewählt, die es tatsächlich gibt und wo sich das Studio der Band befindet. Bass trifft auf Beat, Gesang trifft auf Sample. Wie aus verschiedenen Wohnungen treffen hier Stilelemente aufeinander. Manchmal gibt das Konflikte und manchmal ist es etwas chaotisch. Aber immer ist es Leben.

Die Produktion des Albums „Pastime“ begann im Januar ‘99 und dauerte insgesamt 13 Monate. YARD arbeiteten in drei verschiedenen Studios, wobei diverse Tracks auch mit Instrumenten live aufgenommen wurden. Begleitet wurden YARD während der gesamten Zeit von Bubblez (Produzent von Doppelkopf, Nina u.a.), einem gemeinsamen Freund, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand. Nachdem schon die ersten Liveauftritte (u.a. Mojo Club HH) absolviert, Remixe angefertigt wurden (u.a. Mojo Remixed Vol.2) und die Band gemeinsam mit Doppelkopf („Supastah ChanChan“) sogar einen kleinen Charterfolg verbuchen konnte, ist das Album endlich am Start.

Selda Kaya kommt aus Berlin und hat schon in jungen Jahren mit Klavier und Geigenunterricht begonnen. Bereits damals hat sie erste Auftritte absolviert und eigene Stücke komponiert. Die ersten Banderfahrungen sammelte Selda ebenfalls zu dieser Zeit. Neben diversen Features bei unterschiedlichen Projekten (u.a. Falk, Ferris & Bo für „Absolute Giganten“) kann sie bereits auf Veröffentlichungen mit Copasetic und der Reggae-Band Messer Banzani zurückblicken. Darüber hinaus arbeitet sie als Model und hat bereits kleinere Filmrollen (u.a. „Der schöne Tag“ von Thomas Arslan) übernommen. Selda Kaya arbeitet derzeit auch an einem Soloalbum.

Suntke Garbe und Florian Grell kommen beide aus Hamburg und machen seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr Musik. Darüber hinaus sind sie seit einigen Jahren auch immer mal wieder als DJs in verschiedenen Hamburger Clubs tätig. Seit 1998 ist aus dem Hobby ein Beruf geworden. Sie haben für diverse Hamburger HipHop-Acts als Produzenten gearbeitet (u.a. City Nord, Doppelkopf), das Projekt ‘2Tracks’ gebildet und Remixe angefertigt.

Bearbeitet von knusperpixel am 12. Mär. 2008, 22:53

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