Biografie

Wolfgang Ambros (* 19. März 1952 in Wolfsgraben, Niederösterreich) ist ein österreichischer Liedermacher und gilt als führende Persönlichkeit des Austropop. Mit seinem Lied Da Hofa (Wolfgang Ambros / Joesi Prokopetz) schaffte er 1971 seinen Durchbruch und seinen ersten Nummer-1-Hit in der österreichischen Hitparade.

Seine bekanntesten Titel sind Schifoan und Es lebe der Zentralfriedhof. Schifoan erlangte seit seiner Entstehung in ganz Österreich, besonders auch in den österreichischen Schigebieten den Status einer Hymne auf den Schi-Breitensport und wird praktisch auf allen österreichischen Schihütten permanent gespielt und dann von einer größeren Gästezahl mitgesungen. Österreichische Schifahrer - aber nicht nur diese - aller Altersgruppen kennen häufig den gesamten Text auswendig.

Kooperationen

Mit dem Duo Tauchen/Prokopetz arbeitete Ambros oft und erfolgreich zusammen. Das erfolgreichste Werk dürfte Der Watzmann ruft sein.

Seit dem Jahr 1978 spielt Wolfgang Ambros seine Solo-Konzerte mit seiner Band Die Number One vom Wienerwald, bestehend aus folgenden Musikern: Günter Dzikowski (Keyboards, Hammond b3, Akkordeon, Mundharmonika, Gesang) Peter Koller (Gitarre, Gesang), Helmut Pichler (Bass, Saxophon, Gesang) und Harry Stampfer (Schlagzeug, Gesang).

Bis zum Jahr 1985 spielte Helmut Nowak Schlagzeug, sein Nachfolger wurde Harry Stampfer.

Viele seiner Lieder, speziell aus Alben der 1980er Jahre wurden u.a. auch von Koller/Dzikowski komponiert.

In den 1980er-Jahren nahm Ambros auch mehrere Titel gemeinsam mit André Heller auf.

Zuweilen gab es auch musikalische Projekte mit Mitgliedern der Number One vom Wienerwald abseits von Wolfgang Ambros wie zum Beispiel die Zusammenarbeit von Harry Stampfer mit dem Wiener Bluesmusiker Hans Thessink, Günter Dzikowski mit dem bayrischen Kabarett-Liedermacher Georg Ringsgwandl und Ausflügen in die elektronische Musikszene als Studiomusiker mit dem Wiener DJ kidpariz (leave the world behind) und auch einem Projekt der gesamten Ambrosband mit dem Namen Die Männer.

Eine Besonderheit in Ambros Diskographie ist seine CD NACH MIR DIE SINTFLUT - AMBROS SINGT WAITS. Auf der er 12 Lieder des amerikanischen Sängers Tom Waits singt. Besonders dabei ist, dass er die Original Musik beibehält, jedoch auf Österreichisch singt.
Tracklist:
1. Samstag Nacht
2. Durt bin I daham - (In The Neighbourhood)
3. Heimatserenade - (San Diego Serenade)
4. Romeo verliert Bluat - (Romeo Is Bleeding )
5. Es is vorbei - (Ruby´s Arms)
6. Nach mir die Sintflut - (Shiver Me Timbers)
7. Die Sunn geht boid auf - (Ol’‘55)
8. Gross in Kagran - (Big In Japan)
9. Martha - (Martha)
10. Weihnachtsgrüsse von aner Hur aus Floridsdorf
11. Verliab di ned - (I Hope I Don´t Fall In Love With You)
12. Tom Traubert´s Blues - (Tom Traubert´s Blues)



Einen Meilenstein in Sachen Wienerlied setzte Wolfgang Ambros mit der CD „Der Alte Sünder - Ambros singt Moser“. Auf diesem Tonträger und auch bei den anschließenden Konzerten singt Wolfgang Ambros Lieder, die Hans Moser und dessen langjähriger Partner Paul Hörbiger populär gemacht haben, jedoch ohne zu nuscheln oder zu granteln. Wolfgang Ambros singt „Die Reblaus“, „In der Kellergassen“ oder „Sperrstund is“ mit seiner eigenen unverwechselbaren Stimme, mit seinem eigenen „Schmäh“.

Begleitet wird er vom Ambassade Orchester Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits. Die Idee hatte Michael Buchmann, der Orchestergründer bzw. Peter Steinhardt, seines Zeichens Trompeter des Ambassade Orchester Wien, der, wie er selbst sagt, der größte Moser-Fan weltweit ist, „statt in die Schule zu gehen, saß ich vormittags mit einer Menge älterer Damen im Bellariakino, und schaute mir die alten Filme an. Seit meiner Kindheit bin ich besessen davon, die alten Moserlieder wieder auf die Bühne zu bringen.“

Höhepunkt der „Ambros singt Moser“-Phase war sicherlich das Konzert am 24. April 2006 im wohl berühmtesten (Konzert-)Saal der Welt, dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

Viermal wurde Ambros für einen regulären Amadeus Austrian Music Award nominiert und erhielt ihn 2002 für sein Lebenswerk.

Bearbeitet von Vathoudi am 12. Mai. 2013, 18:04

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