Biografie

Thomas Walter Hampson (* 28. Juni 1955 in Elkhart, Indiana) ist ein US-amerikanischer Bariton.

Hampson ist in Spokane (Washington) aufgewachsen. Er war Schüler von Marietta Coyle, Elisabeth Schwarzkopf, Martial Singher und Horst Günter, er singt Opern, Operetten, Musicals, Oratorien und Lieder. Sein Repertoire umfasst Titel- und Hauptpartien aus Opern Mozarts, Verdis und Tschaikowskys ebenso wie aus Werken von Gluck, Wagner, Massenet, Strauss, Busoni und Szymanowski. Positive Kritik erhielt Thomas Hampson besonders als Interpret der großen Tradition des Kunstliedes (Schubert, Schumann, Wolf), wie auch unbekannterer Werke der Lied-Geschichte (Barber, Berlioz, Copland, Ives, Meyerbeer) und der Orchester- und Klavierlieder Gustav Mahlers.

Im Herbst 2003 rief er die Hampsong Foundation ins Leben, die Forschungsprojekte, Symposien, Meisterkurse und Gesprächskonzerte unterstützt und veranstaltet. Er erhielt diverse internationale Preise; er selbst ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und wurde u. a. mit dem Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet.

Bei den Salzburger Festspielen trat er seit 1988 auf. Neben Konzerten und zahlreichen Liederabenden sang er Hauptrollen in den folgenden Opernaufführungen: „Doktor Faust“ (Busoni), „König Roger“ (Szymanowski), „Don Carlos“ (Verdi), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck), „Don Giovanni“ (Mozart), „La Traviata“ (Verdi).

Hampson, Vater einer Tochter aus erster Ehe, lebt mit der Österreicherin Andrea Herberstein in Wien zusammen.

Bearbeitet von variationen am 7. Jan. 2010, 1:42

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