Brilliant Corners

Label
Lilith Records
Veröffentlicht am
31. Jul. 2013
Länge
7 Titel
Laufzeit
55:07

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Titelliste

    Titel     Dauer Hörer
1 Brilliant Corners 7:46 68.941
2 Ba-Lue Bolivar Ba-Lues Are 13:09 3.683
3 Pannonica 8:50 70.487
4 I Surrender, Dear 5:25 44.205
5 Bemsha Swing 3:09 65.376
6 Straight, No Chaser 6:58 88.440
7 I Mean You 9:50 29.742

Über dieses Album

Brilliant Corners ist ein Studioalbum des US-amerikanischen Jazz Musikers Thelonious Monk. Es war das dritte Album von Riverside Records, aber das erste, das ihm endlich die Gelegenheit bot Eigenkompositionen aufzunehmen. Aufgenommen in New York, 1956. Das Album wurde im Jahr 1958 veröffentlicht.

Er gilt vielen als der am wenigsten verstandene Jazzmusiker - obwohl über ihn mit am meisten gesprochen wird: Thelonious Monk, Pianist, Komponist, Innovator, Kultfigur. 71 Kompositionen hat er bis zu seinem Ableben am 17. Februar 1982 geschrieben, eine klassischer als die andere. Als Mitbegründer des Bebops geht er in die Annalen des Jazz ein.

Der Pianist Monk hat sämtliche handwerklichen Normen des Klavierspiels fast schon ketzerisch negiert. Monk besitzt dieses unkonziliante Klavier-Idiom, das im krassen Kontrast zur virtuosen Technik etwa eines Dave Brubeck steht: Ein Stil mit stahlhartem Anschlag, dissonanter Kürzellogik, verminderten Quinten, kryptisch eingestreuten Ganztonläufen als schütteren Beleg für Geläufigkeit und einer linken Hand, die sich lediglich auf Ein- und Zweitonakzente reduziert. Faszinierend sind die Räume, die Monk in seinen Soli mit eigenartig klingenden Akkordprogressionen grell ausleuchtet, der wilde rhythmische Schwung und die Art wie er ausdrucksstarke Pausen setzt. Raffiniert ist die Wahl seiner harmonischen Lösungen. In Akzentverschiebungen leitet er aus zerrütteten Harmonien neue Melodielinien ab, die aufregende Paraphrasen ihrer Ursprünge darstellen. „Brilliant Corners“ aus dem Jahre 1956 ist Monk pur. Am Tenorsaxophon ist hier Sonny Rollins anzutreffen, der neben Art Blakey und Milt Jackson zu einem der wenigen kongenialen Monk-Partnern zählte, die mit den unkonventionellen Vorgaben des Pianisten auch umzugehen wussten.

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