Phrenology ist das fuenfte Studioalbum der US-amerikanischen Hip Hop Band The Roots. Das Album erschien am 26. November 2002 via dem Plattenlabel Geffen und MCA Records.

Das Album Phrenology von The Roots zeigte, im Vergleich zu ihren übrigen Alben die wohl größte Vielfalt. Das Spektrum reicht von Punk (!!!!!!!) im Stile der frühen Beastie Boys über klassischen Hip Hop (Rock You) über funkigen Rock (The Seed (2.0)) bis zum ausladenden, zehn Minuten langen Water, das im letzten Teil in psychedelischem Lärm endet. Aufgenommen wurde es von Juni bis September 2002.

Einer der bekanntesten Roots-Lieder, neben You Got Me vom Album Things Fall Apart, ist The Seed (2.0) dessen Video 2003 bei den MTV Music Video Awards nominiert wurde.

In den USA erreichte das Album Goldstatus.

Es existieren zwei CD-Versionen, wobei in der einen Version eine DVD enthalten ist, die die Videos zu den älteren Songs Proceed (directed by Abraham L. Lim) und Distortion to Static (directed by C. Summer Stone III) enthält. Des weiteren ist Live-Material und dokumentarisches zu sehen.

Phrenology” tischen die Roots schwerverdauliche Kost auf. Das fängt bereits bei einer Verwirrung stiftenden Nummerierung der Titel an, von den Problemen beim Eincuen der Bonustracks ganz abgesehen. Dass hinsichtlich der Indexierung kein freundlicherer Service angeboten wurde, kann nur damit erklärt werden, dass die Crew aus Philadelphia ihre Platte als nonstop zu rezipierendes Werk verstanden wissen will.

Die Band, die auf der Bühne mit klassischem Rockinstrumentarium auftritt (und dieses noch dazu beherrscht), hat ein Album eingespielt, das die Demarkationslinien zwischen Abstract Hip-Hop, Rock, Dance und Jazz munter übertritt sowie Grenzzäune einreißt.

Dazu springt die Band locker zwischen den jüngsten Jahrzehnten der Popmusik hin und her. Sie beweist Mut zur Überlänge und zum frappierenden Wandel – so beginnt die Single “Break You Off” als Hip-Jazz/Jazz-Hop-Nummer, die in einer sinfonischen Bearbeitung aufgelöst wird. Die Roots sind über die Jahre abgeklärter und härter geworden, was mit noch komplexeren Auffassungen von Hip-Hop einhergeht.


Titelliste

1. „Phrentrow“ (featuring Ursula Rucker) Ahmir Thompson, Ursula Rucker, Omar Edwards
Questlove, Omar the Scholar 0:18
2. „Rock You“ Tariq Trotter, George Spivey DJ Scratch, The Grand Wizzards (co.) 3:12
3. „!!!!!!!“ Thompson, Benjamin Kenney, Leonard Hubbard The Grand Wizzards 0:24
4. „Sacrifice“ (featuring Nelly Furtado) Trotter, Thompson, James Gray, Hubbard Kamiah Gray,
Kamal Gray (co.) 4:44
5. „Rolling with Heat“ (featuring Talib Kweli) Trotter, Thompson, Gray, Kyle Jones, Talib Greene, Karl
Jenkins The Grand Wizzards 3:42
6. „WAOK (Ay) Rollcall“ (featuring Ursula Rucker) Thompson, Gray, Hubbard The Grand Wizzards
1:00
7. „Thought @ Work“ Trotter, Thompson, Hubbard, Gray, Kenney Questlove 4:58
8. „The Seed (2.0)“ (featuring Cody ChesnuTT) Trotter, Antonious Bernard Thomas Questlove,
Cody ChesnuTT (co.) 4:27
9. „Break You Off“ (featuring Musiq) Trotter, Thompson, Hubbard, Gray, Jones, Kenney, Jenkins, Taalib
Johnson, Jill Scott Kamal Gray 7:27
10. „Water“ Trotter, Thompson, Hubbard, Gray, Kenney, Tahir Williams Tahir Jamal, Kelo Saunders
(co.), The Grand Wizzards (co.) 10:24
11. „Quills“ Trotter, Karriem Riggins Karreem Riggins, The Grand Wizzards (co.) 4:22
12. „Pussy Galore“ Trotter, Scott Storch Scott Storch, Zoukhan Bey 4:29
13. „Complexity“ (featuring Jill Scott) Trotter, Thompson, Hubbard, Gray, Scott, Edwards The Grand
Wizzards, Questlove (co.), Omar the Scholar (co.) 4:47
14. „Something in the Way of Things (In Town)“ (featuring Amiri Baraka) Thompson, Kenney, Amiri
Baraka The Grand Wizzards 7:16

Unlisted tracks

15. Untitled 0:20
16. Untitled 0:20
17. „Rhymes and Ammo / Thirsty!“ (featuring Talib Kweli) Trotter, Thompson, Greene The Grand
Wizzards 8:00
18. Untitled 0:07

Line Up

The Roots sind:

Black Thought (Rap)
?uestlove (Schlagzeug)
Leonard Hubbard - Bass
Kamal - Keyboard
Scratch
Ben Kenney
Rahzel
Malik B.

Als Gäste treten auf:

Cody ChesnuTT (Nr, 94)
Ursula Rucker (Nr. 87, 92)
Talib Kweli (Nr. 91, 101)
Musiq Soulchild (Nr. 95)
Dice Raw (Nr. 91, 101)
Nelly Furtado (Nr. 90)
Tracy Moore von The Jazzyfatnastees (Nr. 97, 98)
Jill Scott (Nr. 99)
Amiri Baraka (Nr. 100)

Die Lieder, ebenso wie Schallplattenseiten der Roots bekommen über ihre Veröffentlichungen gehende fortlaufende Nummern (In Klammern angegeben)


-Side 21-

1. (87) Phrentrow (0:18)
2. (88) Rock You (3:12)
3. (89) !!!!!!! (0:24)
4. (90) Sacrifice (4:44)
5. (91) Rolling With Heat (3:42)
6. (92) WAOK (Ay) Rollcall (Nicht auf LP) (1:00)


-Side 22-

7. (93) Thought @ Work (4:58)
8. (94) The Seed (2.0) (4:27)
9. (95) Break You Off (7:27)


-Side 23-

10. (96) Water (10:24)

a) The First Movement
b) The Abyss
c) The Drowning

11) (97) Quills (4:21)
12. (98) Pussy Galore (4:29)


-Side 24-

13. (99) Complexity (4:47)
14. (100) Something In The Way of Things (In Town) (7:16)
15. „musical silence“ (0:20)
16. „musical silence“ (0:20)
17. (101) Rhymes and Ammo und (102) Thirsty! (Ein Bonustrack auf CD, Zwei Tracks auf LP) (7:59)
18. „no musical silense“ (0:07)








Bearbeitet von Best_of_Album am 22. Jun. 2014, 15:37

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