Biografie

Die Monks (deutsch: „Mönche“) sind eine Rock-Band, die hauptsächlich Mitte bis Ende der 60er-Jahre in der damaligen Bundesrepublik aktiv war. Seit 1999 geben sie wieder gemeinsam Konzerte. Die „Monks“ unterschieden sich deutlich von den anderen Bands ihrer Zeit, sie gelten heute unter Musikern und Fans als Kult-Band.

Bandgeschichte
Sämtliche Mitglieder waren in West-Deutschland stationierte amerikanische G.I.s. 1964 wurde die Band gegründet. Anfangs spielten sie noch unter dem Namen „The Five Torquays“ als gewöhnliche Beat-Coverband. 1965, nach ihrer Entlassung aus der Armee, entwickelten sie einen sehr eigenwilligen Musik-Stil und ein verändertes Image, verbunden mit dem neuen Band-Namen.

Aus Imagegründen legten sie sich Tonsuren zu und spielten Auftritte nur in schwarzer Bekleidung. Dave Day wechselte von der Rhythmusgitarre ans Banjo. Da es zu dieser Zeit keine Verstärker für dieses Instrument gab, baute er zwei Mikrofone in das Banjo ein.

In Hamburg bekam die Band einen Vertrag im Top Ten Club. Sie spielten Beatmaterial und eigene Stücke. Im November 1965 begannen sie mit den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum „Black Monk Time“. Das Album erschien Anfang 1966 und enthielt nur selbstkomponierte Stücke, was zu dieser Zeit selten war. Die Platte wurde weder in England noch in Amerika veröffentlicht.Erst später kamen dort Nachpressungen in den Handel. Die Originalfassung des Albums erzielt heute hohe Sammlerpreise. Eine CD-Fassung des Albums wurde erst 1994 veröffentlicht. Insgesamt drei Singles begleiteten das Album.

Zur Promotion des Albums traten sie unter anderem im Beat-Club auf, wurden jedoch vom Publikum mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Unter anderem zeigten sie dort schon sehr frühe Soundexperimente. Drei Mitglieder der Band versammelten sich während des Liedes Boys Are Boys And Girls Are Choice um die Gitarre und jeder zupfte an verschiedenen Saiten oder klopfte darauf herum.

Die Band tourte die nächsten Jahre unter anderem mit The Creation und The Troggs. 1967 war eine Vietnam-Tour geplant. Noch bevor diese in Angriff genommen werden konnte, löste sich die Band auf. Die Musiker kehrten ins Privatleben zurück.

Eddie Shaw schrieb eine Biographie über die Jahre mit den Monks unter dem Titel „Black Monk Time“.

Reunion
1999 trat die Band zum ersten Mal wieder zusammen auf. Zum ersten Mal spielten sie auch in den Vereinigten Staaten auf dem Cavestomp-Festival. Eine CD mit der Liveaufnahme von diesem Konzert wurde 2002 unter dem Titel „Let’s Start A Beat“ veröffentlicht.

2004 verstarb ihr Drummer Roger Johnston.

2006 erschien der von play loud! productions produzierte Dokumentarfilm „Monks - The Transatlantic Feedback“, begleitet von einem Tribute-Sampler namens Silver Monk Time, an welchem unter anderem Alec Empire und Die Goldenen Zitronen mitwirkten.

Diskografie
Alben
* Black Monk Time (1966/1994)
* Five Upstart Americans (1999)
* Let’s Start a Beat - Live From Cavestomp (2002)
* Monks Demo Tapes 1965 (2007) (Kompilation)

Singles
* „Complication“ / „Oh, How To Do Now“
* „I Can’t Get Over You“ / „Cuckoo“
* „Love Can Tame The Wild“ / „He Went Down To The Sea“

Sonstiges
* Silver Monk Time - A Tribute To The Monks (2006)

Film
* Monks: The Transatlantic Feedback (Documentary Film) (2006) now on DVD w/extras

Literatur [
* Shaw, Eddie & Klemke, Anita (1994). Black Monk Time. Carson Street Publishing Inc., ISBN 0963337122.

Bearbeitet von dark_path am 2. Sep. 2011, 14:30

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