Biografie

The Killers ist eine US-amerikanische Indie-Rockband aus Las Vegas, Nevada, die sich 2002 gründete. Der Name stammt aus dem Musikvideo zu Crystal von New Order, in dem eine Band dargestellt war, die sich The Killers nannte.

Zur Gründung der Killers kam es, als Dave Keuning eine Annonce in die Zeitung setzte, in der er um Mitglieder für eine neue Band warb. Brandon Flowers sah diese Annonce und entschloss sich, seine alte Band namens Response Blush zu verlassen und etwas Neues zu beginnen. Flowers und Keuning verband, dass sie beide Fans der Band Oasis sind. So ließen sie sich schon bei ihrer ersten Single Mr. Brightside von dieser Band inspirieren. Später kamen die anderen beiden Bandmitglieder Ronnie Vanucci und Mark Stoermer durch Castings hinzu.

Heute sind The Killers in Amerika und Großbritannien eine erfolgreiche Indie-Band bei Island Records. Sie feierten große Erfolge durch Singles wie Somebody Told Me oder All These Things That I’ve Done.

Sam’s Town, das zweite Album der Band, erreichte in den USA in der ersten Woche Platz 2 der Charts, in Großbritannien stieg es in den Albumcharts auf Platz 1 neu ein. Es wurde von den Werken von U2, Bruce Springsteen, Tom Petty und anderen beeinflusst. Der Name bezieht sich auf Sam’s Town Hotel and Gambling Hall ein Hotel mit Casino in Las Vegas, der Heimatstadt der Band. Die mit einem Bikini bekleidete Frau auf dem Cover der CD ist Sängerin und Model Felice LaZae.

Bei den Brit Awards gewannen sie am 14. Februar 2007 die Auszeichnung sowohl als beste internationale Band als auch mit Sam’s Town für das beste internationale Album.

Laut eigener Aussage sind die Killers von Queen, U2, Depeche Mode und New Order beeinflusst worden. Das macht sich auch bei der Auswahl der Produzenten bemerkbar, denn The Killers haben bei der Arbeit an ihrem zweiten Album Verstärkung bei Flood und Alan Moulder geholt, die auch schon oft mit Depeche Mode und U2 zusammengearbeitet haben.

Kritiker nennen The Killers - im positiven Sinne - die Depeche Mode von Las Vegas.

Außerdem führte im Video zu „All these Things That I’ve Done“ Anton Corbijn Regie, der für seine visuellen Ergebnisse besonders bei U2 und Depeche Mode bekannt ist und bei Depeche Mode schon bei zwei Dritteln der Videoclips Regie führte. Die Elemente im Video zu „All these Things That I’ve Done“ erinnern an Personal Jesus (1989) von Depeche Mode. Für den Videoclip zu „Bones“ konnte 2006 Tim Burton als Regisseur gewonnen werden.

Eine Remix-Version von Mr. Brightside kommt auch im deutschen Film „Keinohrhasen“ vor. Auf dem Album „Disco 4“ der Pet Shop Boys befindet sich zudem ein PSB-Remix von „Read my mind“, der mit zusätzlichen Vocals von Neil Tennant erweitert wurde.

The Killers coverten auch mehrere Bands und Sänger, wie zum Beispiel von Joy Division „Shadowplay“, von Dire Straits „Romeo And Juliet“, „Ruby, don’t take your love to town“ von Kenny Rogers oder von Morrissey „Why Don’t You Find Out For Yourself“. Des Weiteren gab es auch eine Coverversion von „Helter Skelter“ der Beatles, gemeinsam mit den Vines.

Bearbeitet von godt am 22. Nov. 2009, 17:33

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