Talib Kweli wurde 1975 in Flatbush im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Seine Familie legte Wert auf ihre afrikanischen kulturellen Wurzeln. Der Name Talib kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Schüler“, Kweli ist das Kiswahili-Wort für „wahr“, „wirklich“ oder „echt“.

Schon früh in der Schule begann sein Interesse für Sprache und deren Ausdrucksformen: Er las viel und schrieb Kurzgeschichten. Später studierte er experimentelles Theater an der New York University. Dort traf er auf einen Geistesverwandten namens Dante Smith, später bekannt als Mos Def. Mit ihm verband ihn die Liebe zum Hip-Hop. Zusammen übernahmen sie außerdem Nkiru, einen der ältesten afro-amerikanischen Buchläden in Brooklyn und wandelten ihn in das Nkiru Center for Education and Culture um. Kweli ist Vater von zwei Kindern.

Seine ersten Auftritte auf veröffentlichten Tonträgern hatte Talib Kweli 1997 auf dem Album Doom der Hip-Hop-Crew Mood, produziert von Hi-Tek.

1998 veröffentlichten Mos Def und Kweli ein Album als Black Star. Der Name, den sie dem Album und sich als Duo gaben, bezieht sich auf die erste Schifffahrtslinie von den Vereinigten Staaten nach Afrika, die einem Schwarzen gehörte. Das Album wurde über Rawkus veröffentlicht und war für den Aufstieg und guten Ruf des damals jungen Independent-Labels mitverantwortlich.

Es folgte das Album Train of Thought, auf dem Talib Kweli mit Hi-Tek unter dem Pseudonym Reflection Eternal kollaborierte. Danach veröffentlichte Kweli mehrere Soloalben, auf denen er mit unterschiedlichen Produzenten zusammenarbeitete. Namentlich bisher die LPs Quality, Beautiful Struggle und Eardrum.

Von Beautiful Struggle kursierte einige Monate vor der offiziellen Veröffentlichung ein Bootleg im Internet, auf dem unfertige Versionen vieler ursprünglich für das geplante Album vorgesehen Songs zu finden waren. Daraufhin sah sich Kweli gezwungen, einige neue Lieder für die LP aufzunehmen und die Veröffentlichung zu verschieben. Manche der auf dem Bootleg enthaltenen Stücke, die es nicht auf das endgültige Album geschafft haben, wurden auf den Mixtapes The Beautiful Mixtape und Right About Now veröffentlicht.

Beautiful Struggle markierte Kwelis letzte Zusammenarbeit mit Rawkus. Daraufhin arbeitete er mit der Plattenfirma Geffen Records zusammen. Seit 2006 veröffentlicht der Rapper über sein eigenes Label Blacksmith Records, das mit dem Majorlabel Warner Bros. kooperiert.

Madlib wuchs als Kind der Musiker Otis und Seneca Jackson in Oxnard, Südkalifornien auf. Früh zog er nach Los Angeles, weil es in Oxnard keine Hip Hop Szene gab, mit der er etwas anfangen konnte. Später traf er dann auf Peanut Butter Wolf, der ihm prompt einen Vertrag gab und ihm in Sachen Kreativität keine Grenzen setzte. [1] Seine erste Veröffentlichung hatte er als noch sehr ungelenker MC auf der Maxi „Throw ’Em Up“ der Gruppe Hood 2 No Good. Die ersten größeren Veröffentlichungen erfolgten als MC und Produzent für Lootpack.

Seine erste Albumveröffentlichung im Jahr 2000 unter dem Namen Quasimoto, The Unseen, erregte Aufsehen bei Kritikern. Bei der Entstehung rappte er über verlangsamte Beats, die Aufnahme wurde später wieder beschleunigt, so dass seine Stimme künstlich hoch und schnell klingt. Madlib erörterte in einem Interview mit dem Hip-Hop-Magazin Juice, dass seine Freunde ihn aufgrund seiner tiefen Stimme scherzhaft „Hip-hop’s Barry White“ nennen. Da er seine natürliche Tonlage selbst nicht besonders leiden könne, kam er auf die Idee sie zu pitchen.

2001 kam das erste Album, das zwar weiterhin Hip Hop-Elemente besaß, das im Grundsatz aber ein Jazz-Album ist. Als Yesterdays New Quintet veröffentlichte er Angles Without Edges. Die Gruppe besteht laut Cover aus fünf Mitgliedern: Ahmad Miller, Monk Hughes, Malik Flavors, Joe McDuphrey, und Otis Jackson Jr., sein bürgerlicher Name. Er benutzte die fiktiven Musiker später um unter deren Namen Tribute-Alben für andere Künstler aufzunehmen.

Als DJ veröffentlichte er 2002 eine Sammlung alter Dub- und Reggae-Tracks (Blunted in the Bomb Shelter) und 2003 einen Remix von Blue Note Records-Veröffentlichungen (Shades of Blue). Im selben Jahr folgten wiederum zwei Hip-Hop-Kooperationen. Einmal zusammen mit J Dilla als Jaylib und mit MF DOOM als Madvillain, wobei die zweite kommerziell erfolgreicher war und auch größeren Anklang bei Kritikern fand.

Bearbeitet von BR_Survivor am 3. Okt. 2010, 21:24

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