Biografie

Kurt Hauenstein (*14. Januar 1949 in Wien + 21.03.2011) war ein österreichischer Musiker, der unter anderem Mitgründer und Mitglied des Musikprojektes Supermax ist.

Ende der 1960er Jahre zog Hauenstein nach Frankfurt am Main, wo er bei diversen Funksessions mitwirkte.

1976 traf er den Produzenten Peter Hauke, mit dessen Unterstützung im Januar 1977 das erste Supermax-Album Don’t Stop the Music aufgenommen wurde. Weitere Mitglieder bei Supermax waren Hans Ochs (Gitarre), Ken Taylor (Bass), Lothar Krell (Keyboard), Peter Koch (Schlagzeug) sowie die Backgroundsängerinnen Cee Cee Cobb und Jean Graham.

Im November 1977 erschien das zweite Album World Of Today und erreichte mit über 500.000 verkauften Exemplaren Goldstatus. Der Song Lovemachine entwickelte sich zum Disco-Klassiker und erreichte 1978 Platz 4 in Deutschland, Platz 6 in der Schweiz und Platz 9 in der österreichischen Hitparade.

1978 ging Supermax auf eine erfolgreiche Clubtournee mit über 160 Konzerten, die sie durch Deutschland, die Niederlande, Italien, Spanien und Belgien führte. 1979 erschien das dritte Album Fly with me, das als internationaler Durchbruch für Supermax gilt.

1979 wurde Lovemachine in den USA veröffentlicht und landete auf Platz 96 der Billboard Blackcharts. 1980 durfte Supermax als erste westliche Popgruppe in Jugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei auftreten. Im selben Jahr erschien das vierte Album, Types of Skin, das die Plattenfirma trotz 230.000 verkaufter Exemplare als Flop einstufte.

1981 war Supermax die erste gemischtrassige Band, die durch Südafrika tourte. Trotz Warnungen und Morddrohungen gab es 21 Konzerte, bei denen es zu chaotischen Zuständen kam. In einigen Ländern wurde Hauenstein anschließend sogar mit einem Einreiseverbot belegt. 1983 durfte Kurt Hauenstein als erster weißer Musiker beim renommierten Reggae-Sunsplash-Festival auf Jamaika teilnehmen.

Anschließend kümmerte sich Kurt Hauenstein um Soloprojekte und produzierte z. B. die Mädchengruppe Bamboo aus Surinam. 1998 rief er mit den bulgarischen Musikern Kosio Stoyanov und Yavor Roussinov das Projekt Yaku ins Leben. Auf dem Album Total Immigration präsentierten sie eine Kombination aus bulgarischer Folklore und Dance. Im Jahre 2001 erschien das letzte Album von Supermax.

Oktober 2006 erhielt Kurt Hauenstein, Supermax, die „Friendsauszeichnung“ vom Kreml, Russland.

Im Dezember 2006 spielte Supermax unter Leitung von Kurt Hauenstein vor 2,5 Millionen Fernsehzuschauern am ersten UNESCO Friedenskonzert in Colombo, Sri Lanka, dies unter Einladung des UNESCO Nationalkomitees Sri Lanka, Sri Lanka Tourist Board und Dji Dieng Management.

Anfang des Jahres 2007 engagierte die Gruppe ein neues Management.

Im Mai spielten Supermax vor mehr als 60’000 Zuschauern an einem Open-Air Konzert in Bulgarien. Der Erfolg war so groß, dass die bulgarischen Organisatoren weitere Konzerte ins Auge fassen.

Am 30. September 2007 wurden weitere Aufnahmen des neuen Doppel-Albums in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Wu Tang Clan Mitglied Buddha Monk in der Schweiz aufgenommen. Die neue Verbindung mit dem Hip-Hopper Buddha Monk ist der neue Trend und Richtungsweiser der Musik von Supermax.
2008 wurde er mit dem „Amadeus“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der österreichische Musiker Kurt Hauenstein, weltweit als Supermax bekannt, ist „völlig überraschend“ gestorben. Wie sein Manager Herbert Gruber gegenüber der APA erklärte, starb Hauenstein in der Nacht auf Montag in seinem Haus am Wiener Stadtrand im Alter von 62 Jahren. Todesursache „dürfte ein Herzproblem gewesen sein“. Ärzte hätten noch eine halbe Stunde lang versucht, den Musiker am Leben zu erhalten. Hauenstein, der mit „Lovemachine“ einen internationalen Disco-Klassiker schuf

Linkliste:

http://www.supermax.cc
http://www.myspace.com/supermaxoriginal

Bearbeitet von andymmd am 25. Aug. 2012, 18:45

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Gegründet in (Jahr):
  • 1977
Gegründet in (Ort):
  • Frankfurt am Main
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