Innervisions ist das 16. Studioalbum des US-amerikanischen Soul-Sängers/ Songschreibers und Multi-Instumentalisten Stevie Wonder. Das Album erschien am 3. August 1973 von dem Detroiter Plattenlabel Tamla-Motown.

Wissenswertes

Das Album wurde schnell ein großer kommerzieller Erfolg, so toppte es die „Black-Album“-Charts des Billboard-Magazins. Bei den Popalben erreichte es immerhin Platz 4. In Großbritannien erreichte es im September des Jahres mit Platz 8 seinen Höhepunkt. 1974 wurde Innervisions in den Kategorien „Album of the Year“ und „Best Engineered Non-Classical Recording“ mit einem Grammy ausgezeichnet. Heute gilt Innervisions als Klassiker der populären Musik und neben Songs in the Key of Life als Wonders bestes Werk. Auf der 2003 vom Rolling Stone veröffentlichten Liste der 500 besten Alben aller Zeiten war es mit #24 das höchstplatzierte Album des Musikers.

Von Innervisions wurden insgesamt vier Singles ausgekoppelt. Noch vor Veröffentlichung des eigentlichen Albums erschien im Juli 1973 Higher Ground mit der B-Seite Too High, das in den amerikanischen Billboard Hot 100 Platz 4, in den UK Top 40 Platz 29 erreichte. In den Staaten war Higher Ground damit die erfolgreichste Single des Albums. Living for the City kam im November auf den Markt. Es enthielt die B-Seite Visions und kam in den Staaten auf Platz 8, in Großbritannien auf Platz 15. Im April 1974 veröffentlichte Tamla zwei weitere Singles, eine in den USA, eine im Vereinigten Königreich. Die B-Seiten bestanden beide aus Songs, die nicht auf dem eigentlichen Album enthalten gewesen waren. Don’t You Worry ‘Bout a Thing erreichte in den Billboard Hot 100 Platz 16. Die B-Seite Blame It on the Sun stammte ursprünglich von dem Album Talking Book von 1972. He’s Misstra Know-It-All/You Can’t Judge a Book by Its Cover kam in den UK Top 40 bis auf Platz 10.

Album

Es gehört damit zu den fünf Alben der klassischen Wonder Periode. Letzten Endes kann man sagen, dass er in der Phase seine besten Alben vorlegte. Innervisions gehört fraglos dazu. Die Kritiker waren mehr als überzeugt, es gab praktisch nur Höchstnoten. Das Album wird heute von vielen Betrachtern als magnum opus Wonders angesehen und wird zu den wichtigsten Rockalben überhaupt gezählt. In der Rolling Stone Liste der 500 wichtigsten Alben rangiert es immerhin auf Platz 23.

Titelliste

A-Seite

Too High – 4:37
Visions – 5:17
Living for the City – 7:26
Golden Lady – 5:00

B-Seite

Higher Ground – 3:54
Jesus Children of America – 4:04
All in Love Is Fair – 3:45
Don’t You Worry ‘Bout a Thing – 4:55
He’s Misstra Know-It-All – 6:06

Alle Songs wurden von Stevie Wonder geschrieben.

Besetzung

Gesang / E-Bass / Schlagzeug / Klavier / Keyboard / E-Piano / Moog-Synthesizer / Fende Rhodes / Mundharmonika: Stevie Wonder
E-Gitarre: David T. Walker
A-Gitarre: Ralph Hammer
A-Gitarre: Dean Parks
E-Bass: Malcolm Cecil
E-Bass: Scott Edwards
E-Bass: Willie Weeks
Orgel: Clarence Bell
Moog-Synthesizer: Robert Margouleff
Perkussion / Congas / Backing Vocals: Larry Latimer
Perkussion / Shaker: Yusuf Roahman
Perkussion / Bongos / Kalebasse: Sheila Wilkerson
Backing Vocals: Jim Gilstrap
Backing Vocals: Lani Groves
Backing Vocals: Tasha Thomas

Produktion Stevie Wonder, Robert Margouleff, Malcolm Cecil
Studio The Record Plant (Hollywood), Media Sound Studios (New York City)

Einzelnachweise

Levy, Joe (Hrsg.): Rolling Stone. Die 500 besten Alben aller Zeiten. (Originalausgabe: Rolling Stone. The 500 Greatest Albums of all Time. Wenner Media 2005). Übersetzung: Karin Hofmann. Wiesbaden: White Star Verlag, 2011, S. 43

Bearbeitet von [gelöschter Benutzer] am 15. Okt. 2012, 13:44

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