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Sonny Criss

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Biografie

William Criss, bekannt als Sonny Criss (* 23. Oktober 1927 in Memphis, Tennessee; † 19. November 1977 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Jazz-Altsaxophonist des Hardbop.

Sonny Criss kam 1942 nach Los Angeles und spielte hauptsächlich dort, teils mit eigenen Gruppen, teils mit Johnny Otis, Howard McGhee, Billy Eckstine, Gerald Wilson und anderen lokalen Gruppen. 1947 nahm er an Jam Sessions, organisiert von Norman Granz, teil und an dessen JATP-Tourneen 1948. In den 1950er Jahren nahm er ein Reihe Platten auf dem kleinen Imperial-Label auf (Jazz U. S.A., Go Man, Sonny Criss Plays Cole Porter featuring Sonny Clark). 1953 ging er mit Buddy Rich auf Tournee. Ab 1965 unterzeichnete er einen Plattenvertrag mit Prestige Records und nahm etliche Alben in der Hardbop-Tradition auf, wie 1967 Portrait of Sonny Criss mit Walter Davis, Paul Chambers und Alan Dawson. Er nahm 1968 sechs Kompositionen und Arrangements von Horace Tapscott auf, die auf Sonny´s Dream erschienen; mitwirkende Musiker waren u.a Conte Candoli, Ray Draper, Teddy Edwards, Tommy Flanagan und Al McKibbon.

Es folgten Sessions für die Label Muse und Impulse! Records. 1974 arbeitete er mit dem Pianisten George Arvanitas; 1975 mit Dolo Coker und Ray Crawford (CrissCraft). 1977 erkrankte Sonny Criss an Magenkrebs und nahm sich in seiner Wahlheimatstadt Los Angeles das Leben.

Sein Spiel auf dem Altsaxophon ist stark von Charlie Parker beeinflusst.

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