Biografie

Savoy Grand gründeten sich gegen Ende der 90er Jahre. Gleich mit ihrer Debüt-Single „The Moving Air“ schlichen sie sich langsam in die Herzen aller Slint, Talk Talk, Mark Hollis Fans und potentieller Pessimisten. Der Legende nach konnte sich der NME einzig und allein aufgrund des sonnigen Wetters nicht zur Single der Woche durchringen. Nach der Jahrtausendwende erschien mit „Dirty Pillows“ eine EP, die voller Sanft- und Bescheidenheit den Weg auf den Schreibtisch von Reinhard Holstein fand. Holstein, Glitterhouse-Urgestein, hatte im MOJO über die Platte gelesen. So erschien die EP, jetzt ergänzt um die Debüt 7“, zum Jahreswechsel 2000/2001 nun auch in Deutschland.

Im Laufe des Jahres 2001 erschien mit Survivor eine weitere EP. Glen B. Larson deutete auf einen Richtungswechsel hin, der mit dem monumentalen „Burn The Furniture“ dokumentiert wurde. Langley sang nun „I sell hammers because a lot of things come loose“ und „The things that you ignore are the things that you will pay for“. Da Langley im wahren Leben jedoch keine Hämmer verkauft und berufsbedingt nach London zog, die Band immer weiter über das Land verstreut war, standen sie nach der Tour im Frühjahr 2002 kurz vor dem Aus.

Als sie als Ersatz für Sigur Ros (Sigur Raus - Savoy Grand rein) auf der 2002er Ausgabe des Haldern Festivals kurz vor Mitternacht auf der Bühne standen, sollte dies der letzte Auftritt für die nächsten zwei Jahre sein und der letzte in der Besetzung der ersten EPs und Alben. Noch mit Oli Mayne und Ian Sutton, aber auch schon mit einem weiteren Gitarristen Neil Johnson, den Langley und Kieran O’Riordan aus Nottingham kannten und für das heimliche Meisterwerk „Forward!“ von I Am Spartacus bewunderten. Der Mirror Song beendete somit Savoy Grand Version I.

In dieser Zeit arbeitete Langley nun an seinem Soloprojekt „The Hearse Of The Year Show“, stellte ein Album fertig, welches jedoch nie erschien. Im Sommer 2002 tauchte mit „Last Words Before Sleep“ ein anderes Solostück auf pOP yOU 2 (hobby deluxe) auf, drei Jahre später erscheint eine neue Version auf People And What They Want. 2004: O’Riordan und Langley waren wieder da. Die selbstproduzierte „Lost Horizon EP“ im Gepäck. Vier Songs - ein Lebenszeichen. Darunter das sich so bedächtig entwickelnde „From The Gold Hotel“, welches im folgenden Jahr eine erstaunliche Entwicklung hin zu der Sonic Youth-Vergleiche provozierende Live-Version nehmen sollte.

Die kurze Lost Horizon Tour sah Savoy Grand in der Version2.0. Schlagzeuger Kieran O’Riordan machte seinen Hocker für Mark Simms frei und fand sich fortan am Keyboard wieder. Neben dem schon seit 2002 „immer mal wieder Bandmitglied“ Neil Johnson,gab es mit Bassisten Neil Wells (sonst auch bei den Escapolgists, Seachange) nun fünf „Gods Of Thunder“. Für Simms stand die Tour unter dem ungünstigsten Stern, er quälte sich mit einem Gipsbein durch die Tour. Ob dies der Grund für seinen Ausstieg noch vor der Veröffentlichung des 2005er Albums „People And What They Want“ war? Der neue Schlagzeuger hieß und heißt nun Darren Simpson. Savoy Grand - Version 2.01. Zu jeder Version gehört der Soundmann, Produzent und Geschichtenerzähler Mark Spivey. Spivey erfand unter anderem Screamadelica von Primal Scream und gründete - ohne es zu wissen - Cornershop.

Bearbeitet von pankowsergej am 7. Feb. 2007, 16:24

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