Biografie
Metheny begann bereits mit acht Jahren, Trompete zu spielen. Erst mit zwölf wechselte er an die Gitarre. Mit 15 spielte er bereits mit den Jazz-Größen von Kansas City. Mit 18 wurde er Dozent für Gitarrenspiel an der University of Miami, ein Jahr später am Berklee College of Music in Boston.
Im Laufe seiner Karriere spielte er mit Jazz-Größen wie: Gary Burton, Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Michael Brecker, Jack DeJohnette, Dave Holland, Roy Haynes, John Scofield (I Can See Your House From Here), Eberhard Weber und vielen anderen, aber auch mit Musikern aus dem Popbereich wie Joni Mitchell, Bruce Hornsby sowie David Bowie („This is not America“ aus dem Film „Der Falke und der Schneemann“). Eine besondere Affinität hat Metheny zu brasilianischen Musikern, so ist er bei Aufnahmen von Celia Vaz, Leila Pinheiro, Tulio Mourao, Toninho Horta, Ricardo Silveira und Milton Nascimento vertreten. Darüber hinaus hat er die Karriere von einigen weiblichen Jazzkolleginen maßgeblich beeinflußt bzw. gefördert. So arbeitete er u.a. mit Silje Nergaard, Noa Jopek und Anna Maria Jopek zusammen.
2004 gewann er den 17. Grammy seiner Karriere, zehn davon mit der Pat Metheny Group. Er hat damit Grammys in zehn verschiedenen Kategorien gewonnen, mehr als jeder andere Musiker.
Seit 1976 besteht die Pat Metheny Group, welche er zusammen mit Lyle Mays (Keyboard) gründete. Die Gruppe trat in verschiedenen Besetzungen auf. Seit 1981 ist Steve Rodby als Bassist und vermehrt auch als Co-Produzent neben Lyle Mays und Pat Metheny permanentes Mitglied der Band.
Pat Methenys Musik besticht durch eine hohe Melodizität in seinen Kompositionen und Improvisationen. Dennoch fällt es schwer sie zu kategorisieren. Seine verschiedenen Aufnahmen und Projekte weisen eine sehr große Stilvielfalt auf, angefangen von Filmmusiken und den dichten und weit durcharrangierten Aufnahmen der Pat Metheny Group, über klassische Trio Jazz Standard-Aufnahmen bis hin zu stark experimentellen Aufnahmen und Free Jazz (z. B. auf dem 1985er Album Song X zusammen mit Ornette Coleman).
Pat Metheny spielt auf seinen Aufnahmen und Konzerten eine Reihe von zum Teil ungewöhnlichen Gitarren, zum Beispiel seine 42-saitige Pikasso-Gitarre. Daneben setzt er seit dem Album Offramp der Pat Metheny Group von 1981 häufig auch Gitarrensynthesizer ein. Ihm zu Ehren brachte der Gitarrenhersteller Ibanez die Signature-Gitarren-Modellreihe PM heraus.
(Aus Wikipedia)
Besten Alben:
- Travels
- American Garage
- Offramp
- 80/81
Bearbeitet von skipper_01 am 29. Nov. 2008, 21:53
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