Biografie

Die Gruppe Parliament, eine der Ikonen des , wurde 1968 von George Clinton gegründet. Die Band war neben der Band Funkadelic Clintons zweites großes Projekt und Clinton setzte zum Großteil auf die selben Musiker - die doppelte Namensführung beruhte vor allem auf vertragsrechtlichen Gründen im Zusammenhang mit seiner Plattenfirma. Nach der Aufnahme ihrer ersten Single „Testify“, die in begrenztem Umfang erfolgreich war, bekam die Gruppe Probleme mit ihrem Bandnamen, so daß George Clinton sich gezwungen sah vorerst unter dem Namen „Funkadelic“ weiter zu machen. Dies war sicherlich auch der Grund, warum das Album „Funkadelic“ schon 1969 und damit ein Jahr vor dem ersten Parliament-Album erschien. Das erste Album von 1970 trug den Titel „Osmium“. Clinton und seine Mitstreiter, darunter bereits in den Anfangsjahren so berühmte Namen wie Bootsy Collins oder Bernie Worrell arbeiteten in den folgenden Jahren vor allem unter dem Namen Funkadelic weiter.

1974 erschien mit „Up For The Down Stroke“ Parliaments zweites Album, das als erstes P-Funk Album gelten kann und Platz 10 der amerikanischen R&B Charts erreichte. 1975 erschien mit „Chocolate City“ das dritte Album.

Clinton konnte in der Zwischenzeit die Band um Maceo Parker und Fred Wesley verstärken. Im folgenden Jahr (1976) erschien mit „Mothership Connection“ das erste der drei aufeinanderfolgenden, legendären Alben von Parliament. Es erreichte Platz 13 der Popcharts sowie Platin-Status. Nur ein halbes Jahr später erschien „The Clones of Dr. Funkenstein“, ein ebenso energiegeladenes Meisterstück der P-Funk Epoche, wenn auch kommerziell nicht ganz so erfolgreich wie sein Vorgänger. Obwohl sich 1977 bereits interne Querelen abzeichneten, wurde in diesem Jahr mit „Funkentelechy Vs. The Placebo Syndrome“ das erfolgreichste Parliament-Album geboren. Der Titel „Flash Light“ war drei Wochen Nummer 1 der R&B Charts. Im selben Jahr erschien auch das Album „Live: P Funk Earth Tour“.

1979 folgten „Motor-Booty Affair“ und „Gloryhallastoopid (Or Pin The Tale On The Funky)“. Das offiziell letzte Album von Parliament war „Trombipulation“ und erschien 1980. In der folgenden Zeit gaben wiederum vertragliche Schwierigkeiten und auch eine gewisse kreative Erschöpfung den Aussschlag für Clinton, unter anderem Namen weiter zu arbeiten. So erschien 1982 „Computer Games“ als Solo Album. George Clintons Band wurde Mitte der 80er Jahre in „P-Funk Allstars“ umbenannt. Zu den besten Aufnahmen dieser Band gehört das Album „Live at the Beverly Theatre in Hollywood“ von 1990 mit Drummer Dennis Chambers.

Bearbeitet von onkel-joz am 15. Sep. 2008, 23:12

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  • 1968
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  • 1980
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