Biografie

In den USA kennt man David Wingo weil er die wunderbare Musik zu den David Gordon Green Filmen „George Washington“ und „All the Real Girls“ gemacht hat.

Insgesamt schrieb er Musik für sieben Filmproduktionen. Die aktuellen Filme Snow Angels (mit Kate Beckinsale und Sam Rockwell) und The Great World of Sound die erst vor kurzem Premiere gefeiert haben beinhalten auch wieder Musik von David Wingo.

Seine Arrangements umarmen die gefilmten Bilder mit viel Gefühl und Wärme. Der Regisseur David Gordon Green ist Wingos bester Freund seitdem die beiden im Alter von 8 Jahren zusammen Karate Kid im Kino gesehen hatten. Schon zu Studentenzeiten unterlegte Wingo Greens Filme mit seiner Musik.

Nach seinem Studium schrieb Wingo Dutzende von Songs, die er allerdings nicht veröffentlichte, sondern sich größtenteils über Wasser hielt, in dem er in einer Videothek jobbte. Der schlimmste Job den er hatte war als Soundmischer für eine Cartoon Fernsehserie. 5 Monate lang machte er überhaupt keine Musik, weil seine Ohren zu sehr unter den ständigen „Boings“ und „Pows“ litten und er Abends nur noch Ruhe wollte. Doch irgendwann entschied er sich doch dazu einige Songs aufzunehmen.

Und so etwas möchte man doch von viel mehr Künstlern hören: “ Whenever I walk into a record store I always feel like there are just way too many damn CD’s in there and I didn’t want to add to it until I had a fairly strong feeling that I had something that I didn’t want to just keep to myself and my friends. So at the age of 30, I finally created something that I felt that way about; better late than never, I say… I think I never felt strong and passionate enough about anything that I had written up to that point to try to release it upon the public, but with these songs and the positive feedback I was getting about them from my friends, I felt like maybe this time it might be worth adding to the seemingly endless onslaught of music our culture creates. „

Endlich nahm David Wingo sein erstes Album auf, losgelöst vom Filmischen. Songs die für sich alleine stehen und ihren Sinn durch bloßen Klang vermitteln. Er nennt sich Ola Podrida (beim aller ersten mal hat Uhl „Ole Pamela“ verstanden) und seine Musik vermittelt vor allem Wärme, Behagen, Großzügigkeit. Doch ganz kann sich Wingo nicht davon lösen seine Musik als verstärkendes und unterstreichendes Mittel eines bestimmten Inhaltes einzusetzen. So verstärkt die Musik oft den Eindruck der durch die Texte vermittelt wird. Macht der Gewohnheit, Mittel zum Zweck oder einfach eine Kunst für sich?

Wingo kommt ursprünglich aus Dallas, Texas, zog dann nach Austin und wohnt mittlerweile in Brooklyn, NY. Dort hat er seine Band zusammengestellt, bestehend aus Andrew Kenny (American Analog Set), Robert Patton und Matthew Frank. Patton und Frank kennt Wingo schon seit über 10 Jahren als er noch in Dallas und Austin lebte. Doch irgendwann hatten sie Texas satt und zogen nach Brooklyn.

Der Name Ola Podrida übrigens ist von „Olla Podrida“ abgeleitet wobei es sich nicht nur um eine Spanische Suppenspezialität handelt sondern auch um ein Puppentheater aus Wingo’s Kindheit in Dallas, das alle jedoch „Ola Podrida“ aussprachen. „I wanted to name the project after something that only existed for me in my youth (the place closed when I was a teenager) and „Olla Podrida“, although being the right spelling, was never what I called the place. Which all serves to make it all the more personal, which is my whole motive in the first place“ so Wingo.

Bearbeitet von Rubin_Huud am 27. Jan. 2010, 23:00

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