Biografie

Nine Inch Nails (abgekürzt NIИ) wurden 1988 in Cleveland, Ohio (USA) von Trent Reznor als Musikprojekt zur Verwirklichung seiner musikalischen Visionen gegründet.

Geschichte

Der Gründer der Band, Trent Reznor, ist der Kopf der Band und ebenfalls das einzige feste Mitglied. Einen Großteil der Musik schreibt er selbst. Als Inspiration für seine Musik nennt Reznor die Bands Coil, Prong und Foetus. Während Live-Konzerten wird er von einer kompletten Band begleitet, deren Formation sich immer wieder änderte. Trent Reznors kreativer Einfluss auf die Veröffentlichungen von Nine Inch Nails lässt sich am besten mit dem Statement „nine inch nails is trent reznor“ auf den Alben zeigen.

Wie Trent Reznor auf den Namen Nine Inch Nails kam, erklärt er im folgenden Zitat:
„I don’t know if you’ve ever tried to think of band names, but usually you think you have a great one and you look at it the next day and it’s stupid. I had about 200 of those. nine inch nails lasted the two-week test, looked great in print, and could be abbreviated easily. It really doesn’t have any literal meaning. It seemed kind of frightening.

[In his best he-man voice]
Tough and manly!
It’s a curse trying to come up with band names.“

Übersetzung:
„Ich weiß nicht, ob du jemals versucht hast, dir einen Namen für eine Band auszudenken, aber gewöhnlich denkt man, man hätte einen großartigen gefunden und am nächsten Tag schaut man ihn sich an und er ist albern. Ich hatte ungefähr 200 von diesen. „Nine Inch Nails“ bestand den Zwei-Wochen-Test, sah gedruckt großartig aus und konnte leicht abgekürzt werden. Er hat keine wirkliche Bedeutung. Er schien irgendwie beängstigend.

[Mit He-Man-Stimme]
Hart und männlich!
Es ist verflucht schwierig, sich Bandnamen auszudenken.“

Die Pretty Hate Machine-Ära

Das erste Album Pretty Hate Machine erschien 1989 und bekam dreimal Platin in den USA. Es wurden dabei die Singles „Head Like A Hole“, „Down In It“ und „Sin“ veröffentlicht, zu denen auch jeweils ein Musikvideo gedreht wurde.

Die Broken-Ära

Die zweite große Veröffentlichung von Nine Inch Nails erschien 1992. Broken ist eine EP mit sechs Titeln und zwei versteckten Songs („Physical“, Coverversion eines alten Adam and the Ants-Songs, und „Suck“). Das Lied „Wish“ (auf einem inoffiziellen Album von Linkin Park gecovert) gewann kurioserweise in der Kategorie Heavy Metal einen Grammy. Das Musikvideo zu „Happiness In Slavery“ wurde kurz nach der Veröffentlichung auf den Index gesetzt. In dem Video stellt der Performance-Künstler Bob Flanagan jemanden dar, der sich selbst in eine Maschine schnallt, die ihn vergewaltigt und anschließend tötet. Ein komplettes Video mit dem Titel „Broken - The Movie“ wurde produziert, aber niemals offiziell veröffentlicht; es lässt sich aber im Internet finden und herunterladen. Trent Reznor sagte in Interviews, dass dieses Video „Happiness In Slavery“ als Disney-Film erscheinen lässt. Im gleichen Jahr erschien mit Fixed dann noch ein Remix-Album.

Die Downward Spiral-Ära

1994 veröffentlichte die Band das Konzept-Album The Downward Spiral und erhielt dafür vierfaches Platin in den USA. Das Album bescherte der Band besonders durch die Single „Closer“ einen gewaltigen Popularitätsschub. Die erste Single des Albums war „March of the Pigs“. Große Aufmerksamkeit unter Musikfans erzeugte der Auftritt von Nine Inch Nails beim Woodstock 1994 Festival, als die ganze Band mit Matsch beschmiert auf der Bühne stand. Das letzte Lied des Albums, Hurt, wurde im Jahr 2002 von Johnny Cash sehr erfolgreich gecovert. The Downward Spiral zeigt die teils aggressiven und depressiven Phasen von Trent Reznor und gilt als seine beste Arbeit. 1995 erschien mit Further Down The Spiral wiederum ein Remix-Album.

Das Album wurde im November 2004 als Doppel-SACD und DVD-Audio in 5.1-Sound neu abgemischt unter dem Titel „The Downward Spiral - Deluxe Edition“ nochmals veröffentlicht. Aus dem Lied „Hurt“ zitiert auch Stephen King in seinem letzten Band der Dunklen-Turm-Reihe.

Die Fragile-Ära

Das nächste Album The Fragile erschien erst 1999. Es wurden dabei drei Singles veröffentlicht, nämlich „The Day The World Went Away“ in den USA und Europa, „We’re In This Together“ in Großbritannien und Europa und „Into The Void“ in Japan und Australien. Musik-Videos wurden zu „We’re In This Together“, „Into The Void“ und „Starfuckers Inc.“ gedreht und veröffentlicht. Im Jahr 2000 erschien das Remix-Album Things Falling Apart.

2002 erschien die Live-CD/DVD/VHS And All That Could Have Been. Dabei wurden Einzel- und Doppelversionen des Albums veröffentlicht, wobei die Doppelalben zusätzlich die EP Still mit eher ruhigen Songs beinhalten.

Die With Teeth-Ära

Das nächste Studioalbum With Teeth erschien im Frühjahr 2005 und kam in der ersten Woche nach dem Erscheinen in den USA sofort auf Platz 1 der Billboard Charts. Stilistisch geht Trent Reznor hier von dem eher episch angelegten The Fragile wieder zu kürzeren und prägnanteren Songs zurück. Als Singles wurden „The Hand That Feeds“ und „Only“ ausgekoppelt, „Every Day Is Exactly The Same“ erscheint als EP am 4. April 2006 in den USA. Der ehemalige Nirvana/Queens of the Stone Age-Schlagzeuger und Gründer der Foo Fighters, Dave Grohl, tritt bei einigen Tracks als Gastschlagzeuger auf.

Ein paar Monate nach dem Release von With Teeth tauchten 2 neue Nine Inch Nails Songs auf. Der Erste dieser beiden heißt „Non-Entity“. Dieser wurde beim ReactNow! Hurricane Katrina Benefizkonzert von Trent live, nur durch seine Stimme und Piano unterstützt, gespielt. „Not So Pretty Now“ tauchte auf der Setlist mancher Live-Shows der Nine Inch Nails auf, wurde aber ebenfalls noch nicht veröffentlicht.

Im April 2007 erschien ein Mitschnitt der US-amerikanischen With-Teeth Tour vom März 2006 auf DVD, HD-DVD und Blu-Ray. Die Veröffentlichung heißt „Beside You In Time“ und die Versionen auf HD-DVD und Blu-Ray sind dabei in der High-Definition Auflösung von 1920x1080 Pixel verfügbar.

Die Year Zero-Ära

Das Studioalbum Year Zero erschien am 17. April 2007 (in den USA, in Deutschland am 13. April), wurde jedoch bereits am 4. April 2007 zum Probehören auf der offiziellen Webpräsenz von Nine Inch Nails als Stream angeboten. Die erste Single, Survivalism, feierte am 16. Februar 2007 Premiere und erschien am 30. März in Europa als Single.

Es handelt sich um ein Konzeptalbum, das die Welt im Jahre 2022 (im „Year Zero“-Konzept als Jahr 0000 bezeichnet) beschreibt:

„Wovon es handelt? Nun, es „spielt“ in einer ca. 15 Jahre entfernten Zukunft. Die Dinge sehen nicht gerade rosig aus. Wenn du dir eine Welt vorstellst, in der sich Habgier und jegliche Art von Macht so weiterentwickeln, wie man das momentan erwarten würde, dann bekommt man schon eine ungefähre Idee von der Grundstimmung des Albums. Die Welt ist an ihre eigenen Grenzen gestoßen – sowohl politisch, wie auch spirituell und ökologisch. Aus der Perspektive von diversen Charakteren, die in dieser Welt existieren, geschrieben, werden einem auf „Year Zero“ diverse Blickwinkel auf eine drohende Stunde der Wahrheit präsentiert. Und wie das dann klingt? Das wirst du schon bald am eigenen Leib erfahren…“

Worin viele ein virales Marketingkonzept vermuten, ist laut Reznor bereits Teil der „Year Zero“-Erfahrung. Das komplexe Albumkonzept beschränkt sich damit nicht auf den Inhalt der CD, sondern wird auf das Internet ausgeweitet, indem etliche Websites aus jeweils verschiedenen Perspektiven die Zukunft, die Reznor im Sinn hat, beschreiben. Alle Websites geben Rätsel auf, die zu wieder neuen Inhalten und Einblicken führen. So finden sich beispielsweise Blogs und Foren fiktiver amerikanischer Staatsbürger, die im Jahr 0000 über ihre Situation diskutieren. Vereinzelt sind sogar gefilmte Spielszenen zu finden. Längst beschränkt sich die „Year Zero“-Kampagne nicht allein aufs Internet, wurde zuletzt in London eine große Plakatwand mit neuen Hinweisen miteinbezogen – ohne die Erwähnung von Nine Inch Nails.

Ebenfalls in der Realität hat diese „Schnitzeljagd“ begonnen, als auf einem T-Shirt der 2007er-Tournee markierte Buchstaben kombiniert auf die erste Website führten. Außerdem wurden auf Konzerten noch vor Veröffentlichung des Albums absichtlich USB-Speichersticks zurückgelassen, die Songs des Albums, sowie versteckte Hinweise auf weitere Websites und Telefonnummern enthielten, und von Konzertbesuchern, die sie fanden, mit der Online-Community geteilt wurden. Eine besondere Überraschung bietet die Digipak-Edition des Albums: der Datenträger ist mit einer speziellen Beschichtung versehen, die auf Wärme reagiert. Die zuerst schwarze CD ändert so nach einiger Zeit im CD-Player ihre Farbe und bringt weitere zu entschlüsselnde Zahlen-Codes zum Vorschein.

Auf der deutschen Website www.yearzero.de ist eine Auflistung aller bisher aufgedeckten Websites der „Year Zero“-Kampagne zu finden.

Trent Reznor hat sich vermehrt kritisch gegenüber der Musikindustrie gezeigt, was am 8. Oktober 2007 in einer Ankündigung auf der Webseite der Band gipfelte: Reznor teilte mit, dass er nun nach 18 Jahren mit Plattenverträgen erstmals frei von einer solchen Bindung sei. Er hat beobachtet, wie sich die Musikindustrie in dieser Zeit entwickelte und freut sich darauf endlich eine Art von Beziehung zu seinem Publikum haben zu können, wie er sie angemessen findet.

Am 20. November erschien in den USA das Remix-Album zu Year Zero unter dem Titel Y34RZ3R0R3M1X3D, welches am 30. November 2007 auch in Deutschland zu haben war.

Ghosts I–IV

Am 16. Februar 2008 veröffentlichte Trent Reznor auf seiner Website einen Newsartikel der mit 2 Weeks („2 Wochen“) benannt war. Nach den benannten zwei Wochen später schließlich, am 2. März 2008, wurde überraschend ein komplett neues Studio-Doppelalbum mit dem Titel Ghosts I–IV, welches insgesamt 36 Stücke beinhaltet, unter der Creative Commons Attribution Non-Commercial Share Alike license veröffentlicht.

Das Doppelalbum wurde in nur zehn Wochen Studioarbeit produziert und beinhaltet ausschließlich Instrumentalstücke. Eine Besonderheit liegt bei der Namensgebung der einzelnen Titel – diese besitzen keine Namen, sondern wurden lediglich nach der Reihenfolge, in der sie auf dem Album erscheinen, durchlaufend nummeriert.

Auch wurden hier ähnliche Vertriebswege wie beim Album „The Inevitable Rise and Liberation of NiggyTardust!“ von Saul Williams – welches von Trent Reznor produziert wurde – eingeschlagen. Man hat die Wahl zwischen einer kostenfreien Download-Version, welche nur die ersten 9 Stücke beinhaltet, oder des kompletten Albums, wahlweise in 320-kbps MP3-Dateien, FLAC oder Apple Lossless. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, physische Datenträger zu erwerben. In einer normalen CD-Box für 10 $, als Deluxe Edition mit einer DVD, welche die Titel als Multitrack-Dateien beinhaltet und einer Blue-Ray-Disc für $75, oder als Ultra Deluxe Limited Edition welche zusätzlich ein Artbook, vier 180-Gramm Vinyls und zwei hochwertigen Giclée-Drucken, persönlich unterschrieben von Trent Reznor, für $300 – begrenzt auf 2500 Stück und Abgabe ein Stück pro Person. Die Vinyls waren innerhalb eines Tages, nachdem diese auf der Internetseite angeboten worden waren, komplett ausverkauft.

Stilistisch lässt sich Ghosts I–IV als eine Symbiose aus The Fragile und Year Zero erkennen.

The Slip

Im April 2008 veröffentlichten Nine Inch Nails verschiedene Fotos auf Flickr, u.a. Fotos von Josh Freese und Robin Finck in einem Aufnahmestudio. Am 22. April begannen mehrere US-Radiostationen damit, einen neuen Nine-Inch-Nails-Song mit dem Namen „Discipline“ zu spielen, am gleichen Tag wurde das Lied auch als freier Download als MP3 und alle Multitrack-Dateien auf www.nin.com veröffentlicht. Im ID3-Tag der MP3-Datei findet man einen Hinweis zu einer weiteren möglichen Veröffentlichung am 5. Mai. An diesem Tag wurde um zirka 9 Uhr MEZ über Torrent-Netzwerke (Dateiformate: Flac, Apple Lossless und lossless WAVE 24/96), aber auch über hauseigene Server (Dateiformat: MP3) das neue Album The Slip zum kostenfreien Download unter der Creative-Commons-Lizenz bereitgestellt. Das Album ist jedoch im Juli 2008 auch als Vinyl und CD (hier in einer weltweit limitierten Stückzahl von 250.000 Exemplaren) in den Handel gekommen.

Diskografie

Jede offizielle Veröffentlichung von Nine Inch Nails bekommt eine Nummernbezeichnung in der Form Halo X, wobei das X für eine Zahl steht.

1 1989 Down in It Single
2 1989 Pretty Hate Machine 1. Major-Release
3 1990 Head Like a Hole Single
4 1990 Sin Single
5 1992 Broken 2. Major-Release, EP
6 1992 Fixed Remix-EP zu Broken
7 1994 March of the Pigs Single
8 1994 The Downward Spiral 3. Major-Release
9 1994 Closer to God Single
10 1995 Further Down the Spiral Remix-Album zu Halo 8, veröffentlicht in den USA
10v2 1995 Further Down the Spiral Remix-Album zu Halo 8, veröffentlicht in Großbritannien, Trackliste weicht von Halo 10 ab
11 1997 The Perfect Drug Versions Remix-EP zum Titel The Perfect Drug
12 1997 Closure Doppel-VHS
13 1999 The Day the World Went Away Single
14 1999 The Fragile 4. Major-Release
15 1999 We’re in This Together Single, erschien in drei Ausgaben, die sich in Cover-Artwork und Tracklisten unterscheiden (nur Europa)
(16) 2000 Into the Void Single, während die Promo-Ausgabe noch mit Halo 16 beschriftet war, war die offiziell nur in Australien veröffentlichte Edition überhaupt nicht mehr nummeriert und ist damit die einzige offizielle Veröffentlichung ohne Halo-Nummer
16 2000 Things Falling Apart Remix-Album zu Halo 14
17 2002 And All That Could Have Been Live-Einzel- und Doppelalbum, Konzertvideos in VHS und DVD;
die Doppelalben haben zusätzlich die EP .Still enthalten
2004 The Downward Spiral – Deluxe Edition Komplett geremasterte Version von The Downward Spiral zum 10-jährigen Jubiläum auf zwei CDs mit zusätzlichen Remixen und Demos (auch Halo 8); diese Version erschien auch auf SACD und DVD-Audio mit 5.1 Mehrkanalton
18 2005 The Hand That Feeds Single, erschien als 2-Track-CD, als limitiertes 4-Track im Digipack (nur in den ersten zwei Verkaufswochen), als DVD-Audio und als Vinyl
19 2005 With Teeth 5. Major-Release (erschienen am 2. Mai 2005)
20 2005 Only Single
21 2006 Every Day Is Exactly the Same EP, erschien in den USA am 4. April 2006
22 2007 Beside You in Time Live-Album auf HD-DVD und Blu-Ray, erschien am 23. Februar 2007 in Europa und am 27. Februar 2007 in den USA
23 2007 Survivalism Single, erschien am 30. März 2007 in Europa
24 2007 Year Zero 6. Major-Release, erschien am 13. April 2007 in Europa und am 17. April 2007 in den USA
25 2007 Y34RZ3R0R3M1X3D Remix-Album von Year Zero, erschien am 20. November in den USA und am 30. November 2007 in Deutschland
26 2008 Ghosts I-IV 7. Major-Release, erschien am 2. März 2008 als Internet-Download, am 8. April auch als CD
27 2008 The Slip 8. Major-Release, erschien am 5. Mai 2008 als Internet-Download, am 25. Juli als CD

Tributes

2000 Covered in Nails 12 Track Tribute (Covers) verschiedener Interpreten, u.a.: 16 Volt und Shining.
2000 Radiant Decay 11 Track Tribute (Remixes) verschiedener Interpreten.
2001 Re-Covered in Nails 13 Track Tribute (Covers) verschiedener Interpreten.
2002 The String Quartet Tribute to Nine Inch Nails 9 Track Tribute (Klassische Interpretation) eines Streicherquartetts.
2005 The Gothic Acoustic Tribute to Nine Inch Nails 11 Track Tribute (Akustische Interpretation), Track 1 von den Versailles, Track 2-10 von Goth Acoustic Ensemble, Track 11 von Jennifer Hope.
2005 The NIN Tribute 21 Track / 2 CD Tribute (Remixes) verschiedener Interpreten.
2005 The Piano Tribute to Nine Inch Nails 9 Track Tribute (Klassische Interpretation) gespielt auf einem Piano.

Weitere Veröffentlichungen

Trent Reznor produzierte 1996 die Hintergrundmusik und Sound-Effekte für das Computerspiel Quake von id Software. Aus diesem Grund sind auf den Munitionsboxen einer bestimmten Waffe im Spiel Quake auch das Logo deutlich zu erkennen. Des weiteren stellte er den Soundtrack zu Oliver Stones Film Natural Born Killers zusammen. Der Remix „Closer: Precursor“ wird im Vorspann zum Film „Sieben“ zitiert. Einige Songs des Films Lost Highway, dessen Soundtrack er ebenfalls kompilierte, stammen auch aus Trent Reznors Feder, darunter die Single The Perfect Drug, deren Musikvideo abermals von „Closer“-Regisseur Mark Romanek aufwändig inszeniert wurde. Für den Film Tomb Raider steuerte Nine Inch Nails das Lied Deep bei, zu welchem auch ein Video gedreht wurde. Für den Soundtrack zu den Videospielen American McGee’s Alice von Rogue Entertainment und Doom III von id Software ist Reznor jedoch nicht verantwortlich gewesen, obwohl er ursprünglich daran gearbeitet hatte, sondern Chris Vrenna, ehemaliger Drummer bei Nine Inch Nails, der schon seit längerer Zeit an einem Soloprojekt namens Tweaker arbeitet.

Trent Reznor hat auch mit Künstlern wie Tori Amos, David Bowie, Pigface, Rob Halford, Marilyn Manson, The Neptunes, 1000 Homo DJs, Josh Wink, A Perfect Circle, Queens of the Stone Age, Peter Gabriel, Saul Williams und U2 zusammengearbeitet. Des Weiteren gab es mit Tapeworm ein Seitenprojekt von Reznor, bei dem u.a. Danny Lohner und Maynard James Keenan von Tool mitwirkten, wegen Labelstreitigkeiten aber nie zur Veröffentlichung kam. Lediglich der Song „Vacant“, der dem ersten von mehreren Anläufen für Tapeworm entstammt, ist 2004 auf dem Album eMOTIVe von Keenans Zweitband A Perfect Circle unter dem Namen „Passive“ erschienen.

Veröffentlichungen auf Soundtracks

* Dead Souls – The Crow – Die Krähe (1994)
* Burn – Natural Born Killers (1994)
* Something I Can Never Have – Natural Born Killers (1994)
* A Warm Place – Natural Born Killers (1994)
* Closer (Precursor) – Sieben (1995)
* In-Game Music – Quake (1996)
* Closer to God – Der Fan (uncredited) (1996)
* The Perfect Drug – Lost Highway (1997)
* Into the Void – Final Destination (2000)
* Deep – Tomb Raider (2001)
* The Mark Has Been Made - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* The Wretched - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* The Art Of Self Destruction, Part One - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* The Downward Spiral (The Bottom) - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* Self Destruction, Part Two - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* The Great Below - Mann unter Feuer (2004) (nur im Film)
* You Know What You Are – Doom (2005)
* Closer – The Hitcher (2007)
* Just Like You Imagined – 300 (Film) (2007) (nur im Trailer)
* Every Day Is Exactly The Same – Wanted (2008) (nur im Film)

Remix-Veröffentlichungen

* Butthole Surfers: Who Was in My Room Last Night – Remix auf der Wooden-EP
* Queen: Stone Cold Crazy – Remix auf dem Album Freakshow Compilation von Hollywood Records (Promo, 1992)
* Megadeth: Symphony of Destruction – Remix auf der gleichnamigen Single (1992)
* Curve: Missing Link – Remix auf der gleichnamigen Single (1993)
* KMFDM: Light – Remix auf dem Album Angst (1994)
* Marilyn Manson: Get Your Gunn – Remix auf der gleichnamigen Single (1994)
* David Bowie: The Hearts Filthy Lesson – Remix auf der gleichnamigen Single (1995)
* David Bowie: I’m Afraid of Americans – fünf Remixe auf der gleichnamigen Single (der sechste stammt von Photek) (1997)
* Puff Daddy: Victory – Remix auf der gleichnamigen Single (1998)
* 12 Rounds: Pleasent Smell – Remix auf der gleichnamigen Single (1998)
* N.E.R.D: Lapdance – Remix auf dem Album Spin This (2001)
* Peter Gabriel: Growing Up – Remix auf der gleichnamigen Single (2003)
* U2: Vertigo – Remix auf der DVD-Audio-Single Sometimes You Can’t Make It on Your Own (2005)

Musikvideos

In Klammern sind die Regisseure der Musikvideos angeführt.

* 1989 - Down in It (Eric Zimmermann, Benjamin Stroke)
* 1990 - Head Like a Hole (Eric Zimmermann)
* 1990 - Sin (Brett Turnbull)
* 1992 - Pinion (Eric Goode, Serge Becker)
* 1992 - Wish (Peter Christopherson)
* 1992 - Help Me I Am in Hell (Eric Goode, Serge Becker)
* 1992 - Happiness in Slavery (Jon Reis)
* 1992 - Gave Up (Jon Reis)
* 1994 - March of the Pigs (Peter Christopherson, Trent Reznor)
* 1994 - Burn (Hank Corvin, Trent Reznor)
* 1994 - Closer (Mark Romanek)
* 1995 - Hurt (Simon Maxwell)
* 1997 - The Perfect Drug (Mark Romanek)
* 1997 - Wish (live) (Simon Maxwell)
* 1999 - The Day the World Went Away (in der Urversion unveröffentlicht, abgewandelt auf Halo 17)
* 1999 - We’re in This Together (Mark Pellington)
* 1999 - Into the Void (Walter Stern, Jeff Richter)
* 2000 - Starfuckers, Inc. (Robert Hales, Marilyn Manson)
* 2001 - Deep (Enda McCallion)
* 2005 - The Hand That Feeds (Rob Sheridan)
* 2005 - Only (David Fincher)
* 2007 - Survivalism (Alex Lieu, Rob Sheridan und Trent Reznor)

Besetzung bei Live-Auftritten

„Hate 1990“

* Richard Patrick – Gitarre
* Nick Rushe - Keyboard (Jan-März 1990)
* David Haymes - Keyboard (März-April 1990)
* Lee Mars - Keyboard (Mai 1990-Feb 1991)
* James Woolley - Keyboard (restliche Tour)
* Chris Vrenna – Schlagzeug (zu Beginn der Tour)
* Jeff Ward – Schlagzeug (restliche Tour)

„Self Destruct Tour“ – 1994–1995

* Robin Finck – Gitarre
* Danny Lohner – Bass, Gitarre, Keyboard
* Chris Vrenna – Schlagzeug
* James Woolley – Synthesizer (1994)
* Charlie Clouser – Synthesizer (1995)

„Fragility 1.0 & 2.0 Tour“ − 1999–2000

* Charlie Clouser – Synthesizer
* Jerome Dillon – Schlagzeug (NearLY)
* Robin Finck – Gitarre
* Danny Lohner – Bass, Gitarre, Synthesizer

„Live With Teeth“ – 2005–2006

* Alessandro Cortini – Keyboard
* Aaron North (Ex-The Icarus Line) – Gitarre
* Jeordie White (Marilyn Manson, A Perfect Circle) – Bass
* Jerome Dillon – Schlagzeug (NearLY)
* Alex Carapetis – Schlagzeug (7. Oktober - 1. Dezember 2005; Krankheitsvertretung von Jerome Dillon)
* Josh Freese – Schlagzeug (4., 5. Oktober, seit 6. Dezember 2005)

Performance 2007

* Alessandro Cortini – Keyboard
* Aaron North (Ex-The Icarus Line) – Gitarre
* Jeordie White – Bass
* Josh Freese – Schlagzeug

Lights In The Sky Over North America 2008 / South America 2008

* Alessandro Cortini – Keyboard
* Robin Finck – Gitarre
* Justin Meldal-Johnson – Bass
* Josh Freese – Schlagzeug

NIN|JA/Wave Goodbye 2009

* Robin Finck – Gitarre
* Justin Meldal-Johnson – Bass
* Ilan Rubin – Schlagzeug

Awards und Nominierungen

* „Wish“ — Best Metal Performance, Grammy Awards (1992) (Award)
* „Wish“ - Best Heavy Metal / Hard Rock Video, MTV Video Music Awards (1993) (Nominierung)
* „Closer“ — Best Breakthrough Video und Best Art Direction, MTV Video Music Awards (1994) (Nominierung)
* The Downward Spiral — Best Alternative Music Performance, Grammy Awards (1994) (Nominierung)
* Nine Inch Nails - Favorite Artist - Alternative, American Music Awards (1994) (Nominierung)
* „Happiness In Slavery“ — Best Metal Performance Award im Woodstock ‘94, Grammy Awards (1995) (Nominierung)
* Nine Inch Nails — Favorite Artist - Alternative, American Music Awards (1995) (Nominierung)
* „The Perfect Drug“ — Best Direction, Best Cinematography, Best Art Direction, Best Alternative Video und Video of the Year; MTV Video Music Awards (1997) (Nominierung)
* „The Perfect Drug“ — Hard Rock Performance, Grammy Awards (1997) (Nominierung)
* „Starfuckers, Inc.“ — Best Metal Performance, Grammy Awards (1999) (Nominierung)
* „The Fragile“ — Best Alternative Music Performance, Grammy Awards (1999) (Nominierung)
* „Into The Void“ — Best Male Rock Vocal Performance, Grammy Awards (2000) (Nominierung)
* „The Hand That Feeds“ — Best Hard Rock Performance, Grammy Awards 2005 (Nominierung)
* Nine Inch Nails — Modern Rock Artist of the Year, Billboard Music Awards (2005) (Nominierung)
* „Every Day Is Exactly The Same“ — Best Hard Rock Performance, Grammy Awards (2006) (Nominierung)
* Nine Inch Nails — Kerrang! Icon, Kerrang! Awards (2007) (Award)

Bearbeitet von CJ2004 am 5. Mai. 2009, 16:05

Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.

Wikifakten (?)

Keine Fakten zu diesem Künstler.

Du betrachtest Version 15. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.

Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.