Biografie

Mos Def, eigentlich Dante Terrell Smith (* 11. Dezember 1973 in Brooklyn, New York City), auch bekannt als Mighty Mos Def, The Freaky Night Watchman, Boogie Man, Black Dante, Dante Beze, Pretty Flaco und Flaco Bey, ist ein amerikanischer, zum Islam konvertierter Hip-Hop-Musiker und Schauspieler.

Werdegang

Inspiriert von Newschool Veteranen wie De La Soul und Rakim begann Mos mit neun Jahren zu rappen. Schon auf seinem ersten Song My Kung Fu, damals noch zusammen mit seiner Schwester CES und seinem Bruder DCQ unter dem Namen Urban Thermo Dynamics veröffentlicht, zeigte sich Mos’ Talent.

Doch spätestens nach seinem Beitritt zur Native Tongues Posse und seinen Gastauftritten, unter anderem auf Love Song von Bush Babees, erweckte Mos Def auch bei den Hip-Hop-Heads Interesse. Mos entschied sich nach mehreren Angeboten für Rawkus Records, damals noch ein Underground Label, das seinen Künstlern Individualität und freie Hand in ihrem musikalischen Schaffen garantierte. So entstand die sehr jazzige Platte Universal Magnetic.

Seine erste Solo-Single The Universal Magnetic erschien 1997 auf Rawkus Records. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte er zusammen mit Talib Kweli als Gruppe Black Star das gleichnamige Album. Durch das große Talent der beiden Rapper wurden sie von einigen Kritikern als Nachfolger von A Tribe Called Quest gehandelt. 1999 veröffentlichte Mos Def dann nach einigen Beiträgen auf der Soundbombing 2 Compilation sein Debütalbum Black on Both Sides. Dabei arbeitete er mit Größen wie DJ Premier, Diamond D und Busta Rhymes zusammen.

In den letzten Jahren widmete sich Mos Def vor allem seiner Schauspielkarriere. So war er in Monster’s Ball zusammen mit Halle Berry und Billy Bob Thornton zu sehen, sowie in augenzwinkernd biografischer Weise in Brown Sugar. 2005 war er als „Ford Prefect“ in der Verfilmung von Per Anhalter durch die Galaxis zu sehen. 2006 erschien er in 16 Blocks an der Seite von Bruce Willis.
Seine Rolle des Vivien Thomas in dem Film „Ein Werk Gottes“ brachte ihm eine Emmy-Nominierung ein.

2004 erschien sein zweites Album The New Danger. Auf diesem Album verarbeitete Mos Def verschiedenste Einflüsse wie Rock und Soul und entfernte sich etwas von seinen Hip-Hop-Wurzeln.

In letzter Zeit fiel Mos Def durch seine Bushkritischen Texte auf. Er wurde auf den VMA in NY verhaftet, weil er ohne Erlaubnis auf der Straße aufgetreten war. Mos Def rollte in einem Truck an und performte den Charity Song ‘Katrina Clap’ vor der Radio City Music Hall. Bei ‘Katrina Clap’ handelt es sich um den Song, der Präsident Bush’s langsames Handeln während der Katrina Katastrophe kritisiert. Mos Def’s Publizist Carleen Donovan: ‘Mos Def wollte keine Gesetze brechen. Sein einziges Ziel war es die Leute darauf hinzuweisen, dass die Opfer von Katrina immer noch auf die Hilfe der amerikanischen Bürger angewiesen sind. Obwohl das Ganze bereits ein Jahr zurück liegt.

Diskografie

Alben

* Urban Thermo Dynamics - Manifest Destiny (1994, Promo)
* Mos Def & Talib Kweli are Black Star - Black Star (1998)
* Mos Def & Talib Kweli are Black Star - Black Star Instrumentals (1998)
* Mos Def - Black on Both Sides (1999)
* Mos Def - Black on Both Sides Instrumentals (1999)
* Mos Def - The New Danger (2004)
* Mos Def - Tru3 Magic (15. Dezember 2006)
* Mos Def - Definite (2007)
* Mos Def - The Ecstatic (2009)

Singles

* Mos Def - The Universal Magnetic (1997)
* Mos Def - The Universal Magnetic Remix (1997)
* Mos Def, Q-Tip & Tash - Body Rock (1998)
* Mos Def & Talib Kweli are Black Star - Definition (1998)
* Mos Def & Talib Kweli are Black Star - Respiration (1998)
* Mos Def & Talib Kweli - Another World (1999)
* Mos Def - Next Universe (1999)
* Mos Def - Ms. Fat Booty (1999)
* Mos Def - Oh No (2000)
* Mos Def - Oh No (DJ Hype Remix) (2000)
* Mos Def - Oh No (Jon B Remix) (2000)
* Mos Def - Ms. Fat Booty Pt.2 (2000)
* Mos Def - Umi Says (2000)
* Mos Def - Jam on it (2001)
* Mos Def - Brown Sugar (2002)
* Mos Def - Brown Sugar (fine) (2002)
* Mos Def - Workin’ it out (2002)
* Mos Def, Diverse, Prefuse 73 - Wylin’ out (2002)
* Mos Def, Diverse, Kutmasta Kurt - Wylin’ out Remix (2003)
* Mos Def - Sex, Love & Money (2004)
* Mos Def/ Medina Green - Excellence/ Slow & Tender (2005)
* Mos Def/Kanye West - Drunk and Hot Girls (2007)

Bearbeitet von sani84 am 2. Mär. 2010, 15:22

Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.

Wikifakten

Aus Fakten generiert, die in der Wiki markiert wurden.

Keine Fakten zu diesem Künstler.

Du betrachtest Version 3. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.

Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.