Biografie
Stil
Auffälligstes Merkmal ihres Stils sind die ungewöhnlich komplexen Taktstrukturen, die in der Musiktheorie als Polyrhythmik bezeichnet werden. Während die Hihat oder die Becken durch konstante Schläge das Fundament für einen langsamen, aber geraden Takt bilden, werden auf der Bassdrum und Snare schnelle, komplizierte Muster im beispielsweise 3/4 oder 5/4 Takt gespielt. Diese Muster werden so oft wiederholt, bis 8, 16 oder 32 Schläge der Hihat verstrichen sind, also bis der Takt letztendlich doch „aufgeht“. Die Saiteninstrumente spielen meist die gleichen Betonungen wie die Bassdrum, und auch der Sänger passt seine Worte den komplexen Figuren an. Nur selten findet man in den Liedern von Meshuggah tatsächlich ungerade Takte.
Seit dem Album „Nothing“ werden (speziell für die Band angefertigte) achtsaitige E-Gitarren benutzt. Diese erlauben es, die tiefste Saite auf „f“ zu stimmen, also fast eine Oktave tiefer als gewöhnlich gestimmte Gitarren.
Diskografie
* 1989: Meshuggah (allgemein bekannt als „Psykisk Testbild“)
* 1991: Contradictions Collapse
* 1994: None (EP)
* 1995: Selfcaged (USA version)
* 1995: Selfcaged
* 1995: Destroy Erase Improve
* 1997: The True Human Design
* 1998: Contradictions Collapse + None (reissue)
* 1998: Chaosphere
* 2001: Rare Trax
* 2002: Nothing
* 2004: I (EP)
* 2005: Catch 33
* 2006: Nothing (Remix)
* 2008: ObZen
Bearbeitet von Lotta137 am 22. Jul. 2008, 21:19
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