Biografie

Mauro Picotto (* 25. Dezember 1966 in Cavour) ist ein aus Turin stammender Techno-DJ, Musikproduzent.

Sein Stil ist größtenteils dem Progressive Techno zuzuordnen. Sein größter Single-Erfolg war allerdings der Trance-Track Komodo (2000).

Ende der 1980er Jahre, noch eher den Ghetto-Beats zugetan, erreicht er 1988 das Finale der DMC Competition, bevor er zu Beginn der 90er in der Dance-Szene aufgeht. 1995 gründet er mit BXR sein eigenes Label und ist fortan einer der Väter und ständige Bezugsgröße für die italienische Elektronik-Szene.

Neben dem italienischen Trio Eiffel 65, die ebenfalls aus Turin stammen, Prezioso feat. Marvin und Gigi d’Agostino avancierte Mauro Picotto besonders ab dem Jahr 2000 zu den Top-DJs der italienischen Musikszene. Seine Mischung von Club und Techno-Beats macht ihn zum Künstler seines Genres. Mauro Picotto kooperierte mit mehreren anderen Trance-DJs darunter Tiësto und Mario Più. Weiterhin war er als Produzent und Remixer für andere Projekte tätig, wie z.B. Cappella und 49ers.

Mauro Picotto war auch auf dem DJ Set (2005) von Gabry Ponte veröffentlicht mit der Single Funky Time (2005). Mit seinem neuen Album Superclub (2005) ist er wieder in den italienischen Charts vertreten. Zudem ist Mauro Picotto bekennender Star-Wars Fan.

Beschreibung der Musik

Mauro Picotto ist ein sehr bekannter DJ der italienischen Club und Techno Szene. Einen großen europäischen Erfolg landete er mit seiner Single Komodo (Save A Soul), ein Lied welches in den europäischen Discos nicht fehlen darf, garantiert durch seine Fähigkeiten schnelle Beats und Rhythmen im Song unterzubringen. Speziell in den Liedern Lizard (Gonna Get You) und Serendipity werden neben Rhythmus, Bass und Beats zahlreiche Vibez eingemixt, die eine teils düstere und für die Szene charakteristische Abfolge von Überlagerungen evozieren. Diese Überlagerungen variieren zwischen kurzen bzw. langen rhythmischen und melodischen Motiven in seinen Songs. In seinen Anfangsjahren war er noch eher der progressiven Techno zuzuordnen, bis er Ende der neunziger Jahre sich vornehmend nur noch an der Club-Techno Szene orientierte. Insgesamt komponiert und (re)mixt er seine Lieder im klassischen Techno-Tempo zwischen 130 und 200 bpm (beats per minute), dennoch erreichen manche Songs weit höhere bpm Zahlen als gewöhnlich. Das beste Beispiel für eine übersteigerte Nutzung von Beats bietet seine Neuauflage Iguana 2004. Wöchentlich erscheint er auf der Ibiza Party Session, mixt und legt Platten auf und trifft andere Techno-Vertreter.

Bearbeitet von hurikhan77 am 8. Jan. 2008, 21:18

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