Biografie

Alles begann in einem kleinen Ort mitten in Hessen … in Wehrda.

Man schrieb den 21. Dezember 1964, als dort ein Junge das Licht der Welt erblickte, von dem man einige Jahre später noch eine Menge hören sollte … es war unser Matthias.

Seine Eltern, Vater Friedhelm und Mutter Hannelore, waren sehr stolz auf ihren Erstgeborenen. Schon damals war er der Publikumsliebling, allerdings erst einmal bei den Verwandten und Freunden der Familie.

Auch entwickelte er schon früh seine musikalischen Fähigkeiten … leider gab es im zarten Alter von 6 Wochen noch leichte Verständigungsprobleme.

Matthias war schon immer eine Frohnatur und äußerst fotogen. Mit 15 Monaten war sein Lieblingstier noch seine Gummi-Ente … heute sind es Hunde – Boxer, um genau zu sein.
Klein Matze war auch schon immer sehr hilfsbereit aber hin und wieder erwachte der Lausbub in ihm. Hier ein Schnappschuss als er ca. 2 Jahre alt war.

Noch bevor Matthias in die Schule kam entwickelte er schon die Grundidee für seinen späteren Megahit… den Co-Piloten.

Nach 6 Jahren fröhlicher Kindheit, fing dann auch für Matthias der Ernst des Lebens an … die Schule.

Außerdem war er nun nicht mehr der alleinige Star in der Familie, denn ein Jahr zuvor (1970) kam Bruder Michael zur Welt, der die Familie nun komplett machte.


Überspringen wir nun die Schulzeit von Matthias, welche er mit der mittleren Reife beendete.

1981 startete er eine Lehre als Einzelhandelskaufmann in der Modebranche. Er hatte früher wie heute ein Ziel…er wollte allen zeigen was er drauf hat. So arbeitete er sich nach der Lehre sehr schnell, in einem großen und bekannten Modehaus, vom Verkäufer zum Abteilungsleiter hoch.

Durch seinen Beruf entwickelte sich wohl auch sein Modegeschmack, welcher je nach Laune mal elegant, mal sportlich oder auch flippig ist. Das Ganze dann auch gerne in seinen Lieblingsfarben weiß, rot und schwarz.

Seinen größten Traum … „einen ersten Platz für Deutschland beim Grand Prix zu holen“
… hatte er aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Stattdessen arbeitete er sich weiter die Karriereleiter hinauf und wechselte innerhalb des Betriebes in den Außendienst als Gebietsverkaufsleiter.

Ein stressiger Job, der ihm zwar Gelegenheit gab, häufig Lieder seiner Lieblingsband ABBA oder sein Lieblingslied „Hiroshima“ von Wishfull Thinking zu hören, aber der ihm wenig Zeit für seine Hobby’s (wie z.B. Haus, Garten, Handwerken, lange Spaziergänge und Kochen) ließ.


So hatte er nicht oft die Gelegenheit sich sein Lieblingsessen zuzubereiten … leckere mediterrane Speisen und dazu ein guter Rotwein.

Viel schlimmer war für Matthias - als absoluter Familienmensch - dass hierdurch das Spielen mit seinen (heute drei) Kindern, die ruhigen Momente mit seiner Frau und die Abende bei Kerzenschein (was er alles sehr gerne mag) viel zu kurz kamen.

Er hätte sicher viel lieber die Zeit mit ihnen an seinen Lieblingsorten, den Alpen und dem Meer, verbracht. Vielleicht ist hier schon sein Traum entstanden … einen Sommer lang eine einsame Almhütte zu bewirtschaften.


In dieser Zeit brachte er seiner Frau Anne, noch häufiger als sonst, seine Lieblingsblume mit … eine Rose.
Sein Lebensmotto, immer positiv zu denken und seine Charaktereigenschaften, wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Treue, ließen ihn die 3 Jahre Außendienst gut überstehen, bis er als Filialleiter in den Einzelhandel zurückkehrte.
Auch seine größten Schwächen … seine Gutgläubigkeit, das Rauchen und Aufschieben von Dingen, standen ihm bei seiner steilen Karriere nie im Weg.


Und so konnte er wieder täglich seinen Lieblingsfilm genießen … nämlich den Film, der täglich bei ihm zu Hause abläuft.

Musikalisch war Matze, neben seiner Arbeit in der Modebranche, noch als DJ in einer Diskothek tätig. Hier hatte er auch seinen ersten Auftritt, mit Liedern, zu denen er durch Modern Talking inspiriert wurde.


Zu diesem Zeitpunkt gab es einen Mann, der als Erster an Matze´s Talent glaubte … Rolf Röder. Leider verlor Matthias, noch vor der ersten Singleveröffentlichung, den Kontakt zu ihm. Er und die Mitglieder der Gruppe ABBA sind Menschen, denen Matthias gerne (noch) einmal begegnen würde.

1990 war es dann auf jeden Fall soweit. Matthias bekam eine Einladung zu Probeaufnahmen nach Hamburg. Diese Aufnahmen überzeugten auf Anhieb so sehr, dass diese gleich zur ersten Single „Mehr von Dir“ genutzt wurden. Die Singleveröffentlichung war am 17. Juni 1991 auf dem legendären Columbia Label.

Schon damals gab Matthias dem deutschen Schlager ein ungewöhnlich poppiges Gewand. Und noch heute ist dieser Titel ein Tanzflächen-Füller.

1992 hatte Matthias seinen ersten großen Fernsehauftritt mit seinem Song „Gib mir die Hitze der Nacht“.

Er hatte sich zuvor gegen 682 Teilnehmer durchgesetzt und kam unter die ersten 10 im ZDF-Wettbewerb „Schlager ´92“ mit Dieter Thomas Heck.

Zur besten Sendezeit, Samstag abends 20:15 Uhr, trat er als Newcomer zusammen mit Show-Größen wie z.B. Hanne Haller, Karat, Rendezvous und David Brandes vor die Kamera. An diesem Abend saß jemand im Publikum, der schon damals an Matthias glaubte und welcher inzwischen nicht nur sein Manager und Songtexter, sondern auch ein sehr guter Freund geworden ist … Uwe Hübner.

Der richtige Durchbruch gelang Matthias dann 6 Jahre später mit dem Sommerhit ´98 – „Mitten in der Nacht“ - welcher in den deutschen Fox-Tempeln rauf und runter gespielt wurde.
Ein halbes Jahr später folgte die Single „Voll erwischt“, die sich 8 Wochen auf Platz 2 der deutschen Schlagercharts hielt.
Sie sicherte ihm ein festes Zuhause in den deutschen Tanzsälen. Toppen konnte er diesen Erfolg noch mit der Nummer „Ich krieg nie genug von Dir“, die er im März und April 1999 in der ZDF-Hitparade bei Uwe Hübner präsentierte. Ebenfalls wurde er in diesen Monaten als Nummer 1 der BVD-Diskotheken-Charts notiert.


Am 28.August 1999 startete Matthias mit „Ich bin dein Co-Pilot“ endgültig durch in der Schlagerwelt.

Nachdem Matze nun das 3. Mal in der ZDF-Hitparade zu Gast gewesen war, konnte er sich vor Auftritten gar nicht mehr retten. Er galt als „kleine Revolution“ in der deutschen Schlagerszene.
Also gab Matthias konsequenterweise seinen Beruf in der Modebranche auf und wechselte ins Profilager, um voll ins Musik-Business einzusteigen.
Ebenso konsequent folgte im Jahr 2000 sein 1. Album „Bitte anschnallen“ … welches für die Musikbranche und die Fans eine rundum gelungene Überraschung war.

Matze bewies Mut zur Vielseitigkeit und zeigte, dass er neben seiner Diskothekenpower auch ein sehr gefühlvoller Balladeninterpret sein kann. Das brachte ihm großen Respekt bei den Rundfunkanstalten ein.

Die Single-Auskopplungen aus seinem neuen Album, wie z.B. „Ich bin dein Co-Pilot“, „Ich surf auf Wolke 7“ usw., waren monatelang unter den Top 10 der deutschen Diskotheken-Charts vertreten.

Und auch sein Festival, das 1. Katzenbach-Open-Air, welches in seiner Art und Weise einfach einmalig ist, zieht auf Anhieb über 2000 Gäste in diesen wunderschönen kleinen hessischen Ort.

Mit über 200 Auftritten im Jahr zählte Matthias damals schon zu den gefragtesten und aktivsten Künstlern seines Generes.

Aber trotz „Flug-Lizenz“ war und ist der „Co-Pilot“ stets mit beiden Beinen am Boden geblieben. Er ist ein treuer Ehemann, liebevoller Familienvater für seine drei Kinder und ein guter Freund, was Horsti - sein Tontechniker und langjähriger Freund der Familie - sicher bestätigen kann.
Matthias ist eben trotz aller Erfolge einfach Mensch geblieben … eine Eigenschaft, welche die Leute die ihn kennen sehr schätzen. Viel Kraft dabei gibt ihm seine Gattin Anne, die Matthias nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Leben fest und unerschütterlich zur Seite steht.

Und so konnte er auch im Jahr 2001 seine Karriere steil fortführen.

Sofort zum Anfang des Jahres zeichnete ihn Radio RPR mit dem Internationalen Schlagerpreis in der Kategorie „Shooting Star“ aus, dem im Laufe der Zeit noch weitere Auszeichnungen, wie z.B. NDS Hitgold, der Solidarfondpreis usw. folgen sollten.

2002 veröffentlichte Matthias nicht nur sein 2. Album „Verliebt“, dessen Singleauskopplung „Ich schau Dir zu beim Träumen“ 6 Wochen die deutschen Airplay-Charts anführte, sondern er startete auch erstmalig als Moderator durch. Beim Privatsender 9Live moderierte er von 2002 - 2004 über 300 Live-Sendungen … wie z. B: „Sie wünschen, wir kochen“ (hier mit Lukas Bach), „Aber bitte mit Schlager“, „Urlaubsglück“ und viele andere mehr.
Aber auch bei anderen Projekten konnte er sein Können als Moderator unter Beweis stellen. Er moderierte unter anderem die erfolgreiche ABBA-Biografie „Thank You For The Music“ in den Weststadthallen in Essen - ein heimlicher Traum von Matthias als ABBA-Fan - oder 2006 die Promotion-Tour für die „Fußball-WM für Menschen mit Behinderung“ während seiner Zeit mit dem Band-Projekt “neuerdinXx“

2004 wollte Matthias sich dann wieder voll auf seine Musik konzentrieren und beendete die Zusammenarbeit mit dem Sender 9Live.

Er veröffentlichte sein neues und 3. Album „Zärtlicher Rebell“, mit dem er ganz neue Wege gehen wollte.
Unterstrichen wurde das Ganze durch sein neues Management, der 1a-media GmbH in Köln, der Firma von Uwe Hübner.
So kam zusammen, was zusammen kommen musste … Matthias und der Mann, welcher ihn indirekt schon vom Anfang seiner Karriere an begleitet hatte.
Um nun die neuen Wege handfest zu beweisen, wurde die Formation „Carras & Friends“ (Frank Cordes, Lukka, Matthias Carras & Daniel Beck) ins Leben gerufen. Dieser Beweis gelang auch auf Anhieb.

Die Truppe sorgte für Aufsehen und wurde vom Stand weg für mehrere TV-Auftritte gebucht. So z.B. die „ADS-Schlagergala“, „ZDF-Fernsehgarten“ oder dem „ZDF-Sonntagskonzert“. Bei den „Schlager des Jahres“ wurden sie im MDR-Fernsehen sogar zu den „Newcomern 2004“ gewählt.
Der emotionale Höhepunkt für diese Formation war der Auftritt vor 30.000 Menschen im Kölner Rhein-Energie-Stadion.

Und das alles schafften sie mit nur einem Lied … mit „Ich bin für Dich da“ … aus dem Soloalbum „Zärtlicher Rebell“ von Matthias.

Und auch die Sololieder von Matze waren wieder ein riesiger Erfolg.

Nach einigen Monaten der Reinigung und Neustrukturierung – und der bewussten Entsagung weiterer CD-Veröffentlichungen, die ihm nun den immer gewünschten Freiraum für Experimente lässt - ist die Zukunft von MATTHIAS CARRAS gesichert: Zum einen kann er sich als Solist darüber freuen, dass eine ganze Reihe von Komponisten und Produzenten an ihm grosses Interesse bekunden. Zum anderen ist es sein fester Wille, in einer Männer-Formation ein zweites wichtiges, vor allem mental stärkendes Zuhause zu haben. Nicht wenige in der Branche sehen das mit Skepsis. Aber MATTHIAS CARRAS will es allen Zweiflern zeigen.

Aktuellster Erfolgshit von Matthias Carras ist „Wie halt’ ich einen Engel?“.

Bearbeitet von BaSStii1991 am 14. Okt. 2011, 1:03

Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.

Wikifakten

Aus Fakten generiert, die in der Wiki markiert wurden.

Keine Fakten zu diesem Künstler.

Du betrachtest Version 6. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.

Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.

Weitere Informationen

Von anderen Quellen.

Links
Labels