Biografie

Mastodon sind eine im Jahr 2000 gegründete US-amerikanische Metalband aus Atlanta (Georgia), die verschiedenste Musikstile von Prog über Sludge und Math- bis Hardcore in sich vereint. Typisch für Mastodon sind lange Instrumentalteile, anspruchsvolle Rhythmusvariationen und als komplex geltende, heavy Gitarrenriffs

Bandgeschichte

Brann Dailor und Bill Kelliher spielten bis 1999 zusammen in der Band Today Is The Day. Die anderen Mitglieder Mastodons trafen sie im Jahr 2000 auf einem Konzert von „High on Fire“ und beschlossen im folgenden, zusammen Musik zu machen. Ihr erstes Demo mit insgesamt neun Stücken nahmen Mastodon im Juni 2000 auf und spielten daraufhin viele Auftritte an der Ostküste der USA unter anderem mit Morbid Angel, Cannibal Corpse und Queens Of The Stone Age.

Nachdem Eric Saner die Band schon nach wenigen Monaten verlassen und Troy Sanders den vakanten Gesangsposten übernommen hatte, erhielten Mastodon 2001 bei Relapse Records einen Vertrag. Über dieses Label erschien auch die nachfolgende EP Lifesblood.

Im Mai 2002 folgte das erste volle Album Remission, mit dem die Band schon ihre ersten größeren internationalen Erfolge verbuchen konnte. Unter anderem feierte der Videoclip zum Song „March of the Fire Ants“ seine Premiere auf MTV2 und der Song erhielt einen Platz auf dem Headbangers-Ball-CD-Sampler.

Den eigentlichen Durchbruch für Mastodon markierte das Album Leviathan aus dem Jahr 2004, das bis heute über 100.000 Einheiten in den USA absetzen konnte und alleine im englischsprachigen Raum mehrmals von Fachmagazinen zum Album des Jahres gekürt wurde, so zum Beispiel von Kerrang![1] und Revolver.

Es schlossen sich Auftritte und Touren mit unter anderem Slayer, Slipknot, Hatebreed, Killswitch Engage, Fear Factory, Isis, Iron Maiden und Black Sabbath an.

Bald wurde auch Reprise Records, Teil des Major-Labels Warner Music, auf die Band aufmerksam und nahm die Band unter Vertrag. Im Januar 2006 veröffentlichte ihr altes Label Relapse Records unter dem Titel Call of the Mastodon eine neu gemasterte Neuauflage der ersten Demo und unter dem Namen The Workhorse Chronicles wurde weiter eine DVD mit Interviews und Konzertmitschnitten auf den Markt gebracht.

Im September 2006 erschien mit dem von Matt Bayles produzierten Blood Mountain das dritte Album Mastodons. Das Konzeptalbum über die vier Elemente bietet neben Gastauftritten von Neurosis-, The-Mars-Volta- und QOTSA-Musikern den bislang massenkompatibelsten Zugang zur Musik der Band: Der Anteil extremen Metals wurde zurückgeschraubt und dafür vermehrt auf melodische Bögen und Prog-Elemente Wert gelegt. Musikkritiker hoben erneut die instrumentalen Fähigkeiten der Bandmitglieder positiv hervor, so seien die „Hochgeschwindigkeits-Licks und gitarristische Akrobatik […] brillant, nahezu unglaublich“ und setzten „neue Genre-Standards“. Vermehrt wurden Vergleiche zu Gruppierungen wie Rush und King Crimson laut.

Im Herbst 2006 spielten Mastodon im Vorprogramm der Europatour von Tool, Anfang 2007 folgen Shows unter anderem mit Slayer und Converge.

Der Song „Colony Of Birchmen“ erhielt in der Kategorie Best Metal Performance eine Grammy-Nominierung, während das Magazin Rolling Stone das Album auf Platz 9 der wichtigsten Erscheinungen 2006 wählte und die englische Ausgabe des Metal Hammers Blood Mountain gar zum Album des Jahres kürte.

Diskografie

Alben

*2001 Slick Leg EP (Reptillian Records)
*2001 Lifesblood EP (Relapse Records)
*2002 March of the Fire Ants EP (Relapse Records)
*2002 Remission (Relapse Records)
*2003 Emerald Split 7“ (Relapse Records)
*2004 Leviathan (Relapse Records)
*2006 Call of the Mastodon (Re-Release) (Relapse Records)
*2006 The Workhorse Chronicles DVD (Relapse Records)
*2006 Blood Mountain (Reprise Records)
*2009 Crack the Skye (Reprise Records)
*2011 The Hunter (Reprise Records)


Bearbeitet von DonCortisone am 4. Nov. 2011, 10:14

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