Biografie

Masterplan ist eine deutsche Power-Metal-Band, die 2002 von Uli Kusch und Roland Grapow gegründet wurde.

Bandgeschichte

Bis zum Herbst 2001 waren Gitarrist Roland Grapow und Schlagzeuger Uli Kusch Mitglieder der Power-Metal-Band Helloween. Während den Aufnahmen zu deren Album „The Dark Ride“ haben die beiden Masterplan als Studioprojekt gegründet. Als Sänger waren Symphony X Frontmann Russell Allen, als Bassist der Deutsche Musiker Jürgen Attig und als Keyboarder Janne Wirrman von Children Of Bodom und gedacht. Nachdem sie aber nach einer Welttournee im Spätsommer 2001 von Helloween auf Grund von musikalischen Differenzen gefeuert wurden, entschlossen sie sich aus dem Projekt Masterplan ein Fulltime Band zu machen.

Natürlich musste das Line-Up wieder verworfen werden, da die 3 geplanten Musiker andere Verpflichtungen hatten. Attig spielte mit der Band aber noch das Led Zeppelin Cover „Black Dog“ ein und half Roland Grapow beim Einspielen der Bass-lines des Albums und Wirrman nahm ein Großteil der Keyboards für das Debüt Album auf. Neuer Sänger wurde Jorn Lande aus Norwegen, der davor u.a. bei The Snakes (einem Projekt bestehend aus ehemaligen Whitesnake Musikern), Ark und Beyond Twilight gesungen und zu dem Zeitpunkt schon 2 solo Alben mit seiner eigenen Band veröffentlicht hat. Keyboarder Alex Mackenrott und der ehemalige Iron Savior Bassist Jan S. Eckert kamwn erst nach Fertigstellung des Debüt-Albums in die Band. Nachdem sie einen Vertrag bei AFM-Records/Painful Lust erhalten hatten, erschien 2003 ihr Debütalbum Masterplan. Das Album fur international gute Kritikenn ein und gillt unter Fans als das beste Album der Band.

Es folgte eine Tour mit Hammerfall, bevor 2004 die EP Back For My Life erschien, der 2005 das zweite Album Aeronautics nachfolgte. War das erste Album zuvor noch komplett von Grapow und Kusch komponiert worden während Lande nur die Lyrics beisteuerte, komponierte bei diesem Album jedes Bandmitglied mit. So wurde z.B. der Song „After This War“ von Jan S. Eckert komponoiert, den er Jahr 2001 in einer abgeänderten Version Namens „After The War“ bereits auf dem „Dark Assualt“ Album von Iron Savior veröffentlichte. Im Vergleich zum Vorgänger war das Album progressiver und bewegte sich vom modernen Power Metal des Debüts weg, was von einigen Kritikern und Fans kritisiert wurde.

Im Mai 2006 trennte sich Jørn Lande aufgrund musikalischer Differenzen sowie um sich mehr auf seine Solokarriere konzentrieren zu können von der Band.
Kurz darauf verließ auch Uli Kusch die Band. Als Grund nannte er die demokratischen Zustände bei der Band, die es seiner Meinung nach fast unmöglich machten, sich auf irgendetwas zu einigen.
Im Dezember des Jahres 2006 gab man bekannt, dass die Band mit den beiden Amerikanern MIke DiMeo und Mike Terrana wieder komplett sein. DiMeo sang davor schon für die US Amerikanische New Yorker Metal Band „Riot“, die in den 80ern Erfolge feierte, und Mike Terrana war für sein Angagement bei Axel Rudi Pell, Metalium, Tony MacAlpine und Yngwie Malmsteen bekannt und hatte Rage nur kurz davor im schlechten verlassen, nachdem er laut Gitarrist Victor Smolski dem Sänger und Bassisten Peter „Peavy“ Wagner bei einer Show in Barcelona ins Gesicht spuckte. Kusch war aber noch auf dem neuen Album zu hören in Form vom Japan Bonus „Dying to Live“ bei dem er die Drums einspielte und dem Song „Masterplan“, den er mitkomponierte.
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Am 26. Januar 2007 erschien ihre neue Single Lost and gone, das zugehörige Album Mk II, erschien am 23. Februar 2007. Das Album war zwischen Oktober und September des Vorjahres aufgenommen und wie die beiden Vorgänger auch von Andy Sneap produziert. Musikalisch ging das Album wieder in die Richtung des Debüts und war weniger progressiv sondern eher geradliniger Power Metal. Die Presse bewertete das Album durchgehend gut aber Fans kritisierten u.a. das Drumming von Mike Terrana, welches nicht so technisch versiert war wie dass des Vorgängers und die Wahl des neuen Sängers. Um das Album zu supporten, ging man mit den Britischen Heavy Metal Veteranen Saxon auf Europa Tour. Ein neues im May/April 2009 und eine darauf folgende Welttournee wurden angekündigt, aber nie in die Tat umgesetzt.

Nachdem schon Mitte 2008 Gerüchte laut wurden, dass Mike DiMeo die Band verlassen hatte, wurde dass am 12. Januar 2009 offiziell von der Band bekanntgegeben. Nach viel Spekulation um dessen Nachfolger wurde am 25. Juli Jørn Landes Comeback auf der offiziellen Homepage bestätigt. Laut eigener Aussage hat er den Kontakt mit der Band nie abgebrochen und man habe die Reunion schon 2008 festgelegt.

Die Fertigstellung des Albums verzögerte sich aber u.a. wegen einer Handverletzung von Eckert, der ca. 6-8 Wochen nicht mehr Bass spielen konnte. Nach einigen Verschiebungen erschien die Single „Far From The End Of The World“ am 16. April und das Album „Time To Be King“ am 21. May. Musikalisch ist dass Album eine Rückkehr in die Richtung, die man 2005 mit Aeronautics eingeschlagen hat. Das Album ist progressiver als der Vorgänger und mit Jorns eigenen Alben zu vergleichen. Da Grapow wegen einer Nervenentzündung den Sommer über nicht Gitarre spielen kann, wurde eine Tour zum Album auf den Herbst verlegt.

Diskografie

* 2002: Enlighten Me (Single)
* 2003: Masterplan
* 2004: Back For My Life (EP)
* 2005: Aeronautics
* 2007: Lost And Gone (EP)
* 2007: Mk II
* 2010: Far From The End Of The World (Single)
* 2010: Time To Be King

Bearbeitet von Concours2008 am 21. Aug. 2010, 8:25

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