Vergleichen

Entschuldigung, aber du musst zwei Versionen auswählen, um die Unterschiede zwischen ihnen anzeigen lassen zu können.

Aktuelle Version (version 1, 10. Mai. 2013, 17:13)

Kala ist das zweite Studioalbum der sri-lankisch/englischen Sängerin Mathangi Arulpragasam ((Mathangi "Maya" Arulpragasam (Tamil: மாதங்கி 'மாயா' அருள்பிரகாசம், Mātaṅki 'Māyā' Aruḷpirakācam) Pseudonym M.I.A.). Das Album wurde im August 2007 veröffentlicht. M.I.A. nannte das Album nach ihrer Mutter, im Gegensatz zu ihrem Debütalbum Arular, die nach ihrem Vater benannt wurde. Während "Arular" noch nach ihrem Vater benannt war und dessen Freiheitskämpfe im bürgerkriegsgeplagten Sri Lanka der achtziger Jahre thematisierte, heißt "Kala" nun wie M.I.A.s Mutter, die zur gleichen Zeit mit den Kindern auf der Flucht war und in Großbritannien ein "Zuhause" fand, das man bis heute besser in Anführungszeichen setzt. Die Aufnahmen begannen Anfang 2006 in Chennai, Indien. Seit Frühjahr 2007 wurden verschiedene Videos von M.I.A. im Internet veröffentlicht. Kala Was vorab geschah: Zwei KALA-Songs feierten Premiere auf M.I.A.s MySpace-Seite; „Bird Flu“ kursierte als Video auf der Homepage, gefolgt von den beiden Singles „Boyz“ und „Jimmy“, einem verdiscoten Bollywood-Cover. Wer die Botschaft all dieser Beats und Bilder buchstabieren wollte, konnte nur D.A.N.C.E. lesen. Die Beats sind erkennbar Beats der Feldforscherin Maya Arulpragasam (30), aufgelesen auf all ihren Reisen zwischen erster, zweiter und dritter Welt (USA, Australien, Japan, Jamaika, Indien). Das Spektrum reicht von Afro- und verkappten House- Rhythmen bis zum elektronischen Flurwärmer „20 Dollar“, der beginnt, als hätte man „Blue Monday“ mit Slams „Lifetimes“ verschaltet. Und irgendwo steht plötzlich eine Pixies-Zeile fast ganz frei im Feld: „Where Is My Mind?“. Sehr sehr verwirrend. Die Symbole und die I-Colour-My-World-Optiken, die aus jeder Ritze des Gesamtkunstwerks M.I.A. springen, verraten eher, wo die Künstlerin auf KALA angekommen ist. Wir schreiben die Stunde der Definitionsüberangebote: M.I.A. als Street Girl der Roots-Riddims, als todschickes Tanzmariechen vor selbstdesignten Revolutionstapeten, als Wortführerin des Ghetto-Beat. M.I.A. bedient aber auch klassische Rock’n’Roll- Phantasien, verpackt in Metall-Beats und die Markenzeichen- „Nananananas“: „Boys there? how many? boys there? how many?“ Motorrad-Jungs, Rowdys, Verrückte? Nur Obacht: „How many start a war?“Maya Arulpragasam, geboren in Sri Lanka, aufgewachsen in London, besucht in ihren ratternden, manchmal rasenden Tracks immer wieder diejenigen, die im globalen Muskelspiel auf der Strecke bleiben. Sie macht einen Film über ehemalige Kindersoldaten in Liberia, arbeitet mit afrikanischen Rappern und dem Wilcannia Mob, der dem Track „Mango Pickle Down River“ einen bauchigen Didgeridoo-Beat schenkt. „Come Around“, ist dieses Bonus-Ding von Timbaland, der die Beats und so ziemlich alles andere hier gebaut hat und M.I.A. mal eben an die allererste Welt des R’n’B-Glam andockt. Wohin noch? „Strike match light fire, who’s that girl called Maya / M.I.A. coming back with power power / I said M.I.A. is coming back with power power“. Musikstil Das Album enthält musikalische Stilrichtungen von Tanzmusik mit alternative Hip-Hop und macht ausgiebig Gebrauch von Musik aus aller Welt, vor allem in Südasien Musik wie die des urumee, eine Trommel in verwendet gaana Musik stammt aus Tamil Nadu, Indien. Es wurde hauptsächlich geschrieben und produziert von MIA und Switch, und verfügt über Beiträge von Timbaland, Diplo, Afrikan Boy und The Wilcannia Mob. Album und Titelliste / XL/Interscope/ August 2007 1 "Bamboo Banga" Mathangi Arulpragasam, Ilaiyaraaja, Jonathan Richman, Dave Taylor Incorporates elements of "Roadrunner" by Jonathan Richman (1976) and "Kaattukkuyilu", written and performed by Ilaiyaraaja from the 1991 Tamil film Thalapathi. 4:58 2 "Bird Flu" Arulpragasam, R. P. Patnaik, Taylor Incorporates elements of "Thirvizha Na Vantha" written and performed by R. P. Patnaik from the Tamil film Jayam. 3:24 3 "Boyz" Arulpragasam, Taylor 3:27 4 "Jimmy" Arulpragasam, Bappi Lahiri, Taylor Incorporates elements of "Jimmy Jimmy Aaja" composed by Bappi Lahiri from the 1982 Bollywood film Disco Dancer. 3:29 5 "Hussel" (ft. Afrikan Boy) Arulpragasam, Wesley Pentz, Taylor 4:25 6 "Mango Pickle Down River" (ft. The Wilcannia Mob) Brendan Adams, Arulpragasam, Buddy Blair, Keith Dutton, Walter Ebsworth, Roy Johnson, Lendal King, Morgan Lewis, Daniel M. Wright Remixed from the original recording by the Wilcannia Mob ("Down River"). 3:53 7 "20 Dollar" ("$20" on iTunes) Arulpragasam, Charles Thompson, Taylor Incorporates elements of the Pixies' song "Where Is My Mind?" and New Order's "Blue Monday" (the latter not listed on the album). 4:34 8 "World Town" Arulpragasam, Blaqstarr, Taylor Incorporates elements of "Hands Up, Thumbs Down" written by Blaqstarr. 3:53 9 "The Turn" Arulpragasam, Blaqstarr 3:52 10 "XR2" Arulpragasam, Pentz, Taylor 4:20 11 "Paper Planes" Arulpragasam, Mick Jones, Topper Headon, Pentz, Paul Simonon, Joe Strummer Incorporates elements of The Clash's 1982 song "Straight to Hell". 3:24 12 "Come Around" (ft. Timbaland) Arulpragasam, Timothy Clayton, Timothy Mosley 3:53 13 "Far Far" (Japanese bonus track) Arulpragasam, Taylor 3:24 14 "Big Branch" (Japanese and iTunes bonus track) Arulpragasam, Pentz 2:44 15 "What I Got" (Japanese bonus track) Arulpragasam, Charles Smith, Anthony Kiedis, Flea, John Frusciante, Chad Smith Incorporates elements of Red Hot Chili Peppers 1991 song "Give It Away". 3:24 16 "Bird Flu (Cavemen Remix)" (Best Buy bonus track) Arulpragasam, Patnaik, Taylor 3:18 Reissue Bonus Disc 1 "Paper Planes (Afrikan Boy and Rye Rye Remix)" Arulpragasam, Jones, Headon, Pentz, Simonon, Strummer Incorporates elements of The Clash's 1982 song "Straight to Hell". 4:01 2 "Shells" Arulpragasam 2:36 3 "Far Far" Arulpragasam, Taylor 3:25 4 "Big Branch" Arulpragasam, Pentz, Taylor 2:46 5 "What I Got" Arulpragasam, Smith, Anthony Kiedis, Flea, John Frusciante, Chad Smith Incorporates elements of Red Hot Chili Peppers 1991 song "Give It Away". 3:15 6 "Sound of Kuduro" (ft. Buraka Som Sistema) Arulpragasam, Buraka Som Sistema 3:40 verwendete Samples Bamboo Banga: „Roadrunner“ von Jonathan Richman (1976) und „Kaattukkuyilu“ von Ilaiyaraaja aus dem Film Thalapathi (1991). Bird Flu: „Thirvizha Na Vantha“ von R. P. Patnaik aus dem Film Jayam. Jimmy: „Jimmy Jimmy Aaja“ von Bappi Lahiri aus dem Film Disco Dancer. Mango Pickle Down River: Remix der Originalaufnahme „Down River“ von Wilcannia Mob. 20 Dollar: „Where is my Mind?“ von den Pixies und „Blue Monday“ von New Order. World Town: „Hands Up, Thumbs Down“ von Blaqstarr. Paper Planes: „Straight to Hell“ von The Clash. What I Got: „Give it away“ von Red Hot Chili Peppers. Kala erhielt fast ausschließlich sehr positive Kritiken. Der Metascore des Albums liegt bei 87 %. Beispielsweise gaben Rolling Stone und Allmusic viereinhalb von fünf Punkten. Das Album landete außerdem auf Platz 9 der “100 best albums of the ’00s” des Rolling Stone. 4 einhalb von fünf Sterne von Robert Christgau. Die dritte Single Paper Planes wurde im oscarprämierten Soundtrack zum Film Slumdog Millionaire verwendet; sowohl in der Albumversion, als auch im DFA-Remix. Das Album taucht in zahlreichen Album des Jahres-Listen des Jahres 2007 auf, darunter ein dritter Platz bei Pitchfork Media, ein vierter Platz im The Guardian und ein siebenter Platz im NME. Personalaufwand Folgende Personen sind auf dem Album gutgeschrieben: Geasng- MIA Besondere Gesang - Afrikan Boy, The Wilcannia Mob, Timbaland, Rye Rye Hersteller: MIA (Spuren 1 bis 6, 8, 9, Bonus-CD Spuren 2, 3) Switch (Spuren 1, 3 bis 5, 7, 8, 10, Bonus-CD, Track 1, 3, 4) Diplo (Spuren 5, 10, 11, Bonus-CD Tracks 2, 4) Timbaland (Track 12) Morganics (Track 6) Blaqstarr (Track 9, Bonus-CD Spuren 1, 5) Dirigent, Riot, Lil 'John (Bonus-CD Track 6) Assistent Ingenieure - Larry "Live" Lyons (Track 12), Marty Green (Track 12) Mixing - Mark "Spike" Stent (Track 3), Switch (Track 11) Digitale Bearbeitung - Ron Taylor (Track 12) Vocal Produzent - MIA (Track 6), Diplo (Track 6), Jim Beanz (Track 12) Graphic Design - Carri Mundane, Steve Loveridge Artwork - MIA Fotografie - MIA, Janette Beckman, Liz Johnson Artur, Michael Kamber Cut - DJ Ability (Track 6)