Biografie

Liz Phair (* 17. April 1967 in New Haven, Connecticut, bürgerlicher Name: Elizabeth Clark Phair) ist eine amerikanische Rock-Sängerin. Sie ist bei ihren Fans wegen ihres rockigen Sounds und ihrer oft sehr obszönen Texte beliebt. Ihre Texte drehen sich fast ausschließlich um Liebe und Sex.

Sie gilt als eine der Mitbegründerinnen des Girly Sounds.

Kindheit

Sie wurde direkt nach ihrer Geburt von Dr. John Phair und Nancy Phair adoptiert, ebenso ihr älterer Bruder Phillip B. Phair. Ihre Kindheit verbrachte sie in New Haven (Connecticut), später zog sie mit ihrer Familie nach Winnetka (einem Vorort von Chicago). 1989 machte sie in Oberlin (Ohio) ihren College-Abschluss in Art History und Studio Art. Nach einem Abstecher nach San Francisco kehrte sie zurück nach Chicago.

Der Durchbruch

In Chicago begann sie, auf Anregung eines Freunds Demotapes aufzunehmen, auf denen sie E-Gitarre spielt und singt. Auf diesen Tapes waren insgesamt 32 Lieder, die über Umwege zu John Henderson, dem Chef des Indie-Plattenlabels Feel Good All Over, gelangten. Dieser bot ihr sofort an, einige Titel mit dem Bassisten und Produzenten Brad Wood neu aufzunehmen - leider wurde daraus nichts, da sich Phair und Henderson über das Arrangement der Songs stritten.

Sie arbeitete dennoch weiter mit Wood zusammen und erstellte mit ihm 1992 ein Demotape mit 6 Liedern, welches sie an Matador Records – u. a. das Plattenlabel von Pizzicato Five, Nightmares on Wax, Pavement und Yo La Tengo – schickte. Sie erhielt sofort einen Vertrag über zwei Alben und eine EP und begann die Arbeit an Exile in Guyville. Der Titel des Albums ist eine Anspielung auf Exile on Main Street von den Rolling Stones – das Guyville soll für die männlich-dominierte Indie-Szene stehen. Dieses Album kam 1993 auf den Markt und erhielt viele positive Kritiken und wird vom amerikanischen Rolling Stone in der Liste der 200 Essential Albums aufgeführt.

Whip-Smart, ihr im folgenden Jahr erschienenes Album wurde zwar von vielen Kritikern verrissen, jedoch lobte es der deutsche Rolling Stone ebenso wie ihre Fangemeinde. Anschließend an dieses Album brachte ihr Label ein Jahr später Juvenilia heraus, ihre „Jugendsünden“ – bis auf das erste Lied handelt es sich ausschließlich um Titel von ihren Demotapes.

Ebenfalls 1995 heiratete sie Jim Staskauskas, einen Film-Regisseur, den sie bei einem Videoclip-Dreh kennenlernte. Ein Jahr später bekam sie einen Sohn (James Nicholas) von ihm, allerdings zerbrach die Ehe im Jahr 2003 wieder.

Im August 1998 veröffentlichte sie whitechocolatespaceegg, was nur ein mäßiger Erfolg wurde. Produziert wurde es zunächst von Scott Litt, dem Produzenten von R.E.M., sie war jedoch mit dem Sound unzufrieden und überarbeitete es mit Wood. Aus diesem Grund – und wegen ihrer Ehe und der Geburt ihres Sohns – dauert die Produktion zwei Jahre. Nach der Arbeit an dem Album tourte sie mit der Lilith Fair durch die USA.

Nach fünf Jahren Pause schloss sie im Juni 2003 ihr Album Liz Phair ab. Das Album und die Single Why Can’t I waren in den Charts ein voller Erfolg – die Fans der ersten Stunde warfen ihr allerdings vor, das Album wäre Mainstream. 2005 folgte Somebody’s Miracle.

Bearbeitet von Muxi92 am 22. Jul. 2007, 21:30

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