Biografie

Lena Valaitis (bürgerlich Anelė Luise Jüssen, geb. Valaitis; * 7. September 1943 in Memel - damals Deutsches Reich (heute Klaipėda, Litauen)) ist eine litauisch-deutsche Schlagersängerin. Sie ist seit 1979 mit dem Schauspieler Horst Jüssen verheiratet und lebt in München. Sie hat zwei Söhne, Marco Wiedmann (* 1973, aus erster Ehe mit dem Stuttgarter Industriellen Robert Wiedmann) und Don Jüssen (* 1983).

Valaitis kam bereits als Kleinkind nach Westdeutschland, als ihre Mutter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihr und ihrem Bruder aus der durch Luftangriffe zerstörten Stadt Memel floh. Der Vater war im Krieg als Soldat gefallen.

Die Familie ließ sich zunächst in Memmingen nieder. Später besuchte Valaitis das litauische Gymnasium im hessischen Hüttenfeld, brach die Schule jedoch ab und begann in Frankfurt am Main eine Lehre bei der Deutschen Bundespost. Neben ihrem Beruf nahm Valaitis privaten Gesangsunterricht und nahm an mehreren Nachwuchswettbewerben teil.

Ihre musikalische Karriere startete Valaitis mit ihrer Band Frederik Brothers. 1970 erhielt sie einen Plattenvertrag bei Philips und am 13. Juli 1970 erschien ihre erste Single Halt das Glück für uns fest. Im gleichen Jahr hatte Valaitis in der ZDF-Drehscheibe ihren ersten Fernsehauftritt. Ihren ersten Erfolg hatte sie bereits 1971 mit der deutschen Aufnahme des „Nickel-Songs“ (Ob es so oder so, oder anders kommt). Mit Jack White produzierte sie in den folgenden Jahren erfolgreiche Titel wie „So wie ein Regenbogen“, „Bonjour mon amour“ und „Wer gibt mir den Himmel zurück“.

1976 erreichte Valaitis dann mit den Titeln Da kommt José der Straßenmusikant und Ein schöner Tag, der deutschen Version von Amazing Grace, erstmals die Top 20 der deutschen Singlecharts. Im selben Jahr nahm sie an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit dem Lied Du machst Karriere. Des weiteren lieh sie im erfolgreichen Spielfilm „Der Mädchenkrieg“ (1977) ihre Stimme für die darin vorgetragenen Chansons.

Ihren größten Erfolg feierte Valaitis 1981, als sie mit dem von Ralph Siegel komponierten Titel Johnny Blue am Eurovision Song Contest in Dublin teilnahm und dort hinter der britischen Band Bucks Fizz den zweiten Platz belegte. Auch in den folgenden Jahren nahm Valaitis noch einige Schallplatten auf, darunter ein Duett mit Costa Cordalis, dann wurde es etwas ruhiger um sie.

1992 nahm sie dann zum dritten Mal an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil mit Wir seh’n uns wieder. Ende 1993 zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück.

Im Jahre 2001 startete sie ein Comeback mit dem Titel „Ich lebe für den Augenblick“, später war besonders das Duett mit Hansi Hinterseer „Was kann ich denn dafür“ (2002) erfolgreich. Im Sommer 2006 wurde wiederum ein Duett mit Hinterseer aufgenommen, „Muss i denn zum Städtele hinaus“.

Auszug aus Wikipedia.de

Bearbeitet von PowerSnail am 22. Aug. 2013, 7:57

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