Die KrawallBrüder sind eine 1993 gegründete Oi-Band aus dem Saarland. Die Band verarbeitet in ihrer Musik Elemente aus den Bereichen Oi, Rock, Punk, Metal sowie Einflüsse aus dem Hardcore Punk-Bereich.

Die KrawallBrüder sind:
Gesang, Gitarre: Pascal
Gitarre: FLO
Bass: Swen
Schlagzeug: Thomas

Bandgeschichte:
Gegründet im Jahre 1993 mit dem Namen Frontal bestand die Band aus den drei Schulkollegen Pascal (Gesang, Bass), Olli (Gitarre) und pimmel (Schlagzeug). Sie spielte zusammen fünf Konzerte bis sie 1995 auf einem Stadtfest-Konzert in Saarlouis Probleme mit dem Verfassungsschutz bekamen. Dieser hatte die Band mit der rechtsextremen Combo Frontal verwechselt und stellte schließlich nach weiteren Ermittlungen die Untersuchungen ein. Um weitere unerwünschte Verwechslungen zu verhindern, benannte sich die Band in KrawallBrüder um. Im selben Jahr verließ der Schlagzeuger pimmel die Band und wurde durch Marko ersetzt. Des Weiteren kam der Gitarrist kette in die Band, welcher nun als Leadgitarrist fungierte. Es wurde eine Demoaufnahme mit dem Namen Jodelexplosion aufgenommen, die der Band ein Angebot für eine Single-Produktion auf Walzwerk Records einbrachte. Olli verließ die Band noch vor der Singleaufnahme und wurde durch matsch ersetzt. Es folgten viele Konzerte, unter anderem mit den Bands SpringtOifel, Loikaemie, Charge 69, Patriot und Loaded. 1998 spielten sie ein Album ein, was aber nie veröffentlicht wurde, da sich die Band im selben Jahr aufgrund von musikalischer Unstimmigkeit trennte.

2001 tat sich die Band nach drei Jahren „Bandpause“ wieder zusammen und bestand nun aus der Besetzung Pascal (Gitarre, Gesang) und den beiden neuen Mitgliedern Marius (Bass) und Markus (Schlagzeug).

Im Jahre 2002 erschienen auf dem Sampler Pogo, Parties & Promille zwei Stücke, die noch von alten Material aus den 90ern stammten. Im selben Jahr veröffentlichten sie im August ihr erstes Album mit dem Titel Die Fäuste Hoch. Am 28. Dezember 2002 starb der neue Rhythmusgitarrist Michael an Krebs. Ihm wurde der Song Für einen Freund auf In Dubio Pro Reo gewidmet.

Das Jahr 2003 verbrachte die Band weitgehend mit Konzerten und Promoaktionen für ihr Album. Im Oktober trat der Rhythmusgitarrist FLO der Band bei. Im Dezember war die Erstauflage des Albums ausverkauft woraufhin die Band 1.000 Stück im Digipak-Format nachpressen ließ.

Von Juli bis August 2004 tourten die KrawallBrüder mit der Berliner Band Berliner Weisse. Auf der Tour promoteten sie ihr Split-Album Zwiespältig, welches Liveaufnahmen von den beiden Bands enthält.

2005 wurden einige Konzerte gespielt sowie im Dezember das Album In Dubio Pro Reo, welches im Soundplant Studio aufgenommen wurde, veröffentlicht. Im Zuge der In-Dubio-CD wurde auch altes Material aus den 1990ern unter dem Namen „Auf alte Tage“ neu produziert.

2006 tourte die Band durch Italien, Schweiz, Spanien, Frankreich und Deutschland. Nach der Tour entschied sich Marius, die Band zu verlassen und wurde durch Alex ersetzt.

Im Jahr 2007 spielten die Brüder als erste deutsche Oi-Band in Istanbul/ Türkei.

2008 musste Alex wegen Unstimmigkeiten die Band wieder verlassen und wurde durch Swen am Bass ersetzt. Markus verließ die Band relativ Zeitnah aus gesundheitlichen Gründen und Stöbi (Martens Army) sprang etwa ein Jahr als Ersatz an die Drums, bis 2009 Thomas das Schlagzeug als festes Bandmitglied übernahm.

2009 erschien dann nach vier Jahren Albumpause, ebenfalls im gleichen Studio Produziert und auf dem Hauseigenen Label veröffentlicht, das Album „Das 11te Gebot“. Das Album wurde während der „Das 11te Gebot - Tour“ welche vom 12. - 30. November 2009 durch D, A, Ch ging vorgestellt. Den Toursupport gaben die englischen Punkrocker Goldblade.

2010 und 2011 verbrachte die Band weitestgehend mit Konzerten und Auftritten auf diversen Festivals.

Am 30. März 2012 wurde das neue Album „Blut, Schweiss und keine Tränen“ wie geplant veröffentlicht. Zur gleichen Zeit startete die fünfwöchige Tour der Band mit der US Hardcoreband Slapshot durch D, A und Ch.

Soziales:
Die Band spendet seit Jahren an unterschiedliche Organisationen: Opfer von Kindesmisshandlung, Opfer rechter Gewalt, Kinderkrebshilfe, usw. Bei der Tour zum kommenden Album „Blut, Schweiss und keine Tränen“ gehen die erwirtschafteten Spenden an den „Laut gegen Nazis E.v.“.

Sonstiges:
Die Band ist unter anderem auch Veranstalter der Konzert- / Festivalreihe „Back on the Streets“.

Diskografie:
1996: Debut 7“
2002: Die Fäuste Hoch LP/PicLP/CD/DigiCD
2003: 10 Jahre - Live & Loud VHS
2004: Zwiespältig (Split mit Berliner Weisse) PicLP/CD
2005: In Dubio Pro Reo PicLP+7“/LP+7“/CD
2005: Auf Alte Tage (aufgenommen 1996/97) 10“/Pic10“/CD
2006: T.M.G. (Single zur Weltmeisterschaft) MCD/PicEP
2007: Veni-Vidi-Vici Doppel-DVD
2009: Das 11te GebotLP+7“/CD/DigiCD
2009: Split 7“ (Split mit Goldblade) EP
2009: 15 Years of Oi! & Violence“ (Best of für den amerikanischen Markt) CD
2010: 15 Jahre – Live in Berlin LP/CD
2010: Auf uns - 1993-2010 4xPicLP lim. Holzbox
2010: Split 7“ (Split mit 7er Jungs) EP
2010: 10 Jahre - Live & Loud + Interview DVD
2011: Best of - Bis in alle Ewigkeit CD
2012: Blut, Schweiß und keine Tränen PicLP / PicLP Holzbox / DigiCD / DigiCD Holzbox / CD

Weblinks:
www.krawallbrueder.com
www.facebook.com/krawallbrueder.com

Bearbeitet von KBOffiziell am 8. Mai. 2012, 9:19

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Gegründet in (Jahr):
  • 1993
  • 1993
Aufgelöst (Jahr):
  • 1998
Wiedervereinigt (Jahr):
  • 2001
Gegründet in (Ort):
  • Saarland
Bandmitglieder:

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