Only By The Night

Label
RCA Records Label
Veröffentlicht am
19. Sep. 2008
Länge
15 Titel
Laufzeit
60:21

Tags

Die Tags von allen

Mehr Tags

Titelliste

    Titel     Dauer Hörer
1 Closer 3:56 793.643
2 Crawl 4:05 604.104
3 Sex On Fire 3:23 1.153.691
4 Use Somebody 3:50 1.091.667
5 Manhattan 3:23 640.700
6 Revelry 3:21 661.193
7 17 3:04 554.366
8 Notion 3:00 642.220
9 I Want You 5:06 556.610
10 Be Somebody 3:47 592.542
11 Cold Desert 5:34 500.423
12 The Bucket (CSS Remix) 3:44 13.696
13 Frontier City 3:37 27.120
14 Beneath The Surface 2:47 25.127
15 Knocked Up (Live From Oxegen) 7:44 837

Über dieses Album

Drei Möglichkeiten für die Kings Of Leon, tatsächlich noch amerikanischer zu werden: 1.) Eine Split-Single mit Ted Nugent. 2.) Eine Split-Single mit Ted Nugent und Kid Rock. 3.) Ein Engagement als Wedding-Band auf der Hochzeit von Sarah Palins Tochter. Mehr können sie wirklich nicht mehr tun, um endlich auch in ihrer Heimat geliebt zu werden - sie haben schließlich schon Southern Rock, Schweinerock, Strokes-Rock und zuletzt auf „Because of the times“ sogar angemessen durch den Dreck gezogenen Stadionrock versucht. Was übrig blieb, war immer zuerst das selbstverständliche Selbstbewusstsein vier weiterhin junger Burschen; ein Rock’n’Roll, der sich nacheinander die Ellbogen blutig schlug, seine Möglichkeiten auslotete und schließlich sogar sehr viel ernsthaftere Traditionen als Lynyrd Skynyrd aufs Korn nahm. Die Kings Of Leon werden von Bob Dylan und Radiohead verehrt. Eigentlich wollen sie aber nur, dass Bono sein okay gibt.

„Only by the night“ schafft da mehrere Schritte auf einmal. Es entwickelt den mit Terpentin polierten Weltumarmer-Rock seines Vorgängers weiter und verzichtet gleichzeitig auf Stücke wie „Black thumbnail“ und ihre Rückfälle in alte Rotznasen-Gewohnheiten. Die gemeingefährlichen Sachen passieren diesmal nur noch in den Hinterhöfen der Songs, dort wo sich Caleb und Matthew Followill die Finger an ihren Gitarren wund schrubben dürfen, während sich die Platte mit staatsmännischer Souveränität erste Überblicke verschafft. So spielt der Opener „Closer“ eine Art Space-Rock mit Startschwierigkeiten, der folgerichtig eher implodiert als explodiert.
Mehr zu diesem Album...

Andere Veröffentlichungen

Hörtrend

1.619.733Hörer insgesamt
48.567.884Scrobbels insgesamt
Aktueller Hörtrend:

Mehr erkunden

Anhören, kaufen oder teilen

Kaufen