Biografie

Joe Henry (*1960) ist ein amerikanischer Sänger, Songwriter, Gitarrist und Produzent.

Henry wurde in Charlotte, North Carolina, geboren, wuchs aber in der Nähe von Detroit auf. Hier lernte er auch Melanie Ciccone kennen, Madonnas Schwester, die er 1987 heiratete. 1985 zog er nach Brooklyn, New York, trat dort in kleinen Clubs auf und brachte 1986 sein Debüt Talk of Heaven heraus. Für A&M Records veröffentlichte er zwei Alben: Murder of Crows (1989) und Shuffletown (1990)

Nchdem er 1990 nach Los Angeles gezogen war, wechselte Henry 1992 von A&M zum Independentlabel Mammoth aus North Carolina. Hier veröffentlichte er Short Man’s Room und Kindness of the World. Bei dem letzteren stellten Mitglieder der Jayhawks den Großteil der Studioband.

Mitte der 1990er hatte Henry aber für’s erste genug vom akustischen Country-Rock und verpflichtete für sein Album Trampoline (1996) den Produzenten Patrick McCarthy. Als Gastmusiker war dabei auch der Gitarrist Page Hamilton zu hören. Im selben Jahr arbeitete Henry auch erstmals mit seiner berühmten Schwägerin zusammen. Gemeinsam nahmen sie den Song „Guilty by Association“ für ein Benefizalbum für Vic Chesnutt auf (Sweet Relief II: Gravity of the Situation, The Songs of Vic Chesnutt, 1996).

1999 veröffentlichte Henry mit Fuse ein am Trip Hop orientiertes Album. Sein achtes Album Scar folgte 2001. Hierbei arbeitete er mit einer Reihe von Jazzmusikern zusammen (darunter Marc Ribot, Brian Blade und Brad Mehldau) und konnte Ornette Coleman für einen Gastaftritt bei dem Stück „Richard Pryor Addresses a Tearful Nation“ gewinnen.

2001 sang Henry bei dem Song „Alleluia“ auf Julia Fordhams album, Concrete Love.
Sein selbst produziertes Album Tiny Voices erschien 2003 auf Epitaph’s Anti Label. Henry produzierte außerdem Teddy Thompsons Album Teddy Thompson (2000), Solomon Burkes Album Don’t Give Up On Me (2002), das 2003 den Grammy für Best Contemporary Blues Album erhielt, Ani DiFrancos Knuckle Down (2005), Aimee Manns The Forgotten Arm (2005) und Bettye Lavettes I’ve Got My Own Hell to Raise (2005). Außerdem produzierte er das Album I Believe to My Soul mit Allen Toussaint, Mavis Staples, Ann Peebles, Irma Thomas und Billy Preston. 2006 arbeitete er wieder mit Toussaint zusammen und produzierte dessen Zusammenarbeit mit Elvis Costello, das New Orleans-Benefizalbum The River in Reverse.

Im September 2006 begann Joe Henry gemeinsam mit seinem Vorbild Loudon Wainwright III die Musik für den Film Knocked Up von Judd Apatow zu schreiben. Die vollständigen Songs erschienen als Wainwrights Album Strange Weirdos (2007). Henry produzierte außerdem Mary Gauthiers Album Between Daylight and Dark (2007).

Joe Henrys aktuelles und zugleich zehntes Album, „Civilians,“ erschien 2007 auf Anti.

http://www.joehenrylovesyoumadly.com/

Bearbeitet von CarloCado am 6. Jun. 2008, 17:00

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