• April 2011 - The Live Show Retrospective Part XX

    17. Apr. 2011, 16:57 von el_backpulver

    Hi folks,

    this year, April will be a tightly packed month with birthday parties, lots of work, Christian holidays and of course amazing concerts. As usual, you can check out where I went to this month, so enjoy reading.

    04/08/2011 - Dear Landlord w/ The Blacklist Royals - Lovelite

    Berlin on a Friday night. For the comparatively high but still reasonable price of ten Euros, we were granted access to the Lovelite, located in Berlin-Friedrichshain. Though the admission price was about three Euros higher than expected, it was still a fair deal for two US-Bands. After hanging around at the well-attended venue for approximately 45 minutes and listening to background music, that indeed lacked of variety but was still very good as it was the entire album of “The Riot Before”, the first band headed for the stage.

    The Blacklist Royals, a Nashville, TN quartet that is signed to Paper + Plastick Records after all, started their set around 10:30 pm. …
  • seen live

    4. Okt. 2010, 12:27 von Fecalcunt

  • List of the bands I've seen live so far

    12. Okt. 2008, 6:31 von rockjournal

    This list is totally incomplete because it's pretty hard to remember all the bands, especially all the unknown supporting bands. I also don't remember every concert I attended before 2004 because I didn't keep track back then. From 2005 on the list is almost complete. But I have to say I don't necessarily like all of the bands even if I saw them more than once - that just happens sometimes at festivals. This list includes only true musicians, I spare you the plastic pop shit bands I saw when I was a teenager (well that was in the 90's).
    and yeeees I am addicted to live music and obsessed with live music - can't help it ;)

    Top List:
    Donots: 42 x
    Mando Diao: 33 x
    Bosse: 20 x
    Johnossi: 17 x
    Placebo: 16 x
    Beatsteaks: 15 x
    Sugarplum Fairy: 15 x
    Itchy Poopzkid: 14 x
    Muff Potter: 14 x
    Turbostaat: 14 x
    Fettes Brot: min. 12 x
    Mad Caddies: 12 x
    Die Ärzte: 11 x
    4Lyn: min. 10 x
    Sportfreunde Stiller: 10 x
    The Wohlstandskinder: 10 x
    Molotov Jive: 9 x
  • Das letzte Hemd

    3. Mai. 2008, 10:11 von catnamedvirtute

    Der Schweiß läuft die Wirbelsäule hinab in meine Schuhe, das Blut rauscht in den Ohren, mein rechter Fuß fühlt sich an, als hätte eine Gnu-Herde Bossa Nova darauf getanzt, jede zweite Bewegung tut weh.
    Ich stehe am Merchandising-Stand und brauche dringend etwas Trockenes. Ein T-Shirt zum Beispiel.
    Der Tourbegleiter lacht: „Deines sieht auch wirklich alt aus…“
    Gut beobachtet.
    20 Jahre alt, um genau zu sein.
    Ich erzähle euch zwei Geschichten zu diesem Shirt, Kids.

    1992 beim Go Bang!-Festival in Bremen toben wir zum Auftritt von Jingo De Lunch in der ersten Reihe, die Sonne drückt uns gestreckte Ellenbogen ins Genick. Ich ziehe das weiße Hemd aus und hänge es mir in den Gürtel. Vorne trägt es das Jingo-Logo: Ein diabolisch grinsender Totenschädel mit Narrenkappe. Ein Fehldruck – der Bandschriftzug läuft über den Hemdkragen.
    Mitten im Getümmel taste ich später mit der Hand danach und stelle entsetzt fest, dass es verschwunden ist; der Blick gen Boden offenbart Schreckliches: Mein allerliebstes…
  • Sleepless in the middle

    2. Mai. 2008, 18:04 von catnamedvirtute

    Die Leere schleppt sich wie ein hinkender Unsichtbarer durchs Hafenklang… wo sind nur alle?
    Was passiert hier?
    Aus dem Obergeschoss schwappt brüllend lauter Hip Hop in den Keller, durch die geschlossenen Türen zum Konzertsaal donnert der Soundcheck – oder etwas in der Art.
    Nach und nach betreten und verlassen Menschen auf verschiedenen Wegen die dunklen Räume; ein verdammtes Labyrinth, Transporter-Räume, schwarze Löcher, verzauberte Türen.
    Und wer ist eigentlich Jens?
    Warum hat das mit der Gästeliste nicht geklappt?
    Erst nach Mitternacht entlädt sich die merkwürdige Stimmung, die präkonzertante Unsichtbarkeit in regelrechten Wahnsinn:
    Bonaparte tragen einen ganzen Kostümfundus spazieren und explodieren zwischen Hasenverkleidungen, Waschbären-Make-Up, bierduschenden Stripperinnen und Kunstblut in nervöser Energie. Nennt man das Dance-Punk, was hier mit der ungezügelten Kraft einer geballten Faust in dem Raum drischt?

    Später im Nachtlager sehe ich ein Gesicht, das ich nicht sehen möchte und treibe durch eine schlaflose Nacht…
  • The night of the working she-rocker!

    8. Mär. 2008, 23:52 von kopako

    Noche de la rockera trabajadora.
    Anoche en La Perla R'n'Bar.
    Homenaje a las mujeres rockeras.

    http://img216.imageshack.us/img216/7862/pnchadall6.jpg

    Más de ochenta canciones.
    Y muchas más que habríamos puesto.
    Sonó así...

    Así fue la sesión...
    82 canciones 82
    Y las que nos tuvimos que dejar...

    Koko Taylor - I'm A Woman
    Etta James - How Strong Is A Woman
    Aretha Franklin - Good Times
    Janis Joplin - Flower In The Sun
    Big Mama Thornton - Just Like a Dog (Barking up the Wrong Tree)
    Wanda Jackson - Mean Mean Man
    Joan Jett & The Blackhearts - (I'm Gonna) Run Away
    The Slits - I Heard It Through The Grapevine
    Lydia Lunch - Atomic bongos
    The B-52's - 52 Girls
    Blondie - Hanging on the Telephone
    Pretenders - The Phone Call
    Pixies - Gigantic
    Cat Power - He War
    Sleater-Kinney - Hot Rock
    My Bloody Valentine - Only Shallow
    Mephisto Walz - I Wanna Be Your Dog
    Crass - Bata Motel
    Siouxsie & The Banshees - Hong Kong Garden
    Penetration - Firing Squad
    X Ray Spex - Oh Bondage Up Yours!
  • Listenpreise

    13. Jan. 2008, 19:58 von catnamedvirtute

    Auch ich gehöre zu diesen bemitleidenswerten Nick Hornby Verehrern, die für ihr Leben gerne musikalisch motivierte Listen auf all jene abfeuern, die zu alt, zu schwach oder auch nur zu langsam sind, um rechtzeitig Schutz zu suchen.

    Ihr seid noch da, Kids?
    Dann wollt ihr es offenbar nicht anders.

    Also: 2007 in Musik gemalt.
    Kein Weichzeichner, kein Hype, keine Sahne auf dem Kuchen.

    Gern gehört:
    Get Cape. Wear Cape. Fly. – The Chronicles Of A Bohemian Teenager
    The Decemberists – The Crane Wife
    Future Of The Left – Curses
    Baroness – Red Album
    Thrice – The Alchemy Index
    The Shins – Wincing The Night Away
    Band Of Horses – Cease to Begin
    The Weakerthans – Reunion Tour
    Okkervil River – The Stage Names
    The Good Life – Help Wanted Nights
    Aereogramme – My Heart Has a Wish That You Would Not Go
    Radiohead – In Rainbows
    Mewithoutyou – Brother Sister

    Gern gesehen:
    Built to Spill – Hamburg, Knust
    Kante – Hannover, GHvC Festival
  • No!vember

    28. Okt. 2007, 12:22 von catnamedvirtute

    Der vor uns liegende Monat ist eine stinkige Drecksau, Kids.
    Am liebsten würde ich ihm einen Sack über den Kopf ziehen und ihm mächtig in die Fresse schlagen, aber er ist ja noch nicht einmal da.

    Als ich noch in Freiburg, im schönen Breisgau, mitten im Dreiländereck, residierte, war es ein regelrechtes Fest, wenn einmal im Jahr eine erträgliche Band auftrat.
    Konzerte von Selig, Rausch, Jingo De Lunch oder The Godfathers wurden fast schon gewalttätig abgefeiert.
    Ihr wohnt in einer Kleinstadt oder auf dem Land? Dann dürft ihr euch jetzt die schulterklopfend die Hand schütteln, denn so etwas Unanständiges wie kulturellen Overkill kennt ihr nicht.
    Nein - wenn ihr nicht wisst, wie ihr den Abend oder das Wochenende verbringen sollt, trefft ihr euch mit einer Palette Dosenbier an der Bushaltestelle oder in eurer Lieblingskneipe. Die ist zwar nicht so toll, aber wenigstens kennen sich alle und man kann auch mal eigene CDs mitbringen.
    In einer Stadt wie Hamburg würde euch vermutlich…
  • new/old CD

    22. Sep. 2007, 15:07 von tt-audio

  • Gott sei Gonk!

    21. Sep. 2007, 7:40 von catnamedvirtute

    „Hast ma Feuer, Digger?“

    Der Urheber dieses Satzes, irgendwo auf den 10 Minuten Fußweg zwischen den Haltestellen Barmbek und Habichtstraße, trägt über einer formschönen Akne einen putzigen Oberlippenflaum und rasierte Zickzack-Muster in den Augenbrauen.
    Zusammen stecken diese knuffigen Details in einer metallicgrünen Jacke, die aussieht wie fünf übereinander geklebte Neoprenanzüge, in deren steifer Pressform das bedauernswerte Modeopfer die Arme weder an den Körper legen, noch anwinkeln kann.
    Eine bizarre Kreuzung aus Verkehrspolizist und Schlauchboot.

    Aaah, Jugend.
    Du scharfes Schwert der Eitelkeiten, heiße Zunge der Leidenschaft, Söldnertrupp der Rebellion, brodelnder Eintopf der Gefühle, Du wütender Pitbull vor den Toren pubertierender Herzen.
    Gruppenzwang und Drogenexperimente, erste Liebe und Discoschlägereien, Cliquenkriege und musikalische Abgrenzung.

    Wie grenzdebil müssen wir kleinen Post-Punks damals auf die übrigen Bewohner der Kleinstädte und Dörfer an der Dithmarscher Küste gewirkt haben.