Jack Johnson

Biografie

Jack Johnson, geboren am 18. Mai 1975 auf Oahu, Hawaii, ist ein amerikanischer Surfer, (Surf-)Filmregisseur und Musiker.

Musik:
Seine ersten Schritte als Musiker begannen im Prinzip mit dem Erlernen des Gitarrenspiels im Alter von 14 Jahren, das er allerdings lange Zeit „nur“ als Hobby betrieb. Die ersten beiden Lieder, die er lernte, waren One von Metallica und Father and Son von Cat Stevens. Nachdem er Angst vor dem Erfolgsdruck und den Sponsorenerwartungen als professioneller Surfer hatte, beschloss er, sich neu zu orientieren, und besuchte als Filmstudent die University of California im kalifornischen Santa Barbara. Anschließend gründete er die Produktionsfirma The Moonshine Conspiracy die im Jahre 2004 in Woodshed Films umbenannt wurde.

Die produzierten Filme mussten mit Musik unterlegt werden, und um die Kosten zu drücken, verwendete er selbst geschriebene Lieder. Von nun an avancierte er schnell zu einer festen musikalischen Größe in der Surferszene. Garrett Dutton, besser bekannt als G.Love, Frontmann der aus Philadelphia stammenden R&B-Hip-Hop-Formation G. Love & Special Sauce und selbst begeisterter Surfer, wurde auf Jack Johnson aufmerksam und räumte dessen Stück Rodeo Clowns 1999 einen Platz auf dem Album Philadelphonic ein. Durch Mund- und „Tape-zu-Tape“-Propaganda steigerte sich Jack Johnsons Bekanntheit, worauf im Jahr 2002 sein Debüt Brushfire Fairytales erschien.

Der Erfolg machte es ihm möglich, ein eigenes Studio auf Hawaii (The Mango Tree) und sein eigenes Plattenlabel (Brushfire Records) zu gründen. Seit 2002 hat er bereits vier Alben veröffentlicht, mit dem Lied Flake war er 2002 auch in den US-Charts vertreten. Im Video zum Titel Taylor (2004) spielte Ben Stiller eine Hauptrolle. Eigenen Angaben zufolge wurde Johnson musikalisch unter anderem von den Beatles, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Ben Harper, Radiohead, Neil Young, Bob Marley, Otis Redding etc. beeinflusst. In einem Interview in der Zeitschrift Surfers, the european soul magazine (Ausgabe 01/03) sagte er, dass er zu früheren Zeiten in einer Punkband spielte und heute noch Punkrock hört.

„Meine erste Band war ’ne Punkband – aber das hättest du hören sollen … furchtbar! Wir liebten das Pogen, nur konnte man das nicht Musik nennen. Trotzdem habe ich es nicht hinbekommen, mich zu entscheiden. Ich höre immer noch Punk und Bob Marley.“

2005 nahm er mit The Black Eyed Peas eine überarbeitete Version seines Songs Gone (neu: Gone Going) auf.

Leben:
Jack Johnson lernte bereits als Vierjähriger surfen und war mit 17 Jahren der jüngste Endrundenteilnehmer der Pipe Trials, einem weltbekannten Surf-Event. Bereits vor dem Ende der Highschool hatte er einen Profivertrag mit der Firma Quiksilver. Der Spaß am Surfen stand für ihn in jungen Jahren absolut im Vordergrund. Nach einer längeren Verletzungspause, in der er viel Gitarre spielte, beendete er seine Profikarriere als Surfer, um die Lebenseinstellung „Surfen“ nicht zu einem profitorientierten Leistungssport zu machen. Als Umweltaktivist der Organisation One Percent For The Planet lässt er mindestens ein Prozent seines Profits in ökologische Projekte fließen.

Band-Besetzung:
* Merlo Podlewski (Bass)
* Adam Topol (Schlagzeug)
* Zach Gill (Klavier)
* Jack Johnson (Gesang & Gitarre)

Bearbeitet von marco025bln am 3. Okt. 2008, 10:12

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Wikifakten (?)

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