Biografie

Invader Zim ist eine von Jhonen Vasquez entwickelte US-amerikanische Zeichentrickserie. Die Serie wurde in den Jahren 2001–2002 für den zum Viacom-Konzern gehörenden Fernsehsender Nickelodeon produziert.

In den USA lief die Serie seit März 2001. Es wurden nur zwei Staffeln produziert. Noch vor dem Ende der zweiten Staffel – nach 27 produzierten Folgen mit 46 Episoden – wurde die Serie im Dezember 2002 wieder abgesetzt und viele Folgen blieben trotz fertigem Storyboard unproduziert. In Deutschland ist die Serie seit Dezember 2005 auf NICK und in der Schweiz seit dem 25. November 2006 auf SF zwei im Zweikanalton zu sehen.

Ganz allein und durch seine eigene Dummheit ruiniert der größenwahnsinnige Zim die Operation „Drohender Untergang“, welche seiner Rasse (den Irken) die Vorherrschaft über die Galaxis sichern sollte. Zim wird deswegen auf den Planeten Fressotopia verbannt. Dort hört er von der Operation „Drohender Untergang Episode Zwei“ und kehrt zurück, um eine zweite Chance zu erhalten. Um Zim nun endgültig loszuwerden und wenigstens den Erfolg von Operation „Drohender Untergang Episode Zwei“ zu sichern, schicken ihn seine Anführer, die „Allmächtigen Allergrößten“, die Zim auf den Tod nicht ausstehen können, an einen Ort, an dem ein Planet vermutet wird. Zufälligerweise gibt es dort auch einen Planeten – die Erde. Zim allerdings würde es im Traum nicht einfallen, dass man ihn eigentlich nur loswerden will. Da die Allmächtigen Allergrößten Zim nicht mit einer funktionierenden S.I.R. (Standard Informations Sammel-Roboter, im Original Standard-issue Information Retrieval) – Einheit als Unterstützung ausrüsten wollen, bekommt er stattdessen den psychotischen, hedonistischen, kleinen Roboter namens G.I.R. (nicht einmal G.I.R. selbst weiß, wofür das G in seinen Namen steht), der von den Allmächtigen Allergrößten in der Eile aus einem Haufen Müll zusammengesetzt und Zim als besonders fortschrittliches Modell verkauft wurde.

Auf der Erde angekommen versucht Zim, sich erst einmal möglichst unauffällig zu verhalten. Er passt seine Basis dem Stil der Menschen an, sie wird zu einem Haus mit einem WC-Schild mit einem Mann drauf (im Glauben, es sei ein Zeichen, das hier ein Mensch lebe) an der Eingangstür. G.I.R. wird mit einem grünen Hundeanzug mit überdeutlichem Reißverschluss getarnt. Zim selbst verkleidet sich als Mensch (zumeist als Schuljunge), vergisst dabei aber seine grüne Haut und das Fehlen seiner Ohren zu kaschieren. Um die Schwächen (in ihrem Verteidigungssystem gegen außerirdische Invasoren) und Geheimnisse der Erdlinge herauszufinden, schleust er sich in die Schule (Skool) ein. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Er hat allerdings nicht mit seinem ziemlich exzentrischen Mitschüler Dib gerechnet, der Zim und seine eigentlich recht stümperhafte Maskerade von Anfang an durchschaut. Ein Glück für Zim: Seine Mitschüler glauben Dib kein Wort, da viele ihn schlichtweg für einen durchgedrehten Psychotiker halten. Im Grunde ist das aber auch nicht weiter relevant, denn auch ohne Dib scheitern Zims Pläne meistens gnadenlos, aufgrund des übersteigerten Selbstwertgefühls des kleinen Irken sowie seiner enormen Pechsträhne und nicht zuletzt wegen seines völlig durchgeknallten Roboters G.I.R.

Bearbeitet von Rachsucht am 10. Aug. 2010, 9:19

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