Biografie
Im November 2001 zog sich die Band zurück nach Connecticut, wo sie mit den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum in den Tarquin Studios begannen. Das Album wurde aufgenommen und gemixt von Peter Katis (Mercury Rev, Clem Snide) und Gareth Jones (Depeche Mode, Nick Cave & The Bad Seeds, Clinic). Ihr Erstling Turn on the Bright Lights wurde von den Kritikern gelobt und brachte ihnen internationale Aufmerksamkeit in Szenekreisen. R.E.M. ließ es sich nicht nehmen, den Song NYC zu covern. Nach der Veröffentlichung folgten Konzerte und Auftritte bei diversen Radiosendern.
Im August 2003 verkürzten Interpol ihren Fans die Wartezeit zum Nachfolgealbum Antics mit der Black EP. Darauf finden sich vier Live-Versionen ihres Debütalbums von einem französischen Radiokonzert sowie der Song Specialist, der zuvor nur 2000 auf der raren Interpol EP erschien und sich seit 2005 auch auf Music from the O.C. Mix 2, dem OST zu O.C., California, finden lässt.
Im September 2004 präsentierten sie ihre zweite Platte mit dem Namen „Antics“. Auch dieses Album erhielt positive Kritik, verkaufte sich besser als das Debütalbum und untermauerte Interpols Status als einer der bedeutendsten Bands der heutigen Independent-Musikszene. Antics ist im Gegensatz zum düster-gebrochenen Turn On the Bright Lights gradliniger und beinhaltet auch „positivere“ Songs, jedoch blieben Interpol insgesamt ihrem morbide-romantischen Stil treu.
Nach der Antics Tour pausierte die Band ein Jahr. In der Zwischenzeit wurde der Song Direction zum Soundtrack der US-Fernsehserie Six Feet Under – Gestorben wird immer beigesteuert.
Ihr drittes Album Our Love To Admire nahmen Interpol in einem Studio in New York City auf. Das Album ist am 9. Juli 2007 in den USA bei Capitol Records, am 10. Juli in Großbritannien bei Parlophone und am 7. Juli in Deutschland erschienen. Our Love To Admire ist, wie schon die Vorgänger, in seiner Grundstimmung dunkel gehalten.
Stil
Der Sound der Band orientiert sich stark an dem melancholischen Post Punk und New Wave englischer Bands der frühen 80er Jahre. Interpol werden in diesem Zusammenhang häufig mit Joy Division, der Vorzeigeband des Post Punk, verglichen, was an der Ähnlichkeit des dunklen, getragenen Gesangsstils des Sängers Paul Banks mit dem von Ian Curtis liegen mag. Ansonsten gibt es jedoch wenig Parallelen, und Interpol haben sich stets dagegen verwehrt, in die Joy Division-Schublade gesteckt zu werden. Es finden sich jedoch Ähnlichkeiten mit anderen stilprägenden Bands dieser Zeit, wie etwa The Chameleons oder Gang of Four, die sich insbesondere im Gitarrensound manifestieren.
Von der Menge der Retro-Gitarrenbands, die dem seit 2001 andauernden Hype um junge Neo-Punk-Bands aus New York kommen (Strokes, Liars, Yeah Yeah Yeahs) unterscheidet sich Interpol auch durch ihre distinguierte Selbststilisierung. Bei Auftritten ist die Band stets in Nebel gehüllt und von hinten beleuchtet, das Publikum wird nur selten angeschaut oder angeredet. Interpol folgen einem strikten Dresscode, Anzughosen, Hemden, Krawatten und Jacketts werden nicht ironisch aufgetragen wie bei den Hives, sondern unterstreichen das Pathos.
Die offizielle Webseite ist: http://www.interpolnyc.com/
Bearbeitet von skinnydrifter am 16. Sep. 2009, 19:39
Quellen (Versionen/Autoren anzeigen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Interpol_%28Band%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Interpol_(band)
Regstrierte Benutzer können diese Seite bearbeiten. Melde dich an, es kostet nichts und du wirst soviel tolle Musik entdecken! :)
Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.
Wikifakten (?)
- Gegründet in (Jahr):
-
- 1997
- Gegründet in (Ort):
-
- New York
- Bandmitglieder:
-
- Greg Drudy (1998 - 2000)
- Sam Fogarino (2000 - )
- Daniel Kessler (1998 - )
- Paul Banks (1998 - )
- Offizielle Website:
Du betrachtest Version 12. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.
Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.