House of Lords

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Biografie

House of Lords ist eine US-amerikanische Melodic Rock Band, die 1988 aus der Gruppe Giuffria hervorging.

Giuffria, die bereits zwei Alben veröffentlicht hatten, unterschrieben 1988 einen Vertrag bei Simmons Records, dem damals neu gegründeten Label des Kiss-Bassisten Gene Simmons. Simmons änderte den Bandnamen zu House of Lords und ersetzte den Sänger David Glen Eisley durch James Christian. Simmons mochte die Demos, die Gregg Giuffria ihm für Giuffrias drittes Album geschickt hatte, aber ihm gefiel die Stimme des Sängers nicht. Der Bassist Chuck Wright schlug dann James Christian vor, mit dem er in der Gruppe L.A. Rocks gespielt hatte. Eisley wurde anschließend Sänger bei der Gruppe Dirty White Boy.

Das selbstbetitelte Debütalbum wurde von Andy Johns und Gregg Giuffria produziert und 1988 veröffentlicht, Simmons fungierte als Executive Producer. Der Vertrieb in Europa wurde von BMG Ariola übernommen. Für den Hintergrundgesang wurde unter anderem der Sänger Jeff Scott Soto verpflichtet. Der Sound war im Vergleich zu Giuffrias ersten zwei Alben härter geworden, die Keyboards traten mehr in den Hintergrund. Die Kritiker lobten das Album, und House of Lords gingen 1989 als Support für Cheap Trick und später für die Scorpions in den USA auf Tournee. Die Gruppe hatte einen Hit mit dem Titel I Wanna be Loved, der Platz 58 der Billboard Hot 100 erreichte. Als zweite Single wurde der von Stan Bush geschriebene Titel Love Don’t lie veröffentlicht, hatte aber keinen nennenswerten Erfolg.

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