Biografie
Heute ist Hopkinson Smith einer der bekanntesten Lautenisten der Welt und ist nicht nur als konzertierender Künstler, sondern auch als Lehrer gefragt, sowohl an der legendären Schola Cantorum Basilensis seines Wohnsitzes Basel als auch als Dozent zahlreicher Meisterkurse in ganz Europa und in Amerika.
Sein Repertoire umfaßt originale Werke aus der Blütezeit der Laute und reicht von Kapsberger und Weiss über französische Komponisten wie die Gaultiers, Dufaut, De Visée und Mouton, bis hin zu Dowland, Vivaldi und Haydn. Nicht zu vergessen Johann Sebastian Bach, mit dessen Werk sich der Amerikaner seit Jahren intensiv beschäftigt. Für seine Transkriptionen der Violinsonaten und Partiten von Bach erhielt der „Poet der Laute“ euphorische Kritiken.
Nicht nur die Laute bringt Hopkinson Smith in seinen Programmen zum Klingen, sondern ebenso Barockgitarre und die Vihuela da mano, Ausdrucksinstrument par Excellence des Spanischen Goldenen Zeitalters im 16. Jahrhundert. Hier spielen Komponisten wie Luys Milán, Alonso Mudarra, Luys de Narvaéz, Antonio de Santa Cruz, Gaspar Sanz u.a. die Hauptrolle.
Viele dieser Meister der Alten Musik hat Smith bereits auf CD eingespielt. Insgesamt kann er auf über vierzig Veröffentlichungen mit Kammermusik und rund zwanzig Solo-Aufnahmen zurückblicken, von denen mehrere mit dem begehrten Diapason d’or ausgezeichnet wurden. Für seine Einspielung der Lautenwerke von Johann Sebastian Bach erhielt Hopkinson Smith den Grand Prix Du Disque.
Bearbeitet von lutenist am 8. Mai. 2007, 20:59
Quellen
Regstrierte Benutzer können diese Seite bearbeiten. Melde dich an, es kostet nichts und du wirst soviel tolle Musik entdecken! :)
Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.
Du betrachtest Version 1. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.
Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.
Hopkinson Smith