Live Through This

Label
Polydor Associated Labels
Veröffentlicht am
20. Mär. 1999
Länge
12 Titel
Laufzeit
38:15

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Titelliste

    Titel     Dauer Hörer
1 Violet 3:28 204.773
2 Miss World 2:59 135.302
3 Plump 2:34 94.644
4 Asking for It 3:29 104.008
5 Jennifer's Body 3:41 51.555
6 Doll Parts 3:31 208.498
7 Credit in the Straight World 3:11 79.125
8 Softer, Softest 3:27 75.449
9 She Walks on Me 3:23 71.409
10 I Think That I Would Die 3:36 72.620
11 Gutless 2:15 72.123
12 Rock Star 2:41 82.322

Über dieses Album

Live Through This ist das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Alternative Rock-Band Hole. Das Album erschien am 12. April 1994 via DGG/Geffen und City Slang.

Konnte es eine bessere Zeit als die frühen Neunziger geben, um in den wüsten Weiten der Musiklandschaft seine Wurzeln zu schlagen? Wohl kaum. Zumindest dann nicht, wenn ein echtes Rock-Grrrl dabei herauskommen sollte. Pünktlich zum Wechsel des Jahrzehnts hatten sich Frauenhände die Gitarren und Drumsticks unter die blutrot lackierten Nägel gerissen und machten den Jungs nun stimm- und lautstärkegewaltig klar, dass sie diese auch nicht mehr loslassen würden.

Ein Album gab es, das sich damals einen Stammplatz in meinem CD-Spieler verdient hat: Holes wunderbares 94er Werk „Live through this“. Dummerweise kann man wenig über Hole sagen, ohne den Namen der Frontfrau Courtney Love zu erwähnen. Was dann fast automatisch zu Assoziationen wie „Kurt Cobains Frau“, „die Yoko Ono Nirvanas“ und endlosen Drogengeschichten führt. Die Band selbst und ihre beispielhafte Musik geraten so viel zu schnell in Vergessenheit. Hole jedoch waren keine „Seattle-Band“, sondern stammten aus Los Angeles, und ihr erstes Album, „Pretty on the Inside“ war längst veröffentlicht, als Courtney Love den Nirvana-Helden Kurt Cobain ehelichte.

Die Botschaft, die ich aus den Liedern der Band immer herausgehört habe, steckt beispielsweise in einer Zeile von „Violet“: „You should learn when to go, you should learn how to say no“. Klare Worte und laute Bässe anstelle der verkopften und biestigen Feminismus-Diskussionen, die in den Besenkammern der Achtziger verstaubten. Die Mädels von Hole redeten nicht, sondern hämmerten ihre Weltsicht per Radio und MTV durch die Ohren direkt in die Köpfe der nicht nur weiblichen Zuhörer.

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371.900Hörer insgesamt
5.361.400Scrobbels insgesamt
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