Gonjasufi
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Gonjasufi – Stardustin
Biografie
Bei Pitchfork begeistert man sich über „halluzinogene Kopfnickermusik“, die „bei Stones Throw wie beim IDM-lastigen Hause Warp gleichermaßen blendend aufgehoben“ wäre. Tatsächlich findet Gonjasufi bei letzterem Label Obdach.
Flying Lotus stellt den Kontakt her. Er schwärmt - neben der musikalischen Schrankenlosigkeit - besonders von der Stimme des dreadgelockten Kollegen: „timeless, incredible filth“. Die zugleich getriebenen und ungeheuer zwingenden Vocals stehen im Zentrum von Gonjasufis irren Klangcollagen.
Seine Geschichte: eine vom Besitzen und Verlieren, vom Suchen und Finden. Geboren 1978 genießt Sumach Valentine - sein Vater, ein Botaniker, verpasst ihm den pflanzlichen Vornamen - eine behütete Kindheit. Nach dem College verschlingt sich sein Lebensweg jedoch.
Ein Leben am Strand führt auf die Straßen Kaliforniens. „Drogen, das ganze Programm“, erklärt er im Interview. „Ich war unkontrolliert, außengelenkt und aggressiv.“ Ein wenig Seelenheil findet der Sohn koptischer Christen erst, als er Bekanntschaft mit dem Islam, insbesondere mit dessen mystischer Strömung, dem Sufismus, macht.
Sumach erkennt: „Jeder Moment ist Gebet. Der Körper ist heilig.“ Er nennt sich Gonjasufi, lässt sich zum Yogi ausbilden und erteilt Yoga-Unterricht. Mit Frau und Kindern findet er am Stadtrand von Las Vegas ein Zuhause.
Seiner Begeisterung für Miles Davis, Bob Marley oder John Lennon tut die neu entdeckte Spiritualität keinen Abbruch. Auch seine Vergangenheit in der kalifornischen Hip Hop-Szene hinterlässt Spuren in seinem an Eigenständigkeit schwer zu überbietendem Sound.
Flying Lotus stellt den Kontakt her. Er schwärmt - neben der musikalischen Schrankenlosigkeit - besonders von der Stimme des dreadgelockten Kollegen: „timeless, incredible filth“. Die zugleich getriebenen und ungeheuer zwingenden Vocals stehen im Zentrum von Gonjasufis irren Klangcollagen.
Seine Geschichte: eine vom Besitzen und Verlieren, vom Suchen und Finden. Geboren 1978 genießt Sumach Valentine - sein Vater, ein Botaniker, verpasst ihm den pflanzlichen Vornamen - eine behütete Kindheit. Nach dem College verschlingt sich sein Lebensweg jedoch.
Ein Leben am Strand führt auf die Straßen Kaliforniens. „Drogen, das ganze Programm“, erklärt er im Interview. „Ich war unkontrolliert, außengelenkt und aggressiv.“ Ein wenig Seelenheil findet der Sohn koptischer Christen erst, als er Bekanntschaft mit dem Islam, insbesondere mit dessen mystischer Strömung, dem Sufismus, macht.
Sumach erkennt: „Jeder Moment ist Gebet. Der Körper ist heilig.“ Er nennt sich Gonjasufi, lässt sich zum Yogi ausbilden und erteilt Yoga-Unterricht. Mit Frau und Kindern findet er am Stadtrand von Las Vegas ein Zuhause.
Seiner Begeisterung für Miles Davis, Bob Marley oder John Lennon tut die neu entdeckte Spiritualität keinen Abbruch. Auch seine Vergangenheit in der kalifornischen Hip Hop-Szene hinterlässt Spuren in seinem an Eigenständigkeit schwer zu überbietendem Sound.
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