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Gidon Kremer

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Biografie

Gidon Markowitsch Kremer (lett. Gidons Krēmers) (* 27. Februar 1947 in Riga) ist ein lettischer Violinist deutsch-jüdischer Abstammung.

Kremer wurde 1947 in Riga als Sohn deutschstämmiger Eltern geboren. Sein Großvater und sein Vater waren Geiger, und so erhielt Kremer im häuslichen Kreis bereits als Kind Musikunterricht. Bereits mit sechzehn wurde er mit dem Ersten Preis der lettischen Republik ausgezeichnet.

1965 ging Kremer an das Moskauer Konservatorium, wo er Schüler von David Oistrach wurde.

Kremer gab 1975 sein erstes Konzert in (West-)Deutschland, und 1976 spielte er bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung von Hans Werner Henzes Chaconne für Solovioline und Kammerorchester „Il Vitalino raddoppiato“. 1977 gab er sein Debüt in den USA.

1978 entschied sich Kremer, nicht mehr in die (damalige) UdSSR zurückzukehren.

1981 gründete Kremer das Kammermusikfest Lockenhaus, das seitdem jedes Jahr im Sommer stattfindet, seit 1992 unter dem Namen Kremerata Musica. 1997 gründete er das Streichorchester Kremerata Baltica mit jungen Musikern aus den baltischen Staaten.

Seit 2002 ist er künstlerischer Leiter des Basler Festival les muséiques.

1993 veröffentlichte Kremer das Buch Kindheitssplitter, dem 1997 Obertöne und 2003 Zwischen Welten folgten. Die Bücher enthalten autobiografische Erzählungen und Auseinandersetzungen mit künstlerischen Themen.

Kremer hat mit allen bedeutenden Orchestern gespielt und über 100 CDs eingespielt.

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