Biografie

Gentleman (eigentlich Tilmann Otto; * 19. April 1975 in Osnabrück) ist ein deutscher Roots-Reggae-, Conscious-Reggae-, und Dancehall-Musiker.

Gentleman stammt aus Köln und nennt Jamaika, wohin er seit seinem 17. Lebensjahr regelmäßig reist, seine zweite Heimat. Er ist der Sohn eines evangelisch-lutherischen Pastors. Sein Bruder besitzt eine Kneipe in Köln.

Gentleman ist Vater zweier Kinder, Samuel und Tamica, und mit der Amerikanerin Tamika liiert, einer Backgroundsängerin der Far East Band, welche ihn seit seiner Deutschlandtour 2002 begleitet.

Gentlemans Karriere begann mit der Zusammenarbeit mit diversen deutschen Hip Hop Gruppen. Zu den bekannteren veröffentlichten Titeln gehört aus dem Jahr 1997 ‘One Vibe’ von ‘Die Coolen Säue’, einer Formation aus Gentlemans Heimatstadt Köln. Die erste kommerziell sehr erfolgreiche Produktion ‘Tabula Rasa’ entsprang ein Jahr später einer Kollaboration mit ‘Freundeskreis’, sowie ‘Mellowbag’. Er ist heute auch auf Jamaika als Reggae-Musiker anerkannt, was eine große Ehre für einen Europäer darstellt.

Des weiteren feiert er in anderen europäischen Ländern wie Spanien, Portugal, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Skandinavien oder Belgien Erfolge. Einzelne Auftritte hatte er unter anderem in den USA und in Afrika.

Nach Gentlemans Anfängen als DJ orientiert sich seine Musik heute vor allem an der klassischen Form des Reggaes, dem „Roots Reggae“, den auch seinerzeit Bob Marley schon produzierte. Er singt hauptsächlich auf Englisch bzw. Patois (Jamaika-Kreolisch). Einfluss auf seine Musik haben neben Bob Marley auch Peter Tosh, Dennis Brown, Sizzla, Anthony B. und Tracy Chapman, von denen er sich inspirieren lässt. Mit Songs wie Send A Prayer äußert der Künstler seinen tiefen Glauben zu Gott, wobei er keiner Kirche angehört.

Gentleman arbeitet auch mit anderen angesehenen Musik-Größen zusammen. So zum Beispiel mit Barrington Levy, Tony Rebel, Jack Radics, Anthony B., Bounty Killer, Morgan Heritage, Luciano, Mustafa Sandal oder Capleton.

Sein Album Confidence stieg 2004 auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Charts ein. Im Folgejahr trat er zusammen mit Mamadee beim Bundesvision Song Contest für sein Bundesland Nordrhein-Westfalen an.

Außerdem gründete er 2005 gemeinsam mit seinem Manager Stephan Schulmeister das Label Bushhouse Records, dessen erste Veröffentlichung Mamadees Single Lass los war.
Für Journey to Jah erhielt er 2003 den deutschen Musikpreis Echo.

Im Mai 2004 war er bei den Martin Awards in New York City als „Best New Reggae Artist“ nominiert. Eine weitere internationale Nominierung in der gleichen Kategorie erhielt er bei den Reggae & Soca Awards in Miami.

2004 und 2005 gewann er die Eins Live Krone in der Kategorie „bester Künstler“.

Im April 2005 wurde er als erfolgreichster „Künstler national“ mit dem Echo ausgezeichnet. Im Oktober des selben Jahres erhielt er den Comet in der Kategorie „Bester Künstler“ und setzte sich somit gegen seine Konkurrenten Farin Urlaub, Sido, Lukas Hilbert und DJ Tomekk durch.

Bearbeitet von [gelöschter Benutzer] am 21. Apr. 2010, 16:06

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