Gene Ammons
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Biografie
Eugene „Gene“ Ammons (* 14. April 1929 in Chicago; † 6. August 1974 in Chicago) war ein afroamerikanischer Jazzmusiker. Er spielte Tenorsaxophon und leitete eigene Bands. Gene Ammons war der Sohn Albert Ammons’, des berühmten Boogie-Pianisten.
Zusammen mit dem etwas älteren von Freeman initiierte er die Chicagoer Schule von Tenorsaxophonisten, die den Stil eines Lester Young und Ben Webster weiterentwickelten. Damit nahmen sie Einfluss auf andere Solisten wie Johnny Griffin und Clifford Jordan.
Gene Ammons spielte mit einem ausgesprochen zupackenden, voluminösen und melodischen Ton. Er war zwar kein bedeutender Innovator, aufgrund seines charakteristischen Sounds, der sowohl bei kraftvoll gespieltem Blues als auch romantischen Balladen leicht wiederzuerkennen war, erlangte er aber große Popularität beim Publikum. Ira Gitler bescheinigte ihm einen Sound wie ein 15stöckiges Hochhaus. Seine Spielweise war stark vom Rhythm & Blues geprägt, er spielte aber auch gelegentlich technisch virtuosen Bebop (so in der Eckstine Band). Mit Aufkommen der Bossa Nova in den frühen 60er Jahren beschäftigte er sich wie viele seiner Jazz-Kollegen mit südamerikanischen Rhythmen. Er trat mit unterschiedlichen Formationen vom Quartett über größere All-Star-Besetzung bis zur Big Band auf und spielte zahlreiche Schallplatten ein.
Die lange Karriere Gene Ammons’ reichte von den 1940er Jahren bis in die 1970er Jahre. 1943 tourte er mit dem Trompeter King Kolax.
Zusammen mit dem etwas älteren von Freeman initiierte er die Chicagoer Schule von Tenorsaxophonisten, die den Stil eines Lester Young und Ben Webster weiterentwickelten. Damit nahmen sie Einfluss auf andere Solisten wie Johnny Griffin und Clifford Jordan.
Gene Ammons spielte mit einem ausgesprochen zupackenden, voluminösen und melodischen Ton. Er war zwar kein bedeutender Innovator, aufgrund seines charakteristischen Sounds, der sowohl bei kraftvoll gespieltem Blues als auch romantischen Balladen leicht wiederzuerkennen war, erlangte er aber große Popularität beim Publikum. Ira Gitler bescheinigte ihm einen Sound wie ein 15stöckiges Hochhaus. Seine Spielweise war stark vom Rhythm & Blues geprägt, er spielte aber auch gelegentlich technisch virtuosen Bebop (so in der Eckstine Band). Mit Aufkommen der Bossa Nova in den frühen 60er Jahren beschäftigte er sich wie viele seiner Jazz-Kollegen mit südamerikanischen Rhythmen. Er trat mit unterschiedlichen Formationen vom Quartett über größere All-Star-Besetzung bis zur Big Band auf und spielte zahlreiche Schallplatten ein.
Die lange Karriere Gene Ammons’ reichte von den 1940er Jahren bis in die 1970er Jahre. 1943 tourte er mit dem Trompeter King Kolax.
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