Biografie

Gábor Szabó (* 8. März 1936 in Budapest; † 26. Februar 1982 ebenda) war ein ungarischer Jazzgitarrist. Im Alter von 14 Jahren begann er Gitarre zu spielen.

1956 verließ er seine ungarische Heimat, zog in die USA und studierte dort 1957 bis 1959 an der Berklee College of Music, wobei er u.a. mit Toshiko Akiyoshi und der „Newport International Band“ auf dem Newport Jazz Festival 1958 spielte. Von 1961 bis 1965 war er Mitglied des Chico Hamilton Quintetts. 1965 komponierte er die Musik für Roman Polanskis „Das Ekel“. Danach war im Quartett von Charles Lloyd. Carlos Santana hatte mit Szabós Stück „Gypsy Queen“ 1970 einen Hit. Ab Ende der 1960er Jahre hatte er eigene Bands wie der Rockjazz-Gruppe „The Perfect Circle“ in den 1970er Jahren. 1968 gründete er mit Gary McFarland und Cal Tjader das Plattenlabel „Sky Records“. In den 70er Jahren spielte Szabó mit Künstlern wie Ron Carter, Paul Desmond und Bobby Womack.

Szabó starb 1982 während eines Heimaturlaubs in Ungarn an Leber- und Nierenversagen.

Bearbeitet von Wulfenlord am 29. Nov. 2008, 9:04

Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.

Wikifakten

Aus Fakten generiert, die in der Wiki markiert wurden.

Keine Fakten zu diesem Künstler.

Du betrachtest Version 5. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.

Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.