Fiona Daniel

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Im Winter 2007 war es soweit: Im Vorprogramm von Brandy Butler stand Fiona Daniel auf der Bühne des Bazillus Klub Zürich und präsentierte dem Publikum erstmals ihre eigenen Songs. Hinter sich eine speziell für diesen Abend zusammengestellte Band, komplett mit Cello, Perkussion, Gitarre, Bass – und einer Backgroundsängerin namens Evelinn Trouble.

Zwei Jahre später nun hat Fiona Daniel ihr erstes Album DROWNING im Kasten. Es ist eine lose Sammlung von feinen intimen Liedern geworden, aufgenommen und produziert in Zusammenarbeit mit Lee Everton. Einige Sachen hat sie allerdings auch ganz allein aufgezeichnet, streng low-fi in einer zum Aufnahmestudio umfunktionierten Garage. Die Musik war für sie eben immer schon etwas Intuitives, da muss man impulsiv vorgehen. „Oft sind die ersten Aufnahmen um einiges ehrlicher“, sagt sie. Weniger voraussehbar, weniger poliert. Man soll die Rostflecken hören, zu hell und glänzend darf ihre Musik nicht tönen. Dafür braucht Fiona Daniel im Gegenzug in der Sprache den Filter des Englischen, um nicht ganz unterzugehen in dieser musikalischen Unmittelbarkeit. „Mundart wäre für mich definitiv zu nah“, meint sie etwa. Die Fremdsprache hingegen funktioniere ein wenig „wie eine zusätzliche Farbe ist, mit der man die Musik anmalen kann“. Wie eine farblich äusserst bunt zusammen gewürfelte Schar Kinder kommen einem die Lieder auf DROWNING dann auch vor: Polychrom, zugleich schillernd und dreckig, keins wie das andere, scheinen sie selbstvergessen im Grenzland zwischen Folk und Jazz
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